Wer vor Mallorca ins Meer steigt, teilt sich das Wasser mit einigen Tieren, die bei direktem Kontakt unangenehm werden können. Dazu gehören verschiedene Quallenarten – allerdings sind längst nicht alle für Badende problematisch.
Wer vor Mallorca ins Meer steigt, teilt sich das Wasser mit einigen Tieren, die bei direktem Kontakt unangenehm werden können. Dazu gehören verschiedene Quallenarten – allerdings sind längst nicht alle für Badende problematisch.
Vor allem im Frühjahr wird häufiger die Leuchtqualle (Pelagia noctiluca) gesichtet. Ihr Kontakt kann schmerzhaft sein. Deutlich harmloser sind dagegen etwa die Segelqualle (Velella velella), die Lungenqualle (Rhizostoma pulmo) und die im Herbst vorkommende Spiegeleiqualle (Cotylorhiza tuberculata). Ob und wann Quallen bis in Strandnähe gelangen, hängt unter anderem von Jahreszeit und Strömungen ab.

Segelquallen am Strand von Cala Millor. / Angela de Rosa
Unterschätzt werden können außerdem Seeanemonen. Obwohl sie eher wie Pflanzen wirken, gehören sie wie Quallen zu den Nesseltieren. Ihre Tentakel enthalten Nesselzellen; Hautkontakt kann Brennen, Schmerzen, Rötungen und Schwellungen verursachen.