Die französische Top-Biathletin Justine Braisaz-Bouchet hat turbulente Wochen hinter sich. Wie die Olympiasiegerin von 2022 bekannt gab, trainiert sie weiterhin nicht mit der Nationalmannschaft und bereitet sich stattdessen abseits vom Team auf den Weltcup vor. Hinzu kommt ein Ausrüsterwechsel, der inzwischen offiziell verkündet wurde.

Wechselt ihre Skier: Biathlon-Star Braisaz-Bouchet
Foto: © IMAGO/Roman Koksarov
25. Juni 2026, 13:28

sport.de
Die französische Top-Biathletin Justine Braisaz-Bouchet hat turbulente Wochen hinter sich. Wie die Olympiasiegerin von 2022 bekannt gab, trainiert sie weiterhin nicht mit der Nationalmannschaft und bereitet sich stattdessen abseits vom Team auf den Weltcup vor. Hinzu kommt ein Ausrüsterwechsel, der inzwischen offiziell verkündet wurde.
Justine Braisaz-Bouchet setzt im Biathlon-Zirkus künftig auf die Marke Rossignol. Das hatte die 29-Jährige kürzlich bereits verraten, als sie ankündigte, im zweiten Jahr in Folge abseits der französischen Nationalmannschaft zu trainieren. Nun verkündete auch ihr neuer Ausrüster die Partnerschaft.
Auf Instagram schrieb die Skijägerin zum Wechsel: "Ein neues Kapitel! Teil der Rossignol-Familie zu werden, bedeutet, sich für ein anspruchsvolles Umfeld zu entscheiden, dessen Identität tief in den Bergen verwurzelt ist. Ich bin stolz darauf, Teil eines Teams zu werden, das von Leidenschaft, Engagement und Leistung angetrieben wird."
Biathlon-Star Braisaz-Bouchet: Kein "Wunsch", sondern eine "Notwendigkeit"Die Französin hatte seit dem Beginn ihrer Laufbahn die Skier der Marke Fischer genutzt. Über einen Wechsel habe sie direkt nach der vergangenen Saison konkret nachgedacht. "Im Frühjahr habe ich mir intensiv Gedanken darüber gemacht, welchen Weg ich in meiner Karriere einschlagen möchte", wird Braisaz-Bouchet von "Nordic Magazine" zitiert: "Es war wichtig, Bilanz zu ziehen, und recht schnell wurden mir die Optionen und die Richtung, die ich verfolgen wollte, klar."
Was die Skijägerin in den Gesprächen mit dem französischen Unternehmen vor allem überzeugt hatte, sei die "Teamarbeit" gewesen. "Das motiviert mich für den nächsten Abschnitt meiner Karriere. Etwas, dessen ich mir bis jetzt nicht unbedingt bewusst war."
Braisaz-Bouchet führte aus: "Es ist kein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit, um meine Karriere fortzusetzen. Rossignol präsentierte mir sein Projekt am Ende der Saison, nach einer schwierigen Olympiasaison. Angesichts dieser persönlichen Beziehung und der materiellen und finanziellen Unterstützung war diese Entscheidung für mich unerlässlich."
Da sie erneut abseits der französischen Nationalmannschaft trainiert, muss die fünffache Weltmeisterin ihr Trainingsprogramm selbst zusammenstellen und vermehrt auf Sponsoren setzen.
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