Am Safer Internet Day nahmen über 25.000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland teil – ein Unterrichtsfach der besonderen Art. Die Veranstaltung zielte darauf ab, junge Menschen für die Gefahren von Rechtsextremismus und Fake News zu sensibilisieren.
Am Safer Internet Day nahmen über 25.000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland teil – ein Unterrichtsfach der besonderen Art. Die Veranstaltung zielte darauf ab, junge Menschen für die Gefahren von Rechtsextremismus und Fake News zu sensibilisieren.
Im Rahmen des Safer Internet Day wurde ein besonderes Unterrichtsfach in der Medienanstalt Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen ins Leben gerufen. Über 25.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland konnten hieran teilnehmen – die meisten zwar virtuell, aber dennoch aktiv und interaktiv beteiligt. „Dass es hier gelungen ist, mit so vielen Leuten und, die Informationen habe ich aus der Bundesrepublik bekommen, mit viel Begeisterung auch wahrgenommen wurden, das ist einfach toll“, freute sich Albrecht Bähr, Versammlungsvorsitzender der Medienanstalt Rheinland-Pfalz.
Bähr betonte die Bedeutung von Medienkompetenz und Medienbildung als zentrale Aufgaben, die verstärkt in den Fokus gerückt werden müssen. „Zeigt aber auch, dass wir hier den richtigen Kern getroffen haben, denn Medienkompetenz, Medienbildung ist eine so wichtige zentrale Aufgabe, der wir uns noch mehr widmen müssen“, so Bähr weiter. Er appellierte an die Landesregierungen, die Medienkompetenz fest in den Schulen zu implementieren.
Die Veranstaltung thematisierte insbesondere die Gefahren von Rechtsextremismus und das Erkennen von Fake News, was im Vorfeld der Bundestagswahl am 23. Februar besonders relevant war. In Gruppenarbeiten und durch das Abarbeiten von Checklisten erhielten die Schülerinnen und Schüler praktische Tipps, wie sie rechtsextreme Inhalte melden und Fake News auf sozialen Plattformen erkennen können.
Ein skeptischer Schüler aus der 8. Klasse äußerte: „Da wird sich niemand wirklich die Zeit nehmen, um erst mal eine Checkliste rauszukramen und dann noch mal zu gucken, ja, ah, das trifft zu, das nicht, wie ist es jetzt, ich glaube da verschwendet man doch einfach viel zu viel Zeit und gibt dem Video auch einfach mehr Klicks, was eigentlich gar nicht nötig ist.“ Wichtig sei vielmehr, ein Bewusstsein für Inhalte zu entwickeln und kompetent damit umzugehen.
Sina aus der 8. Klasse, ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen, sagte: „Ich versuche vor allem in den sozialen Netzwerken, also wie Instagram schon drauf zu achten, dass ich da jetzt nicht stundenlang hänge.“ Der gleichaltrige Sami fügte hinzu: „Viel hab‘ ich leider nicht gelernt, da ich die meisten Sachen schon wusste, aber jetzt weiß ich, dass wir die meisten Sachen einfach ignorieren sollten.“
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