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Sven Schulze: Es wird keiner von der CDU zur AfD wechseln

Дата публикации: 05-10-2026 07:22:51

Laut dem noch Ministerpräsidenten und CDU-Fraktionschef Sven Schulze wird es keine Überläufer von der CDU zur AfD geben. Die Abgeordneten würden Ulrich Siegmund nicht zum Ministerpräsidenten wählen.

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Landtag

Sven Schulze bekräftigt: Keine Überläufer von der CDU zur AfD

Stand: 05.10.2026 09:22 Uhr

Die AfD will nach der Wahl in Sachsen-Anhalt regieren. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund rechnet bei der Ministerpräsidentenwahl im Dezember mit einer "nennenswerten Mehrheit". Dafür benötigt er Stimmen aus anderen Fraktionen. Aus der CDU werde er keine Unterstützung bekommen, bekräftigt Ministerpräsident Sven Schulze.

von MDR SACHSEN-ANHALT

Ein Handy liegt auf einer Laptoptastatur. Das Display zeigt das Google Logo

Von der CDU wird nach den Worten des amtierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze kein Abgeordneter zur AfD überlaufen. Das betonte Schulze erneut in der ARD-Fernsehsendung "Bericht aus Berlin". So hätten die Fraktionskollegen mehrfach mündlich und schriftlich bestätigt, AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nicht als Ministerpräsidenten wählen zu wollen. Konkret sagte Schulze am Sonntagabend: "Es wird keiner von der CDU zur AfD wechseln. Da braucht auch die AfD nicht drauf hoffen."

Umbau im Plenarsaal im Landtag von Sachsen-Anhalt
Siegmund fehlen Stand jetzt drei Stimmen

Relevant sind Schulzes Aussagen vor allem deshalb, weil Ulrich Siegmund zur Wahl des Ministerpräsidenten drei Stimmen fehlen. Nach eigener Aussage geht Siegmund davon aus, bei der Wahl im Dezember mit einer "nennenswerten Mehrheit" gewählt zu werden. Dazu braucht es Überläufer aus anderen Fraktionen. Bereits kurz nach der Wahl erklärten die neuen CDU-Abgeordneten, nicht zur AfD wechseln zu wollen. Das BSW, das aktuell Gespräche mit der AfD führt, will sich bei der Wahl enthalten. Sollten am Stichtag alle AfD-Abgeordneten pro Siegmund stimmen, während sich das BSW enthält und alle anderen Parlamentarier gegen Siegmund stimmen, käme es zu einer Pattsituation von 39 zu 39 Stimmen.

Landtag von Sachsen-Anhalt in Magdeburg

Die erste Entscheidung im neuen Parlament fällt bereits am Dienstag. Bei der ersten Sitzung des neuen Landtags will sich der AfD-Mann Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten wählen lassen.

MDR (Linus-Benedikt Zosel)

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