Obwohl Reiseveranstalter von den Waldbränden in Spanien und Frankreich kaum betroffen sind, sorgt sich die Branche um deutsche Urlauber.

Touristen am Strand von Moutchic im Südwesten Frankreichs: Pauschalurlauber in der Minderzahl. Foto: Maximilien Lamy/AFP/dpa
Düsseldorf. Die deutsche Reisebranche sorgt sich um Urlauber in den Waldbrandregionen Frankreichs und Spaniens, ist bislang jedoch selbst von den Feuern kaum betroffen. Zwar spitzt sich die Situation in der Nähe der französischen Atlantikmetropole Bordeaux weiter zu, wo inzwischen rund 270.000 Einwohner ihre Häuser, Ferienwohnungen oder Campingplätze verlassen mussten. Und auch westlich von Madrid wüten verheerende Brände. „Mehrheitlich sind von den Bränden aber Individualreisende betroffen“, berichtet eine Sprecherin des Deutschen Reiseverbands (DRV).
Die Regionen um Bordeaux, das Bassin d’Arcachon und die Halbinsel Cap Ferret zählen während der Sommermonate zu Frankreichs beliebtesten Ferienzielen für Camper und Mieter von Ferienwohnungen. Pauschaltouristen gibt es dort aber kaum. Gleichwohl dürfte es in diesem Jahr für die Urlaubsbranche im Westen Frankreichs schwierig werden.
Frankreich rät von Anreise ab„Angesichts der Lage fordere ich Touristen mit Blick auf die bevorstehenden Augustferien nachdrücklich auf, nicht in die Gironde zu kommen“, sagte die Verantwortliche der Region um Bordeaux, Sophie Brocas. Auch bereits angereisten Urlaubern empfahl sie die Abreise.
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