Christoph Kramer, Per Mertesacker und Christian Streich sind fassungslos über den Rasen im MetLife Stadium. Der sei für ein WM-Finale unwürdig.
Die ZDF-Experten Christoph Kramer, Per Mertesacker und Christian Streich sind fassungslos über den Rasen im MetLife Stadium. Der sei für ein WM-Finale unwürdig und habe großen Einfluss aufs Endspiel.
„Das ist der Wahnsinn bei so einer XXL-WM. Der Ball rollt nicht. Die Spieler haben Probleme, schnell und gut zu spielen. Das Spiel leidet total unter diesem Platz. Ich sehe das durch den Fernseher – das ist echt schade, richtig schade.“
Als die ZDF-Experten Christoph Kramer und Per Mertesacker den Rasen des MetLife Stadiums in East Rutherford/New Jersey vor Anpfiff betreten, sind sie „geschockt“, wie Moderator Jochen Breyer erzählt. Der Zustand der Grünfläche macht die beiden Weltmeister von 2014 fassungslos.
„Auf sowas habe ich noch gar nie gespielt“, wundert sich Kramer, der den Platz mit einer Kegelbahn vergleicht, auf der ein Teppich draufliegt:
„Das ist wie in einem Zwei-Sterne-Superior-Hotel irgendwo in Spanien ein Kunstrasen.“
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Als sich der ZDF-Experte bückt, stellt er fest: „Du kannst ihn nicht mal rausrupfen.“ Neben dem Platz befindet sich eine andere Art von Kunstrasen. Der sei „besser als der auf dem Platz“, so Kramer.
In dem Stadion, in dem die New Yorker NFL-Teams Jets und Giants beheimatet sind, wurde auf dem Kunstrasen der Footballstars eine Sandschicht gelegt, darauf liegt nun der Fußballrasen. Dass dieser so schlecht sei, liege „nicht am Untergrund“, sondern am Rasen selbst, erklärt Kramer.
„Der Ball hoppelt hier“, prophezeit auch Mertesacker. Der ehemalige Innenverteidiger betont aber auch: „Beide haben die gleichen Bedingungen!“ Es komme nun darauf an, welche Mannschaft sich schneller an den Rasen gewöhnen könne.
Kramer räumt zwar ein, dass der Rasen keine Ausrede für die Spieler sein dürfe, widerspricht seinem Experten-Kollegen aber: „Man muss die Begebenheiten annehmen, trotzdem ist es für Spanien schon schwieriger.“ Der amtierende Europameister definiere sich mehr über den Ballbesitz, das sei auf diesem Rasen ein Nachteil.
Ein Nachteil für beide: Die Mannschaften konnten am Vortag aufgrund eines Unwetters nicht in der Arena vor den Toren New Yorks trainieren.
Kramer schließt das Thema ab: „So toll wie das alles hier ist, und ich find's richtig geil hier, aber der Rasen für ein WM-Finale, das geht eigentlich nicht.“
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