Hacker greifen Android-Smartphones mit einer versteckten App an, um Nutzerdaten zu stehlen. Ein Team der TU Wien hat den Trick aufgedeckt und Entwickler gewarnt.
Hacker greifen Android-Smartphones mit einer versteckten App an, um Nutzerdaten zu stehlen. Ein Team der TU Wien hat den Trick aufgedeckt und Entwickler gewarnt.
Hacker nutzen einen neuen Trick, um Android-Smartphones ins Visier zu nehmen. Durch eine versteckte App können sie unbemerkt sensible Nutzerdaten abgreifen und Kontrolle über das Gerät erlangen. Diese App blendet sich in den Vordergrund und erfasst Eingaben, ohne dass der Nutzer es mitbekommt.
Ein Forschungsteam der TU Wien hat diese Methode, bekannt als „TapTrap“, entdeckt. Der Trick erlaubt es, Daten zu extrahieren und Apps zu verwalten oder sogar zu entfernen. Die App schleicht sich langsam auf den Bildschirm und übernimmt so die Kontrolle.
Untersuchungen an fast 100.000 Apps ergaben, dass 76 Prozent dieser Anwendungen anfällig für „TapTrap“ sind. Derzeit wurden keine Angriffe beobachtet. Entwickler von Android, Firefox und Google Chrome wurden informiert.
Android und Browserhersteller haben bereits Sicherheitsupdates veröffentlicht, um die aufgedeckten Schwachstellen zu schließen.
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Hacker sind immer wieder Grund für erhebliche Schäden, weshalb sie das Ziel vieler Einsätze sind. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat in Zusammenarbeit mit internationalen Sicherheitsbehörden eine bedeutende Operation gegen die russische Hackergruppe "NoName057(16)" erfolgreich abgeschlossen.
Ziel war die Deaktivierung eines Botnetzes, das für gezielte Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffe auf Websites genutzt wurde. Diese Angriffe führten dazu, dass die betroffenen Webseiten nicht mehr zugänglich waren, wie das BKA in einer Mitteilung bekanntgab.
An der grenzüberschreitenden Aktion beteiligten sich neben Deutschland auch die USA, die Niederlande, die Schweiz, Schweden, Frankreich, Spanien und Italien.