Slate Auto hat die Arbeiten am minimalistischen E-Pickup und E-SUV abgeschlossen und die Vorbestellungen gestartet. Das Fahrzeug überzeugt auf den ersten Blick primär durch einen günstigen Preis. Worauf Käufer:innen dabei verzichten müssen.
Slate Auto hat die Arbeiten am minimalistischen E-Pickup und E-SUV abgeschlossen und die Vorbestellungen gestartet. Das Fahrzeug überzeugt auf den ersten Blick primär durch einen günstigen Preis. Worauf Käufer:innen dabei verzichten müssen.
Der Slate Truck ist fertig und ist günstiger als die Konkurrenz. (Bild: picture alliance / Cover Images | Slate/Cover Images)
Mit der Ankündigung eines neuen E-Pickup-Trucks hat Slate Auto im vergangenen Jahr für Aufmerksamkeit gesorgt. Das Versprechen: ein minimalistisches Fahrzeug zu einem günstigen Preis. Jetzt hat Slate die Arbeiten am Fahrzeug abgeschlossen und die Vorbestellungsphase gestartet. Bevor Kund:innen sich hinter das Lenkrad setzen durften, durften schon erste Journalist:innen eine Testrunde mit dem Slate Truck fahren.
Slate Truck: Das bietet der E-Pickup
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Dazu gehören auch Sean O’Kane, der seine Einblicke in die Fahrt mit dem Slate Truck auf Techcrunch schildert. Doch zunächst die grundlegenden Eckdaten zum Fahrzeug: Der Slate Truck erscheint zum Preis von 24.950 US-Dollar. Dabei handelt es sich um die Pickup-Version des Fahrzeugs. Wer daraus ein SUV machen möchte, legt insgesamt 29.950 Dollar auf den Tisch.
In der Grundversion kommt der Slate Truck ohne Lackierung und ohne jedweden Schnickschnack im Inneren. Wer also bei einem neuen Auto Touchscreens erwartet, wird enttäuscht. Der Slate Truck bietet nicht einmal ein Radio oder Lautsprecher. Nur so kann der günstige Preis erreicht werden, der deutlich unter der Konkurrenz liegt. Laut Techcrunch liegt der Neupreis von E-Fahrzeugen in den USA im Schnitt bei 54.532 Dollar.
Zur Standardausstattung zählen nur eine Klimaanlage, Zentralverriegelung sowie eine Rückfahrkamera und ein Tempomat. Wer will, kann die Optik und Ausstattung aber noch gegen Aufpreis anpassen und upgraden – und das sogar nach dem Kauf. Neben Folien (für knapp 500 Dollar), Lautsprechern (250 Dollar) und anderer Bereifung (ab 1.000 Dollar) gibt es auch Aufsätze für die Ladefläche. Darunter auch zusammenfaltbare Solarpaneele, um den Slate Truck an sonnigen Tagen aufzuladen. Diese schlagen mindestens 2.300 Dollar auf den Preis auf.
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Welchen Eindruck macht der günstige E-Truck?
Der Slate Truck soll mit einer kompletten Ladung etwa 205 Meilen weit kommen. Umgerechnet sind das knapp 330 Kilometer. Von 0 auf 50 Kilometer pro Stunde schafft es der E-Truck in knapp drei Sekunden. Für 100 Kilometer pro Stunde benötigt das Fahrzeug knapp acht Sekunden. Der Truck kann Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 900 Kilogramm ziehen und selbst Ladungen bis 700 Kilogramm aushalten.
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Wie O’Kane berichtet, wirkt der Slate Truck trotz der Einsparungen alles andere als billig. Tatsächlich fühlt er sich dabei wohl nicht wirklich nach einem klassischen Pickup-Truck an, sondern eher wie ein Kompaktwagen. Mit seinen Spezifikationen ist er laut dem Techcrunch-Reporter bei weitem keine direkte Konkurrenz für Tesla oder Hersteller von großen Verbrenner-Pickups. Aber Slate erinnert damit an die Zeit in den USA, bevor die Fahrzeuge riesig, ihr Kraftstoffverbrauch immens und ihre Preise hoch waren.
Und offenbar kommt das Konzept bei den Käufer:innen an. Slate soll schon etwa 180.000 Reservierungen erhalten haben. Die Auslieferung der vorbestellten Fahrzeuge soll im vierten Quartal 2026 starten. Für das kommende Jahr hat sich Slate vorgenommen, etwa 150.000 Fahrzeuge zu produzieren.
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