Die französischen Biathlon-Stars haben in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie das absolute Maß der Dinge sind. Umso erstaunlicher war die Entscheidung des Trainerteams um Simon Fourcade, den Stars im Frühsommer freie Wahl bei der Vorbereitung zu lassen. Nun hat er die Maßnahmen begründet und ein erstes Fazit gezogen.

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Die französischen Biathlon-Stars haben in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie das absolute Maß der Dinge sind. Umso erstaunlicher war die Entscheidung des Trainerteams um Simon Fourcade, den Stars im Frühsommer freie Wahl bei der Vorbereitung zu lassen. Nun hat er die Maßnahmen begründet und ein erstes Fazit gezogen.
Frankreichs Biathlon-Cheftrainer der Herren, Simon Fourcade, bereut seine Entscheidung nicht, seinen Skijägern nach der vergangenen Saison derart viele Freiheiten gewährt zu haben. Im Gegenteil: Dem Ex-Profi zufolge war dies genau die richtige Maßnahme.
"Sie konnten ihre Batterien aufladen und haben wieder Motivation und Lust gefunden", begründete Fourcade gegenüber "Ski Crono".
Gesamtweltcupsieger Eric Perrot hatte sein Training erst Mitte Juni wieder aufgenommen, um seine Fabelsaison 2025/26 möglichst gut zu verarbeiten. Im Juli reiste der 24-Jährige dann mit seiner Lebensgefährtin unter anderem nach Norwegen, dort absolvierte er dann Teile der Vorbereitung. Dadurch verpasste Perrot etwa das Trainingslager im Juni in Ceillac.
Biathlon-Festival in Norwegen steht anSein Teamkollege Emilien Jacquelin hatte die vergangenen Monate auf dem Fahrrad verbracht. Der Franzose erfüllte sich einen kleinen Traum und fuhr in der Nachwuchsmannschaft von Top-Team Decathlon. Fabien Claude verabschiedete sich mit seiner Partnerin gar für zwei Monate auf Weltreise, auch er verpasste den Beginn der Saisonvorbereitung.
Bei Routinier Quentin Fillon-Maillet steht unterdessen im August die Geburt des ersten Kindes an, auch seine Vorbereitung wird sich dadurch ändern.
Laut Cheftrainer Simon Fourcade, der selbst Ende Juni zwei Wochen Urlaub nahm, hat die Truppe inzwischen aber ihren gewohnten Rhythmus wiedergefunden. Aufgeteilt sind die Sportler in eine Trainingsgruppe A mit erfahrenen Biathleten und eine Gruppe B mit jungen Talenten. "Es gab eine sanfte Integration", zog Fourcade ein positives Zwischenfazit.
Nach einem Trainingslager in Premanon steht für Teile des Kaders nun das Blink-Festival (5. bis 8. August) in Norwegen an. Bei den Männern gehen Eric Perrot, Gaetan Paturel, Oscar Lombardot und Emilien Claude an den Start. Anschließend geht das gesamte Kollektiv ins Trainingslager nach Bessans.
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