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Europa-Vergleich: Hier sind Benzin & Diesel besonders günstig

Дата публикации: 05-10-2026 15:00:00

Lohnenswerte Tankstopps: In Europa gibt es überraschende Ausreißer mit vergleichsweise günstigen Spritkosten.

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Die Herbst­ferien stehen vor der Tür und damit auch die ein oder andere Reise ins Ausland. Neben Unterkunft, Wetter­aussicht und Ausflugs­möglich­keiten dürfte bei dem ein oder anderen auch die Höhe des Sprit­preises eine wichtige Rolle spielen. Tatsächlich kann bei unseren euro­päischen Nachbarn mitunter deutlich an der Zapfsäule gespart werden.

Günstiger tanken? Ab nach Schweden!

Bei den Spritpreise in Europa gibt es mitunter deutlich Unter­schiede: In Schweden ist Benzin im euro­päischen Vergleich besonders günstig, beim Diesel liegen Spanien und Ungarn vorn. Doch Preis­bremsen und Steu­erver­güns­tigungen verändern die Lage laufend. Wer ins Ausland fährt, sollte deshalb nicht nur auf den Landes­durch­schnitt schauen: An Autobahnen kann es deutlich teurer sein. In einigen Ländern Europas tanken Sie aktuell deutlich günstiger. In einigen Ländern Europas tanken Sie aktuell deutlich günstiger.
Bild: Mit KI erstellt
Nach aktuellen Durch­schnitts­preisen kostet Super E10 in Deutschland laut ADAC derzeit 2,30 Euro pro Liter. In Schweden sind es 1,51 Euro – eine Differenz von 79 Cent. Beim Diesel liegt Spanien mit 1,83 Euro vorn. Das sind 59 Cent weniger als in Deutschland.

Bis zu 1,07 Euro Unterschied beim Benzinpreis

Die Spanne zwischen den Ländern ist groß: Bei Benzin beträgt der Abstand zwischen günstigstem und teuerstem Land bis zu 1,07 Euro je Liter. Beim Diesel sind es 67 Cent. Am meisten zahlen Autofahrer für E10 in Dänemark, für Diesel in der Schweiz. Häufig ebenfalls teurer als Deutschland sind die Niederlande.

Top 5 mit den günstigsten Benzin-Preisen
  1. Schweden: 1,59 Euro/Liter Super
  2. Ungarn: 1,73 Euro/Liter Super
  3. Slowenien: 1,73 Euro/Liter Super
  4. Kroatien: 1,81 Euro/Liter Super
  5. Polen und Slowakei: 1,85 Euro/Liter Super
Top 5 mit den günstigsten Diesel-Preisen
  1. Spanien und Ungarn: 1,93 Euro/Liter Diesel
  2. Slowenien: 2,01 Euro/Liter Diesel
  3. Kroatien: 2,04 Euro/Liter Diesel
  4. Polen: 2,06 Euro/Liter Diesel
  5. Tschechien: 2,08 Euro/Liter Diesel
Preis­vergleich kann sich schnell ändern

Die Preise bleiben in Europa hoch und reagieren auf politische Maßnahmen und die Entwicklung am Ener­giemarkt. Mehrere Staaten haben Steuern gesenkt oder Preis­grenzen eingeführt. Ein Teil dieser Hilfen ist inzwischen ausgelaufen, andere gelten nur befristet. Das sind die aktuellen Spritpreise für Benzin und Diesel in Europa. Das sind die aktuellen Spritpreise für Benzin und Diesel in Europa.
Bild: ADAC, Screenshot, teltarif.de
Auch der Konflikt zwischen den USA und dem Iran wirkt sich auf die Kraft­stoff­kosten aus. Ein Blick auf frühere Preisstände reicht daher nicht unbedingt aus, um die aktuelle Lage einzu­schätzen.

Warum Sprit im Ausland oft weniger kostet

Niedrigere Preise hängen häufig mit geringeren Steuern und Abgaben auf Benzin und Diesel zusammen. Die Staaten finanzieren sich teilweise über andere Einnahmen, etwa Zulas­sungs­steuern, die es in Deutschland nicht gibt.

Auch Wech­selkurse können den Vergleich beein­flussen. Verändert sich der Wert einer Landes­währung gegenüber dem Euro, wirkt sich das auf den umge­rech­neten Preis aus. Kraftstoff kann dadurch im Vergleich günstiger oder teurer erscheinen, ohne dass sich der Preis vor Ort im selben Maß verändert hat.

Tank­tourismus: Der Umweg lohnt sich selten

Günstigere Preise in Polen, Slowenien, der Slowakei oder Tschechien können dazu verleiten, eigens zum Tanken über die Grenze zu fahren. Der ADAC rät jedoch davon ab, dafür lange Strecken oder größere Umwege in Kauf zu nehmen. Der zusätzliche Verbrauch und der Zeitaufwand können die Ersparnis schnell aufzehren.

Wer ohnehin in einem günstigeren Land unterwegs ist, kann den Tank vor der Heim- oder Weiterfahrt auffüllen. Für Reser­veka­nister gelten Grenzen: Neben dem Kraftstoff im Fahrzeug dürfen bis zu 20 Liter im Kanister zollfrei mitgeführt werden. Größere Mengen müssen verzollt werden. Der Zoll kontrol­liert stich­proben­artig, besonders in den Grenz­regionen Bran­denburgs, Sachsens und Bayerns.

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf die regionale Preis­gestal­tung. In vielen Ländern ist das Tanken an Autobahnen deutlich teurer als an Stationen abseits der Schnell­straße.

Auch interessant: Sprit 30 Cent billiger: So funk­tioniert Polens Über­gewinn­steuer

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