Zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst informiert Sachsenforst über die Waldbrandgefahr in Sachsen. Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Waldbrandfläche kleiner aus.
Tägliche Informationen zur Waldbrandgefahr

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Mit der Waldbrand-App „Waldbrandgefahr Sachsen“ erhalten Sie alle Informationen zur aktuellen Waldbrandgefahr und dem richtigen Verhalten im Wald schnell, unkompliziert und kostenlos.
Quelle: Archiv Sachsenforst, Coordes, Renke Dr. - SBS
Zusammen mit dem Deutschen Wetterdienst informiert Sachsenforst über die Waldbrandgefahr in Sachsen. Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Waldbrandfläche kleiner aus.
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Pirna. Seit dem 1. März informieren Sachsenforst und der Deutsche Wetterdienst wieder tagesaktuell über die örtliche Waldbrandgefahr in Sachsen. Die Gefahr wird aufgeteilt auf 31 Regionen in fünf Stufen von 1 (sehr geringe Gefahr) bis 5 (sehr hohe Gefahr). Parallel startet auch die kameragestützte Waldbrandüberwachung der Landkreise.
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2024 hat es insgesamt 94-mal in Sachsens Wäldern gebrannt. Das ist auf einem ähnlichen Niveau wie die 110 Waldbrände im Vorjahr. Die betroffene Waldfläche fällt im Vergleich aber deutlich geringer aus. Diese betrug im Jahr 2024 nämlich nur zehn Hektar. Das sei vor allem darin begründet, dass es im letzten Jahr keine ausgedehnten Flächenbrände wie in den Vorjahren gab.
Falk Böttcher vom Deutschen Wetterdienst ist aber unsicher, ob dieser gute Trend in diesem Jahr weitergeht: „Der überdurchschnittliche Niederschlag im vergangenen Jahr hat zu der erfreulichen Waldbrandbilanz beigetragen.“ Dass es auch in diesem Jahr so glimpflich ausgeht, sei mit Blick auf die aktuellen Daten nicht so klar, denn der Februar gehe mit zu geringer Niederschlagsmenge zu Ende und die längerfristigen Vorhersagen zeigten allenfalls durchschnittliche Niederschlagsmengen bei überdurchschnittlicher Temperatur.
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In den allermeisten Fällen ist der Mensch für Waldbrände verantwortlich, berichtet Landesforstpräsident Utz Hempfling: „Im letzten Jahr sind rund dreiviertel aller Waldbrände durch den Menschen ausgelöst worden. Häufig ist dabei fahrlässiges Verhalten der Grund.“ Blitzschlag, als einzige natürliche Ursache, sei im langjährigen Schnitt lediglich für fünf Prozent der Waldbrände verantwortlich.
Dabei könne durch richtiges Verhalten die Gefahr durch den Menschen deutlich gesenkt werden. So ist zum Beispiel der Umgang mit offenem Feuer im Wald und in dessen Nähe in Sachsen grundsätzlich verboten. Auch solle man darüber nachdenken, bei einer hohen Waldbrandgefahr den Waldbesuch zu unterlassen. Weitere Informationen auf sachsenforst.de.
DNN
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