Die Bundesregierung hat das Fregatten-Projekt F126 eingestellt. Für Rheinmetall hat der Ausfall Folgen für die Prognose für das zweite Quartal.

Bauteile einer Fregatte F126: Das Verteidigungsministerium hat das Projekt abgesagt. Foto: Stefan Sauer/dpa
Vielmehr werde das Gesamtvolumen im zweiten Quartal ein niedriges zweistelliges Milliarden-Euro-Niveau erreichen. Das angepeilte Umsatzwachstum von über 60 Prozent im Quartal werde aber voraussichtlich getroffen.
Rheinmetall prüfe zudem, ob die Absage weitere Auswirkungen auf die Gesamtjahresprognose habe. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das zweite Quartal am 6. August werde der Konzern ein detaillierteres Update vorlegen.
Sollten die fehlenden Umsätze nicht ausgeglichen werden können, könnten die Umsatzauswirkungen im laufenden Jahr bis zu 300 Millionen Euro betragen. Der geplante Beitrag des Projekts zur mittelfristigen Prognose für 2030 habe bei unter drei Prozent gelegen.
Rheinmetall werde „alles daran setzen, diesen Effekt durch weitere Auftragsabschlüsse in der Zukunft abzufedern“.
Als Hauptgründe für den Abbruch des Fregatten-Projekts hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius eine Kostenexplosion auf fast 18 Milliarden Euro statt der ursprünglich geplanten zehn Milliarden Euro sowie massive Verzögerungen angeführt.
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