Auf Sardinien sorgen an einem Strand neue Regeln für Ärger. Erwachsene dürfen dort kaum noch Sonnenschirme nutzen.
Auf Sardinien sorgen an einem Strand neue Regeln für Ärger. Erwachsene dürfen dort kaum noch Sonnenschirme nutzen.
Am Strand Punta Molentis in der Gemeinde Villasimìus auf Sardinien gelten seit Kurzem strikte Regeln für Schattenspender. Wer zwischen zehn und 65 Jahre alt ist, darf am Meer keinen eigenen Sonnenschirm mehr aufspannen.
Nur Familien mit Kindern unter zehn Jahren sowie Personen über 65 Jahren sind von dieser Vorgabe ausgenommen – und selbst sie dürfen jeweils nur einen Schirm nutzen. Die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet ausführlich über die neue Regelung, die in sozialen Netzwerken bereits für hitzige Diskussionen sorgt.
Die Altersbegrenzung für Sonnenschirme ist Teil eines umfassenden Schutzplans der Gemeinde Villasimìus. Punta Molentis liegt in einem Naturschutzgebiet, das nach Angaben der Verantwortlichen stark unter Besucherandrang und Umweltbelastungen leidet.
Alle Gäste müssen nun einen Eintritt von zehn Euro zahlen. Zusätzlich sind Pavillons, Zelte und andere großflächige Schattenspender ausdrücklich verboten. So soll die Zahl der Ausrüstungsgegenstände am Strand begrenzt und die sensible Umgebung entlastet werden.
Laut „The Guardian“ verweisen die Behörden auf einen schweren Brand im vergangenen Sommer sowie auf ungewöhnliche Wetter- und Meeresereignisse. Diese Vorfälle hätten gezeigt, wie verletzlich der Küstenabschnitt sei und die Gemeinde zu deutlich strengeren Schutzmaßnahmen veranlasst. Die Regeln sollen zunächst bis Ende Oktober gelten.
Wo Sonnenschirme für alle zugänglich sind, geht die Nutzung oft ins Geld. Entscheidet man sich beispielsweise für ein Sonnenbett, so kann man dafür pro Tag 1200 Euro ausgeben. Dass es viel günstiger geht, davon berichtet ein Urlauber auf Instagram – er ist von den Preisen auf Zypern überrascht.
Der Urlauber spricht in dem Reel auf Instagram davon, dass ihn zwei Sonnenliegen und ein Sonnenschirm zusammen lediglich 7,50 Euro pro Tag gekostet haben, dabei geben es vor Ort oft einen "kostenlosen Parkplatz".