In dieser Woche beschäftigt sich der Aalener Spion in seiner Kolumne mit dem wunderbaren Galgenbergfestival – und dem Geburtshaus eines aktiven Bürgers.
Stand: 25.07.2026, 08:00 Uhr
Von: Jürgen Steck

In dieser Woche beschäftigt sich der Aalener Spion in seiner Kolumne mit dem wunderbaren Galgenbergfestival – und dem Geburtshaus eines aktiven Bürgers.
Mit breitest möglicher Mehrheit hat der Gemeinderat am Donnerstag "ja" gesagt zum Greutplatz als neuer Standort für das wunderbare Festival der Kulturfreunde Galgenberg, die seit 25 Jahren ein Open-Air-Lager der Extraklasse aufschlagen. Sie taten das seit 2014 auf dem Stadtwerke-Gelände am Hallenbad, davor, namensgebend, auf dem Grünbaum-Brauerei-Gelände am Galgenberg. Das alte Gaskessel-Areal wird verkauft und soll bebaut werden. Was tun mit dem Festival? Auf den Greutplatz – ins Eck, dort, wo der Verkehrsübungsplatz ist. Das könnte einen gewissen Verdrängungswettbewerb auslösen, mutmaßt der Spion.
Greutplatz: Chancen und Konflikte für VeranstaltungenDenn auf dem Greutplatz sollen, so hat man es den Anwohnern dereinst versprochen, maximal vier größere Veranstaltungen im Jahr abgehalten werden. Das Aalener Frühlingsfest kann als gesetzt gelten. Könnte sein, dass es für die eine oder andere circensischen Veranstaltung eng werden könnte, war zumindest im einen oder anderen Wortbeitrag am Rand der Sitzung zu vernehmen.
Grundsatzbeschluss zum Verkauf von Flurstück 861Extrem spannend für den Spion war in vorgenannter Sitzung des Aalener Gemeinderates der Grundsatzbeschluss zum Verkauf des Grundstücks Flurstück 861. Nicht deswegen, weil sich dort früher unter anderem die Musikschule befand, die im Kubaa gut untergekommen ist. Oder wegen der Frage, was mit den derzeit dort untergebrachten Geflüchteten passiert, wenn das Gebäude verkauft und womöglich abgerissen wird.
Mögliche Ehrung von Norbert RehmWesentlicher wichtiger erschien manchen die Nachricht, dass dort einer der ganz großen Aalener Bürger geboren wurde. In der Tat: Kein geringerer als Norbert Rehm, der Aktivste der Aktiven Bürger, erblickte dort im vormaligen Aalener Krankenhaus die Welt. Denn dieses war bis 1967 in dem Gebäude, bevor dort die Musikschule einzog. Bislang erinnert nichts daran: keine Statue, keine Plakette, keine Tafel – nicht einmal ein Schildle. Vielleicht findet sich ja auf diese Weise ein Sponsor für ein Täfelchen. Solange das Haus halt noch steht. Vielleicht könnte man auch darüber nachdenken, die Straße umzubenennen. Derzeit heißt sie ja Hegelstraße.
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