Zum wiederholten Male gab es an der Söllereckbahn einen Vandalismusvorfall. Der Betreiber ist wütend – und lobt eine Belohnung für Hinweise aus.
Stand: 05.03.2025, 04:42 Uhr
Von: Katarina Amtmann

Zum wiederholten Male gab es an der Söllereckbahn einen Vandalismusvorfall. Der Betreiber ist wütend – und lobt eine Belohnung für Hinweise aus.
Oberstdorf - Die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen kämpfen seit Jahren mit Vandalismus. In der Nacht auf Sonntag, 2. März 2025, gab es erneut einen Vorfall, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht. Betroffen war die kritische elektronische Infrastruktur der Söllereckbahn. Der Betrieb konnte am Sonntag deshalb nur verspätet aufgenommen werden.
Vandalismus an bayerischer Bergbahn: Schäden stellen „langfristig eine Bedrohung dar“Seit Jahren sind die Oberstdorf Kleinwalsteral Bergbahnen im Bereich der Söllereckbahn Ziel von mutwilligen Eingriffen, unter anderem in die technische Infrastruktur oder bei Parkautomaten und Pkws von Gästen. In der Vergangenheit wurde bereits eine Person im Zusammenhang mit solchen Vorfällen verurteilt. Ob sie auch diesmal für den Schaden verantwortlich ist, muss noch geklärt werden.
„Die wiederholten Vandalismusschäden beeinträchtigen nicht nur den Betrieb erheblich, sondern stellen auch langfristig eine Bedrohung für die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen und die Reputation der gesamten Region bei seinen Gästen dar“, heißt es in der Pressemitteilung.
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Vandalismus an Söllereckbahn: „Kein Kavaliersdelikt, sondern unverantwortlich“Henrik Volpert, Vorstand der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, fordert von den zuständigen Behörden und der Politik Maßnahmen, um diese Angriffe zu stoppen. „Die wiederholten Vandalismusakte sind kein Kavaliersdelikt, sondern geschäftsschädigend und unverantwortlich. Sie betreffen nicht nur unser Unternehmen und unsere Gäste, sondern haben auch weitreichende negative Folgen für die gesamte Region. Wir stehen für ein respektvolles und sicheres Miteinander – diese Eingriffe schaden diesem Grundsatz erheblich. Wir erwarten eine lückenlose Aufklärung und entschlossenes Handeln der Behörden, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.“
Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen loben 25.000 Euro für Hinweise ausDiese Angriffe würden sowohl die Mitarbeiter, die sich mit viel Engagement um einen reibungslosen Betrieb kümmern, als auch die Gäste treffen, die in ihrem Urlaub oder in ihrem Freizeiterlebnis dadurch massiv eingeschränkt werden. Die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen loben deshalb 25.000 Euro für zweckdienliche Hinweise aus, die zur Aufklärung des Vorfalls und zur Ermittlung des Täters führen. (kam)
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