Ein früherer städtischer Mitarbeiter hat vor dem Landgericht Saarbrücken die Darstellung eines rechnerisch gedrückten Angebots für den Tribünenbau des Ludwigsparkstadions bestätigt.
Saarbrücken · Ein früherer städtischer Mitarbeiter hat vor dem Landgericht Saarbrücken die Darstellung eines rechnerisch gedrückten Angebots für den Tribünenbau des Ludwigsparkstadions bestätigt.
13.08.2026 , 18:41 Uhr
Beim Umbau des Saarbrücker Ludwigsparkstadions kam es offenbar zu finanziellen Unregelmäßigkeiten.
Foto: BeckerBredel/bub/fbEin ehemaliger Mitarbeiter des Saarbrücker Gebäudemanagementbetriebs GMS hat am Mittwoch vor dem Landgericht Saarbrücken bestätigt, was die Saarbrücker Zeitung bereits mehrfach berichtet hatte: Das Angebot für den Tribünenbau des Ludwigsparkstadions soll im Oktober 2018 rechnerisch auf den Kostenrahmen von rund 5,3 Millionen Euro gedrückt worden sein. Notwendige Arbeiten seien dafür als Bedarfs- oder Eventualpositionen mit der Menge null angesetzt worden. So habe das Angebot trotz tatsächlich höherer Kosten dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden können. Der SR hatte über die Aussage des GMS-Mitarbeiters zuerst berichtet.