Nach zehn Jahren und zahlreichen Titeln verlässt der Spanier Manchester City. Wer als Nachfolger im Gespräch ist und was der Erfolgstrainer nun plant.
Pep Guardiola hört bei Manchester City auf. (Archivbild)
Foto: Ian Hodgson/AP/dpa/Ian HodgsonManchester · Nach zehn Jahren und zahlreichen Titeln verlässt der Spanier Manchester City. Wer als Nachfolger im Gespräch ist und was der Erfolgstrainer nun plant.
Star-Trainer Pep Guardiola verlässt Manchester City nach dieser Saison vorzeitig und hinterlässt ein gewaltiges Erbe. Der 55-Jährige verkündete vor dem letzten Ligaspiel gegen Aston Villa seinen Rücktritt in diesem Sommer. Guardiolas Vertrag wäre noch ein weiteres Jahr gelaufen. Er holte mit City den Titel in der Champions League, sechs Meisterschaften und gewann dreimal den englischen Pokal.
„Fragt mich nicht nach den Gründen für meinen Abschied. Es gibt keinen Grund, aber tief in mir weiß ich, dass es Zeit für mich ist“, sagte Guardiola in der Mitteilung des Clubs. „Nichts ist für immer, sonst wäre ich noch hier. Für immer bleiben die Gefühle, die Menschen, die Erinnerungen, die Liebe zu meinem Manchester City.“
In zehn Jahren mit knapp 600 Pflichtspielen prägte der Spanier das Spiel der Cityzens, mit denen er erst zuletzt den FA-Cup gewann - sein insgesamt 41. Titel als Trainer. Gerüchte darüber, dass der frühere Bayern-Trainer den Club verlassen werde, kursierten schon länger. Als Nachfolger ist der Italiener Enzo Maresca im Gespräch. Der 46-Jährige trainierte zuletzt den FC Chelsea und war einst Co-Trainer von Guardiola.
Einfluss von Cruyff
Guardiola reformierte nicht nur die Spielweise von City, wie er es zuvor bei den Bayern und beim FC Barcelona getan hatte. Der Fußball-Nerd half auch Stars wie Kevin De Bruyne oder Phil Foden dabei, auf ein noch höheres Niveau zu kommen. Seine eigene Spielidee ist eine Weiterentwicklung des Fußballs der niederländischen Legende Johan Cruyff, der für Guardiola ein Mentor war.
Doch der Ex-Profi hatte auch großen Einfluss auf andere erfolgreiche Trainer. Hierzu zählen Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel oder Bayern-Coach Vincent Kompany.