Dieser Laptop sieht nicht nur aus wie ein standesgemäßer Business-Laptop, auch unter der Haube verstecken sich Highlights. Ob es angesichts des günstigen Preises Abstriche gibt, das haben wir getestet.
GEEKOM ist bisher vor allem fr kompakte Mini-PCs bekannt. Mit dem GeekBook M16 wagt der Hersteller nun weitere Schritte in einem anderen Segment: ein 16-Zoll-Notebook mit Aluminiumgehuse, Core Ultra 9, groem Akku, USB4 und Windows 11 Pro. Auf dem Papier klingt das nach viel Laptop fr vergleichsweise wenig Geld, schon der X14 Pro hatte uns im Hands-On berzeugt.
Das GeekBook M16 ist inzwischen sowohl ber die offizielle GEEKOM-Webseite als auch ber Amazon erhltlich. Bei Geekom lsst sich mit dem Gutscheincode TFM16F12 ein Preis von unter 730 Euro erzielen. GeekBook M16 bei GEEKOM mit Rabattcode TFM16F12 GeekBook M16 bei Amazon
Einordnung: Ein XPS 17 als Referenz
Als Referenz dient in diesem Kurztest mein persnlicher Daily Driver: ein Dell XPS 17 9730. Dieses Gert ist mit ber 3000 Euro deutlich teurer als das GeekBook M16 und technisch in mehreren Bereichen klar strker ausgestattet. Mein XPS 17 bietet 32 GB RAM, eine dedizierte RTX 4060 Laptop GPU mit 8 GB, 1 TB Speicher, ein hochwertiges Touchdisplay und den optional gebuchten Dell Premium-Support. Vor allem bei Grafikleistung, Display, Sound, Speicherreserven und Service ist das XPS objektiv das komplettere Gert.
Geekom M16 und Dell XPS17: Grenvergleich.
Bild: teltarif.de
Der Vergleich ist deshalb nicht als direkter Leistungsvergleich zu verstehen. Das GeekBook M16 muss meinen XPS 17 nicht schlagen. Es muss zeigen, wie nah ein deutlich gnstigerer Laptop im normalen Alltag an das Arbeitsgefhl eines teuren Premium-Gerts herankommt: Wie viel Premium braucht man wirklich?
Beim Auspacken macht das GeekBook M16 direkt einen guten Eindruck. Die Verpackung wirkt hochwertig und kommt mit erfreulich wenig Plastik aus. Stattdessen setzt GEEKOM viel auf Pappe.
Verpackung: Geekom M16.
Bild: teltarif.de
Das passt zum Anspruch des Gerts und wirkt nicht wie ein billiges Budget-Notebook.
Zum Lieferumfang gehren:
Positiv berrascht der beiliegende USB-C-Hub. Er bietet USB-C, zwei USB-A-Anschlsse und HDMI. Laut GEEKOM gehrt dieser Hub nicht nur zum Pressepaket, sondern zum regulren Lieferumfang. Der Hub ist praktisch, weil man im Alltag eben doch noch klassische USB-A-Gerte oder HDMI bentigt. Eine Einschrnkung gibt es aber: Der Hub selbst nutzt HDMI 1.4 und untersttzt maximal 4K bei 30 Hz.
Mitgeliefert: 100-Watt-Netzteil und USB-Hub.
Bild: teltarif.de
Fr Beamer, einfache Monitore und Office-Nutzung reicht das. Wer ein flssiges 4K-Setup betreiben mchte, sollte besser direkt die Anschlsse am Notebook oder ein leistungsfhigeres Dock nutzen.
Verarbeitung und Design
Das GeekBook M16 besitzt ein Aluminiumgehuse und fhlt sich direkt hochwertig an. Es wirkt nicht wie ein Laptop unter 1000 Euro, sondern klar darber. Im direkten Vergleich mit meinem Dell XPS 17 ist das XPS noch etwas solider und massiver, aber der Unterschied ist kleiner, als ich erwartet htte.
Dell XPS 17 und Geekom M16.
Bild: teltarif.de
Das GeekBook erinnert optisch und haptisch durchaus an hherwertige Gerte. Es wirkt sauber verarbeitet, modern und angenehm schlicht. Das XPS bleibt bei der reinen Soliditt meine Referenz, aber das GeekBook M16 kommt nher heran, als der Preis vermuten lsst.
Gerade beim ersten Anfassen entsteht nicht der Eindruck eines Kompromissgerts. Das ist eine der positiven berraschungen dieses Tests.
Beim Gewicht zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Mein Dell XPS 17 ist fr mich eher ein Desktop-Ersatz: gro, leistungsstark und kompromissarm, aber eben auch schwer. Auf Reisen nehme ich dieses Gewicht normalerweise in Kauf, weil ich dafr unterwegs kaum Abstriche machen muss. Das XPS 17 wiegt rund 2475 Gramm. Das GeekBook M16 kommt dagegen auf etwa 1750 Gramm. Das klingt auf dem Papier nach einem berschaubaren Unterschied, macht sich im Alltag aber deutlich bemerkbar.
Geekom M16: Im Einsatz im Garten.
Bild: teltarif.de
Das XPS kann man kaum bequem mit einer Hand tragen. Das GeekBook dagegen lsst sich problemlos mit einer Hand greifen und bewegen. Dadurch wirkt es deutlich mobiler und weniger wie ein Gert, das man nur von Schreibtisch zu Schreibtisch bewegt. Fr mich ist das einer der grten Alltagsunterschiede. Das XPS ist leistungsstrker, das GeekBook fhlt sich im mobilen Alltag aber unkomplizierter an.
Im Testgert steckt ein Intel Core Ultra 9 185H. Tools besttigen 16 Kerne und 22 Threads. Dazu kommen 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher, eine 512-GB-NVMe-SSD von Kingston, Intel Arc Graphics, Windows 11 Pro und ein 99,9-Wh-Akku. Die wichtigsten technischen Daten:
GEEKOM hat besttigt, dass mein Testgert technisch dem finalen Retail-Gert entspricht. Auch BIOS und Treiberstand sollen final sein.
Display: solide, matt, aber nicht Premium
Das Display war einer der Punkte, bei denen die Produktseite zunchst viele Fragen offen lie. GEEKOM hat die technischen Daten inzwischen besttigt: Verbaut ist ein 16-Zoll-IPS-Panel im 16:10-Format mit 1920 x 1200 Pixeln, 60 Hz, 300 nits maximaler Helligkeit, 1000:1 Kontrast und 56 Prozent NTSC-Farbraumabdeckung. Die Oberflche ist matt und entspiegelt, PWM-Dimming wird laut GEEKOM nicht verwendet.
Unterwegs im Einsatz, hier: Mhroboter-Test.
Bild: teltarif.de
Damit ist das Panel ziemlich klar ein solides Alltagsdisplay, aber kein Premium-Panel. Die Auflsung passt gut zum 16-Zoll-Format und zur Preisklasse, 16:10 ist fr produktives Arbeiten angenehm. Die matte Oberflche ist im Alltag ein Pluspunkt, weil Spiegelungen reduziert werden. Auch der Verzicht auf PWM ist positiv, gerade fr empfindliche Nutzer.
Im EIZO-Monitortest blieb das GeekBook-Display unauffllig. Schrfe, Graustufen, Farbverlufe und Blickwinkel machten keinen negativen Eindruck. Pixelfehler oder strende Aufflligkeiten sind nicht aufgefallen.
Im direkten Vergleich mit meinem Dell XPS 17 merkt man aber deutlich, wo der Preisunterschied herkommt. Das Display des XPS spielt bei Helligkeit, Klarheit, Brillanz und Touchfunktion in einer anderen Liga. Das GeekBook-Panel ist fr Office, Web und Medien vllig okay, aber kein Kreativ- oder Premium-Display.
Kurz gesagt: Das Display ist kein Schwachpunkt fr Office und Alltag, aber einer der Bereiche, in denen der Unterschied zum Premiumgert sichtbar wird.
Bei der Tastatur bin ich im ersten Moment nicht sofort warm geworden. Das liegt aber weniger an der Qualitt der Tastatur selbst, sondern vor allem an der Umgewhnung. Nach rund zwei Jahren mit meinem Dell XPS 17 bin ich dessen Layout stark gewohnt. Das GeekBook M16 setzt dagegen auf ein anderes Tastaturlayout mit Nummernblock, wodurch die Haupttastatur anders positioniert ist.
Geekom M16 und Dell XPS17: Tastaturlayout.
Bild: teltarif.de
Deshalb wre es unfair, meine anfnglichen Tippfehler direkt als Kritikpunkt am Gert zu werten. Objektiv fhlen sich die Tasten gut an. Der Druckpunkt ist angenehm, das Tippgerusch sanft gedmpft und nicht klapprig. Die Tastatur wirkt hochwertig und nicht billig.
Der eigentliche Punkt ist also nicht die Qualitt, sondern die Umstellung. Wer von einem zentrierten Laptop-Layout ohne Nummernblock kommt, muss sich beim GeekBook M16 erst daran gewhnen. Wer Nummernblcke mag oder viel mit Zahlen arbeitet, kann das dagegen sogar als Vorteil sehen.
Das Touchpad sitzt angenehm mittig und wirkt im ersten Eindruck ordentlich. Die Oberflche ist gut nutzbar, Gesten und normale Bedienung funktionieren unauffllig. Der Klickmechanismus fhlt sich allerdings etwas starr beziehungsweise hart an. Im Vergleich zum Premium-Touchpad meines XPS 17 fllt das auf. Es ist kein grober Schwachpunkt, aber ein Bereich, in dem man den Unterschied zur Premiumklasse eher merkt.
Fingerprint und LeistungsprofileDer Fingerabdrucksensor funktionierte im Test sauber und schnell. Das Entsperren gelang zuverlssig und ohne sprbare Wartezeit. Fr ein Arbeitsgert ist das ein kleiner, aber wichtiger Komfortpunkt im Alltag. Ebenfalls praktisch ist die Tastenkombination "FN + P". Darber lsst sich das GeekBook M16 blitzschnell zwischen drei Leistungsstufen umschalten von Quiet bis Performance. Alternativ stehen die Profile laut GEEKOM auch im GEEKOM PC Manager zur Verfgung. Die drei Leistungsprofile machen das Verhalten des Laptops nachvollziehbarer. Wer mglichst ruhig arbeiten will, kann ein leiseres Profil whlen. Wer maximale Leistung bentigt, schaltet in den Performance-Modus. Im Test reagierte der Wechsel per FN + P schnell und unkompliziert.
Webcam und Privacy-ShutterDie Webcam des GeekBook M16 wird von Windows als Integrated Camera erkannt. In der Windows-Kamera-App lsst sich als maximale Videoqualitt 1080p im 16:9-Format mit 30 fps auswhlen. Im Praxiseindruck ist genau der Unterschied zu typischen 720p-Laptop-Kameras sichtbar. Die Webcam wirkt ordentlich und brauchbar, eben wie eine solide 1080p-Laptop-Webcam. Sie ist kein 4K-Modul und ersetzt keine gute externe Kamera, liefert aber fr normale Videocalls ein absolut ausreichendes Bild. Im direkten Vergleich zur Kamera meines Dell XPS 17 wirkt sie sogar besser. Das liegt vermutlich genau an diesem Unterschied zwischen 720p und 1080p. Die Webcam des XPS 17 ist fr ein Gert der 3000-Euro-plus-Klasse wirklich enttuschend. Sehr positiv fllt auerdem die mechanisch schiebbare Webcam-Abdeckung auf. Das ist ein kleines, aber im Alltag sehr sinnvolles Detail. Genau so eine physische Abdeckung wrde ich mir auch bei meinem Daily Driver wnschen. Bei den Mikrofonen setzt GEEKOM auf Dual-Array-Mikrofone.
LautsprecherDie Lautsprecher des GeekBook M16 sind als 2 x 2 Watt ausgefhrt. Sie sind ordentlich, aber kein Highlight. Fr YouTube, Videocalls und Sprache reichen sie problemlos aus. Im direkten Vergleich mit meinem Dell XPS 17 klingt das XPS aber besser, voller und hochwertiger. Beim GeekBook M16 wirkt der Ton etwas blecherner und weniger rund. Das ist bei einem dnnen Notebook in dieser Preisklasse nicht ungewhnlich, aber im direkten Vergleich zum Premium-Gert hrbar. Fr gelegentliche Mediennutzung ist der Klang okay. Wer hufig Musik hrt, Filme schaut oder Wert auf guten Sound legt, wird mit Kopfhrern oder externen Lautsprechern besser fahren.
RAM, SSD und AufrstbarkeitDas GeekBook M16 kommt mit 16 GB verltetem LPDDR5-RAM. Fr Office, Web, Medien und normale produktive Arbeit reicht das aus, im Multitasking-Test waren aber bereits rund 70 Prozent belegt. Viel langfristige Reserve bleibt also nicht, eine 32-GB-Version ist laut GEEKOM derzeit nicht besttigt. Erfreulicher ist die SSD-Seite. Verbaut ist eine 512-GB-NVMe-SSD von Kingston mit PCIe-4.0-Anbindung. GEEKOM besttigt zwei interne M.2-Slots und SSD-Untersttzung bis 4 TB. Nutzer-Upgrades sind grundstzlich mglich, Schden durch Eigenffnung knnen aber die Garantie beeinflussen.
Damit gilt: RAM-seitig ist das GeekBook M16 festgelegt, SSD-seitig dagegen angenehm flexibel.
SSD-Leistung
In CrystalDiskMark zeigt die Kingston-SSD eine berzeugende Leistung. Beim sequenziellen Lesen erreicht sie bis zu 5963 MB/s, beim sequenziellen Schreiben bis zu 3812 MB/s. Damit nutzt sie die PCIe-4.0-Anbindung sichtbar aus und liefert fr ein Notebook dieser Preisklasse gute bis sehr gute Werte.
Geekom M16: berall arbeiten (knnen).
Bild: teltarif.de
Auch die 4K-Werte fallen ordentlich aus. Im zuflligen 4K-Test erreicht die SSD bis zu 539 MB/s lesend und 358 MB/s schreibend bei hherer Queue-Tiefe. Im praxisnahen 4K-Q1T1-Test lagen die Werte bei rund 59 MB/s lesend und 145 MB/s schreibend.
Im Alltag bedeutet das: Windows, Programme und Dateien reagieren sehr schnell. Die SSD wirkt nicht wie ein offensichtlicher Sparpunkt des Gerts. Positiv fiel auerdem auf, dass das Gehuse whrend des SSD-Tests kalt blieb und der Lfter dauerhaft aus war.
Einzig die Kapazitt von 512 GB knnte je nach Nutzung schnell knapp werden, vor allem bei groen Medienprojekten, Spielen oder vielen lokalen Daten.
Im GeekBook M16 arbeitet ein Intel Core Ultra 9 185H. CPU-Z und HWiNFO besttigen 16 Kerne und 22 Threads. Im CPU-Z-Benchmark erreichte das Gert 780,7 Punkte im Single-Thread-Test und 7198,0 Punkte im Multi-Thread-Test.
GEEKOM hat die Leistungsgrenzen des Seriengerts besttigt: PL1 liegt bei 54 Watt, PL2 bei 60 Watt. Meine im Stresstest beobachteten CPU-Leistungswerte von rund 40 bis 50 Watt unter lngerer Last sind laut GEEKOM erwartbar.
Im etwa achtmintigen CPU-Stresstest lag die CPU-Auslastung praktisch dauerhaft bei rund 99 Prozent. Es zeigte sich eine durchschnittliche CPU-Leistungsaufnahme von etwa 43 Watt, mit Spitzen von rund 53 Watt. Die maximale CPU-Pakettemperatur lag bei 99 Grad, einzelne Kerne erreichten bis zu 97 Grad.
Fortnite auf dem Geekom M16.
Bild: teltarif.de
Der Lfter lief whrend dieser Dauerlast konstant im Hochbetrieb. Er war nicht extrem laut, aber klar und strend hrbar. Das GeekBook M16 kann den Core Ultra 9 also mit hoher Leistung betreiben, arbeitet dabei thermisch aber am Limit und wird akustisch deutlich prsent.
Wichtig ist die Einordnung: GEEKOM besttigt, dass die Lfterkurve auf ruhigen Alltagsbetrieb und strkere Khlung unter Last ausgelegt ist. Genau das zeigte sich auch im Test. Unter synthetischer Volllast wird das Gert laut und hei im Inneren, im normalen Alltag bleibt es dagegen khl und lautlos.
Positiv: Trotz hoher interner Temperaturen blieb das Gehuse whrend des Stresstests angenehm khl sowohl oben als auch unten. Die Wrme wurde also nicht unangenehm an Tastatur, Handballenauflage oder Unterseite weitergegeben.
Nach dem synthetischen CPU-Stresstest habe ich das GeekBook M16 in einem realistischeren Alltagsszenario getestet. Geffnet waren rund zehn Browserfenster beziehungsweise Tabs, dazu lief ein normales YouTube-Video in 1080p sowie ein zweites Video im 4K-Format. Nach etwa 15 Minuten blieb das Gert uerlich weiterhin kalt. Besonders positiv: Der Lfter blieb komplett aus. Whrend das GeekBook M16 unter CPU-Volllast deutlich hrbar arbeitet, zeigt es sich im normalen Medien- und Browser-Alltag also sehr zurckhaltend. Der Task-Manager zeigte dabei eine sehr niedrige CPU-Auslastung von etwa ein bis zwei Prozent. Die RAM-Auslastung lag je nach Ansicht bei rund 69 bis 72 Prozent. Konkret waren etwa 11,0 bis 11,1 GB von 15,5 GB nutzbarem Arbeitsspeicher belegt, rund 4,4 GB blieben verfgbar. Google Chrome belegte mit vielen geffneten Prozessen etwa 3,4 GB RAM. Damit besttigt sich ein wichtiger Eindruck: Die CPU hat mit typischen Alltagsaufgaben keinerlei Mhe. Auch mehrere Videos und einige Browserfenster bringen das System nicht aus der Ruhe. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB aber sichtbar der begrenzendere Faktor. Fr normales Arbeiten reicht das aus, bei sehr vielen Tabs, groen Projekten oder parallelen Kreativ-Apps kann man die Grenze eher erreichen als bei einem Gert mit 32 GB RAM.
Gaming-Praxistest: Roblox und Fortnite
Auch wenn das GeekBook M16 kein klassischer Gaming-Laptop ist, habe ich einen kurzen Praxistest mit Spielen gemacht. Roblox lief erwartungsgem problemlos und unauffllig.
Interessanter war Fortnite, denn auch dieses etwas ressourcenintensivere Spiel war ber lngere Zeit problemlos spielbar. Damit eignet sich das GeekBook M16 durchaus fr leichtere und populre Spiele, solange man die Erwartungen realistisch hlt. Die integrierte Intel-Arc-Grafik ersetzt keine dedizierte RTX-GPU, wie sie in meinem XPS 17 steckt. Fr Roblox, Fortnite und hnliche Titel reicht sie aber grundstzlich aus.
Roblox auf dem Geekom M16.
Bild: teltarif.de
Das GeekBook M16 ist damit kein Gaming-Notebook, aber ein Arbeitslaptop, auf dem gelegentliches Spielen mglich ist.
Der Windows-Akkureport besttigt den groen Akku des GeekBook M16. Die Design Capacity liegt bei 99.899 mWh, also rund 99,9 Wh. Die aktuell gemeldete Full Charge Capacity betrgt sogar 102.714 mWh, also rund 102,7 Wh. Der Akku wird damit nicht nur korrekt erkannt, sondern liegt aktuell sogar leicht ber der Nennkapazitt. Der Akkureport zeigt auerdem einen Cycle Count von 1. Beim Akku gibt es also keine Hinweise auf Verschlei. Im 20-mintigen YouTube-Kurztest mit 1080p-Video, etwa 50 Prozent Displayhelligkeit, aktivem WLAN und Akkubetrieb sank der Ladestand von 99 auf 97 Prozent. Whrenddessen blieb der Lfter aus und das Gehuse kalt. Diese kurze Messung ersetzt keinen vollstndigen Laufzeittest, zeigt aber einen sehr guten ersten Eindruck: Bei leichter Mediennutzung arbeitet das GeekBook M16 sparsam, khl und lautlos. Der Windows-Akkureport schtzt die Laufzeit auf Basis der bisherigen Nutzung auf rund 14 Stunden und 56 Minuten. Auch diese Schtzung sollte man nicht als festen Wert verstehen, sie passt aber zum positiven Kurztest. Fr Office, Web und Videowiedergabe drfte der groe Akku einer der klaren Pluspunkte des GeekBook M16 sein. Im Vergleich zu meinem Dell XPS 17 wirkt das GEEKOM dadurch deutlich mobiler. Das XPS zeigt nach rund zwei Jahren inzwischen Schwchen bei der Akkulaufzeit. Das GeekBook ist leichter, bleibt bei leichter Last khl und lautlos und bringt gleichzeitig einen sehr groen Akku mit.
Anschlsse, Laden und externer MonitorbetriebBei den Anschlssen ist das GeekBook M16 gut aufgestellt. GEEKOM besttigt, dass sowohl der USB-C-Port als auch der USB4-Port auf der linken Seite Videoausgabe und USB-C-PD-Schnellladen untersttzen. USB-C-Laden ist also ber beide USB-C-Ports mglich. Die maximale Ladeleistung liegt bei 100 Watt, und das beiliegende Netzteil ist laut GEEKOM in der Retail-Packung immer ein 100-W-USB-C-GaN-Ladegert. Auch bei der Displayausgabe gibt es ordentliche Reserven. ber USB-C untersttzt das GeekBook M16 laut Hersteller bis zu 8K bei 60 Hz, ber HDMI bis zu 4K bei 60 Hz. Auerdem wird Triple-Display-Ausgabe untersttzt: zwei USB-C-Ausgnge plus HDMI. Im Alltagstest gab es bei den Anschlssen keine Aufflligkeiten. Alles, was ich ausprobiert habe, funktionierte problemlos. Mangels 4K-Monitor oder USB4-Spezialhardware konnte ich die maximalen Display- und USB4-Grenzen nicht praktisch ausreizen.
Support und GarantieGEEKOM gibt fr das GeekBook M16 in Deutschland beziehungsweise der EU zwei Jahre Garantie. Im Garantiefall setzt GEEKOM laut eigener Aussage bevorzugt auf den Austausch gegen ein neues Gert; Rckgabe oder Austausch hngen vom Kundenwunsch und Fall ab. Positiv ist, dass GEEKOM 24/7 deutschsprachigen Kundenservice und deutschen technischen Support nennt. Auerdem soll es eine offizielle Support- beziehungsweise Downloadseite geben; Updates knnen ber den GEEKOM PC Manager bereitgestellt werden. Einen Vor-Ort-Reparaturservice gibt es allerdings nicht. Das ist ein wichtiger Unterschied zu meinem Dell XPS 17, fr das ich den optionalen Premium-Support teuer dazugebucht habe. Diesen habe ich bereits mehrfach genutzt, und Reparaturen wurden innerhalb von 48 Stunden erledigt, unabhngig davon, wo ich mich gerade befand. Diesen Punkt darf man nicht berbewerten, weil der Dell-Service nicht kostenlos ist, sondern vorab bezahlt wird. Trotzdem ist er fr mich persnlich ein wichtiger Faktor bei einem Business-Laptop. Beim GeekBook M16 bekommt man offenbar ordentlichen deutschsprachigen Support und zwei Jahre Garantie, aber keine vergleichbare Vor-Ort-Absicherung wie bei einem entsprechend gebuchten Dell-Premium-Service. Fr private Nutzer drfte das weniger entscheidend sein. Wer beruflich reist oder auf minimale Ausfallzeiten angewiesen ist, sollte diesen Unterschied beim Preisvergleich aber mitdenken.
Wo merkt man den Unterschied zum XPS 17?Das GeekBook M16 fhlt sich insgesamt nicht wie ein Gert unter 1000 Euro an. Es wirkt hochwertiger, als der Preis vermuten lsst. Verarbeitung, Mobilitt, die starke Akkulaufzeit, SSD-Leistung und der allgemeine Alltagseindruck sind berraschend stark. Trotzdem gibt es Unterschiede zum XPS 17. Das Display des Dell ist deutlich heller, klarer und hochwertiger. Es bietet auerdem Touch. Die Lautsprecher klingen beim XPS voller und weniger blechern. Die dedizierte RTX-Grafik ist fr GPU-lastige Aufgaben eine vllig andere Klasse. Auch das Touchpad fhlt sich beim XPS hochwertiger an. Beim GeekBook sind auerdem 16 GB verlteter RAM ein mglicher Langzeitkompromiss. Fr normalen Alltag reicht das, aber viel Luft nach oben bleibt bei intensiver Nutzung nicht. Gleichzeitig gewinnt das GeekBook an anderer Stelle: Es ist deutlich leichter, bleibt bei normaler Nutzung khl und lautlos, bietet eine ordentliche 1080p-Webcam mit physischer Abdeckung, zwei M.2-Slots fr SSD-Erweiterungen und berzeugt bisher vor allem beim Akku.
KritikpunkteDie Kritikpunkte sind im Wesentlichen keine berraschungen, sondern erklren sich aus Preis und Gerteklasse.
Besonders positiv fallen auf:
Das GEEKOM GeekBook M16 hat mich positiv berrascht. Es fhlt sich nicht nach einem Laptop unter 1000 Euro an, sondern wirkt hochwertig, mobil und im Alltag sehr souvern. Bei Browser, Office, Medien und Multitasking arbeitet es flssig, bleibt khl und lautlos. Mein Dell XPS 17 bleibt bei Display, Sound, Touchpad, dedizierter Grafikleistung, RAM-Reserven und optionalem Premium-Support klar berlegen. Das GeekBook muss es aber auch nicht schlagen. Es zeigt vielmehr, dass man fr viele Alltagsaufgaben keinen Premium-Laptop fr ber 3000 Euro braucht. Wer maximale Displayqualitt, 32 GB RAM, starke GPU-Leistung, besseren Sound oder Vor-Ort-Service bentigt, ist mit einem Gert wie dem XPS besser aufgehoben. Wer dagegen ein hochwertig wirkendes, schnelles, mobiles und ausdauerndes Arbeitsgert sucht, bekommt mit dem GeekBook M16 erstaunlich viel Laptop frs Geld.
KaufempfehlungJa, das GeekBook M16 erhlt eine Empfehlung aber mit klarer Zielgruppe: Besonders gut passt es fr Nutzer, die ein hochwertig wirkendes Arbeitsnotebook suchen und vor allem Office, Web, Medien, Videocalls, leichtes Multitasking und gelegentliches Spielen nutzen. In diesen Szenarien berzeugt das Gert mit guter Leistung, leisem Alltag, starkem Akku und angenehmer Mobilitt.
BezugsquellenDas GeekBook M16 ist inzwischen sowohl ber die offizielle GEEKOM-Webseite als auch ber Amazon erhltlich. Bei Geekom lsst sich mit dem Gutscheincode TFM16F12 ein Preis von 729 Euro erzielen. GeekBook M16 bei GEEKOM mit Rabattcode TFM16F12 GeekBook M16 bei Amazon
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