Am Dienstag kam die französische Biathlon-Nationalmannschaft der Männer in Premanon zusammen, wo das dritte Trainingslager des Sommers ansteht. Fabien Claude fehlte am ersten Tag des Lehrgangs noch, da er an der Parade der Militär-Skimannschaft anlässlich des Nationalfeiertags teilnahm. Am Mittwoch soll der 31-Jährige dann eintreffen und mit seinen Kollegen am Feinschliff für die neue Saison arbeiten. So beurteilt Trainer Simon Fourcade den Status quo beim Staffel-Olympiasieger.

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Am Dienstag kam die französische Biathlon-Nationalmannschaft der Männer in Premanon zusammen, wo das dritte Trainingslager des Sommers ansteht. Fabien Claude fehlte am ersten Tag des Lehrgangs noch, da er an der Parade der Militär-Skimannschaft anlässlich des Nationalfeiertags teilnahm. Am Mittwoch soll der 31-Jährige dann eintreffen und mit seinen Kollegen am Feinschliff für die neue Saison arbeiten. So beurteilt Trainer Simon Fourcade den Status quo beim Staffel-Olympiasieger.
"Er ist am 3. Juli zurückgekehrt und hat seitdem einen stetigen Rhythmus gefunden - abgesehen von einem kleinen Rückschlag, der durchaus im Bereich des Möglichen lag", erklärte Fourcade im Interview mit dem "Nordic Magazine".
Erst kürzlich erhielt Claude in La Feclaz Besuch vom neuen französischen Schießtrainer Siegfried Mazet, da dieser seit seinem Amtsantritt noch keine Gelegenheit zu einem Treffen gehabt hatte. Ziel der Zusammenkunft sei gewesen, vor dem Trainingslager in Premanon "bei bestimmten Aspekten des Schießtrainings Fortschritte zu erzielen", hieß es.
Claude hatte mit seiner Partnerin und künftigen Ehefrau Maria in den vergangenen Wochen eine Weltreise gemacht, wobei der Skijäger auch fernab der Heimat stets versuchte, sich in Form zu bringen.
Der Kontakt zu Fourcade blieb stets eng. "Während seiner Abwesenheit gestaltete er seine Vorbereitung so gut es ging, abhängig von den Mitteln, die ihm vor Ort zur Verfügung standen", verriet der Coach und ergänzte: "Er hat viel Krafttraining absolviert, während die Cardio-Einheiten eher spontan und tagesabhängig gestaltet wurden."
Nachteil für Claude? Fourcade winkt abDass Claude der Konkurrenz angesichts seiner langen Reise vorerst hinterherlaufen könnte, glaubt Fourcade unterdessen nicht.
"Im nordischen Sport herrscht die Kultur, schon früh in der Saison intensiv zu trainieren. Meiner Meinung nach könnte man diesen Schritt aber auch nach hinten verschieben", warf der Ex-Athlet ein: "Ich persönlich finde, dass man bis Mitte Juli noch keinen Rückstand hat."
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