Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Sri Lanka: Nach Gefängnisaufstand - Häftlinge schützen!

Дата публикации: 14-07-2026 12:59:51

Die nach einem Gewaltausbruch verlegten Häftlinge sollen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt sein.


Основное содержимое страницы с новостью.

Bereits bei "Mein Amnesty" registriert? Dann bitte hier anmelden.

E-Mail-Adresse

Meine Profildaten (Vorname, erster Buchstabe des Nachnamens) dürfen bei Aktionsteilnahme angezeigt werden.

Ja, ich will mich für die Menschenrechte einsetzen und stimme zu, dass die Initialen meines Vornamens und Nachnamens bei Aktionsteilnahme an den Adressaten übermittelt und diesem angezeigt werden. Ich bin mir bewusst, dass in Drittstaaten oft kein mit dem europäischen Datenschutz vergleichbarer Schutz meiner personenbezogenen Daten gegeben ist und dass mit der Offenlegung ggf. Rückschlüsse auf meine politische Meinung möglich sind. Meine Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, jedoch nur mit Wirkung für die Zukunft. Weitere Hinweise in unseren Datenschutzhinweisen.

Hinweis: Vielen Dank für deine Unterstützung. Deine Kontaktdaten (E-Mail-Adresse, Anschrift und optional Telefonnummer) verwenden wir auch, um dir aktuelle Informationen über Menschenrechte und unsere Arbeit sowie die unserer Netzwerkpartner zuzuschicken, Veranstaltungen anzukündigen und zur Teilnahme an Aktionen, Petitionen oder zu Spenden aufzurufen. Du kannst dich jederzeit kostenlos und einfach von unseren Newslettern abmelden. Klicke dazu einfach auf den Abmeldelink in den Nachrichten (E-Mail oder WhatsApp), oder schreibe uns an info@amnesty.de. Mehr Informationen findest du in unseren Datenschutzhinweisen.

Dein Appell

Betreff

Sehr geehrter Herr Justizminister,

nach dem Gefängnisaufstand in Negombo wurden Hunderte Häftlinge in verschiedene Haftanstalten im ganzen Land verlegt. Ihre Situation gibt Anlass zu großer Sorge. Bereits am 8. Juli berichteten lokale Medien über den Tod eines Häftlings, der nach seiner Verlegung in das Hochsicherheitsgefängnis in Boossa an einer "plötzlichen Erkrankung" gestorben sein soll. Am selben Tag starb ein weiterer Häftling, der in das Gefängnis von Agunukolapelessa verlegt worden war. Nach Angaben sri-lankischer Menschenrechtsorganisationen, darunter das Komitee zum Schutz der Rechte von Gefangenen und die Menschenrechtskommission Sri Lankas, wurden weitere verlegte Häftlinge gefoltert oder anderweitig misshandelt. Es besteht die Gefahr weiterer Repressalien und Vergeltungsmaßnahmen.

Zudem haben Angehörige von Häftlingen, die aus dem Gefängnis in Negombo verlegt worden waren, seit der Verlegung keine Informationen von den Gefängnisbehörden über den Verbleib ihrer Angehörigen erhalten. Zusätzliche Besorgnis löst die Stimmung innerhalb des Gefängnispersonals aus. Nach einer offiziellen Trauerfeier im Gefängnis von Welikada zu Ehren der verstorbenen Gefängnismitarbeiter*innen sind Amnesty International Berichte über hochkochende Emotionen unter den Beschäftigten des Strafvollzugs zugegangen. Vor diesem Hintergrund wächst die Sorge, dass verlegte Häftlinge verstärkt Folter, Misshandlungen oder anderen Vergeltungsmaßnahmen ausgesetzt sein könnten. 

Die Ereignisse verdeutlichen zugleich die tiefgreifenden strukturellen Probleme des sri-lankischen Strafvollzugssystems, insbesondere die chronische Überbelegung vieler Haftanstalten. Um Folter und Misshandlungen wirksam zu verhindern, muss Sri Lanka dringend einen unabhängigen und effektiven nationalen Präventionsmechanismus für den Strafvollzug einrichten.

Sorgen Sie bitte für den Schutz der aus dem Gefängnis von Negombo verlegten Häftlingen vor Folter und anderen Misshandlungen und veranlassen sie eine sofortige, unparteiische Untersuchung der bisher gemeldeten Todesfälle in Gewahrsam. Sorgen Sie außerdem dafür, dass die Menschenrechtskommission von Sri Lanka uneingeschränkten Zugang zu allen Gefängnissen erhält. Die Behörden sind dafür verantwortlich, die Sicherheit und das Wohlergehen der Häftlinge in ihrer Obhut zu gewährleisten und sicherzustellen, dass sie vor jeglichen Repressalien geschützt sind. Außerdem fordere ich Sie nachdrücklich auf, die Angehörigen der Häftlinge unverzüglich über deren Verbleib nach ihrer Verlegung aus dem Gefängnis von Negombo zu informieren und ihnen sowie ihren Rechtsbeiständen Besuche zu ermöglichen. Häftlinge, die medizinische Hilfe benötigen, müssen zudem unverzüglich angemessen medizinisch versorgt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1В Шри-Ланке усилили охрану тюрем после беспорядков011.902-08-2026
2СМИ: почти 3 тыс. заключенных отпустили из тюрем Шри-Ланки из-за коронавируса0005-04-2020
3Clashes in Sri Lankan prison leave at least 25 dead, mostly inmates-1707-07-2026
4Venezuela: Trotz Erdbeben - Hunderte weiter zu Unrecht in Haft01016-07-2026
5В результате тюремного бунта в Шри-Ланке погибли 26 человек, более 100 получили ранения.-2807-07-2026
6El Salvador: Massenverhaftungen im Ausnahmezustand könnten Verbrechen gegen die Menschlichkeit sein 013.8817-07-2026
7Омбудсмен планирует посетить Владимирский централ после сообщений о ЧП с заключенными0011-10-2018
8India Today: протестующие штурмуют тюрьму на западе Непала0009-09-2025
9Republica: в Непале более 7,5 тыс. заключенных сбежали из тюрем из-за беспорядков0010-09-2025
10Что известно о бунте заключенных в ангарской колонии0010-04-2020

Классификация: Происшествия. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.79. Источник: www.amnesty.de.