Mancher kommt auf die Idee, KI als einen Taschenrechner zu nutzen. Das geht zwar, ist aber keine sonderlich gute Idee. Wir klären auf, warum sich das so verhält.
KI kann als ein Taschenrechner fungieren, ist dafür aber eher nicht ideal.
Foto: Kilito Chan/GettyImages
Mancher kommt auf die Idee, KI als einen Taschenrechner zu nutzen. Das geht zwar, ist aber keine sonderlich gute Idee. Wir klären auf, warum sich das so verhält.
Eventuell sind Sie schon einmal auf die Idee gekommen, KI (Künstliche Intelligenz) als einen Taschenrechner zu nutzen – und haben das auch bereits getan. So etwas ist zwar grundsätzlich möglich, doch keine allzu gute Idee. Hier erfahren Sie, aus welchem Grund das so ist.
KI beziehungsweise einen KI-Chatbot (auf LLM-Basis, Large Language Model – großes Sprachmodell) als einen Taschenrechner zu nutzen, ist aufgrund des dabei anhängigen Stromverbrauchs nicht sonderlich empfehlenswert: Der Einsatz von KI verbraucht so einige Energie, so auch in der Rolle eines Taschenrechners. Wenn wir von lokaler KI sprechen, dann kommt es dabei direkt bei Ihnen zu einem gewissen Stromverbrauch; bei in der Cloud ansässigen KI kommt es hier bei einem Dienstleister zu einem gewissen Stromverbrauch. Eine KI ist indes ein Universaltalent für Aufgaben aller Art und erscheint im Hinblick auf Taschenrechner-Gebaren überdimensioniert.
In Sachen Taschenrechner ist ein physikalisches, dediziertes Pendant mit Batterien deutlich stromsparender beziehungsweise energieeffizienter als KI. Das trifft auch auf einen lokalen (Offline-)Software-basierten Taschenrechner unter Windows oder Linux zu, im Falle von Windows ist calc.exe gesetzt – das seit Windows 10 eine App ist.

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Zum Download: WinOptimizer VollversionEin Mittelding in Sachen Stromverbrauch bildet im Taschenrechner-Kontext eine Suchmaschine. Wobei hier vor allem Google mit schlechtem Beispiel vorangeht: Bereits einfache dort eingegebene Rechenaufgaben bewirken – oft ungewollt –, dass die Gemini-KI in Gang kommt und ihren Senf dazu abgibt. Das ist nicht ressourcenschonend. Die Tatsache, dass hier eine in Sachen Schläue abgespeckte Gemini-Variante zum Einsatz kommt, einmal außenvorgelassen.
KI scheint im Bereich des Rechnens nur dann eine wirklich gute Option zu sein, wenn es gilt, Textaufgaben zu lösen. Hier stehen physikalische, dedizierte Taschenrechner und logische Software-Pendants sowie KI-freie Standalone-Suchmaschinen blank da.
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