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Spannende Berufe, Politiker-Erben und Co.: Diese besonderen Abgeordneten sitzen im neuen Bundestag

Дата публикации: 24-03-2025 08:40:00




Unter den Abgeordneten des neuen Deutschen Bundestags finden sich bekannte Namen aus der Politik, aber auch Menschen, die aus ganz anderen Berufsfeldern kommen. Ein Überblick über interessante Personalien.



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Spannende Berufe, Politiker-Erben und Co. Diese besonderen Abgeordneten sitzen im neuen Bundestag
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Besondere Abgeordnete im neuen Bundestag

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Foto: dpa(2), CDU | Montage: Ferl

Berlin · Unter den Abgeordneten des neuen Deutschen Bundestags finden sich bekannte Namen aus der Politik, aber auch Menschen, die aus ganz anderen Berufsfeldern kommen. Ein Überblick über interessante Personalien.

Mit der konstituierenden Sitzung des 21. Deutschen Bundestags am 25. März beginnt eine neue Legislaturperiode – und mit ihr ziehen zahlreiche alte und neue Gesichter in das Parlament ein. Im künftigen Bundestag finden sich auch einige Abgeordnete mit interessanten Lebensläufen: Unter ihnen ein Virologe, eine Krankenschwester und der Enkel eines Altkanzlers. Ein paar besondere Abgeordnete im Überblick.

Zwar ist Deutschland keine Monarchie, in der Ämter und Würden von einer Generation an die nächste vererbt werden – im neuen Bundestag gibt es aber dennoch einige Abgeordnete, deren Stammbaum einen berühmten Namen enthält. So sicherte sich Johannes Volkmann (CDU), Enkel des Altkanzlers Helmut Kohl (CDU), ein Direktmandat in Hessen.

Der Vater von Frederik Bouffier (CDU) – Volker Bouffier – war zwölf Jahre lang Ministerpräsident von Hessen. Und Caroline Bosbachs (CDU) Vater Wolfgang Bosbach (CDU) zog von 1994 bis 2017 immer wieder für den Rheinisch-Bergischen Kreis in den Bundestag ein. Auch seine Tochter gewann nun in diesem Wahlkreis. Zuvor erlangte sie durch Auftritte in Fernsehshows wie „Grill den Henssler“, „Wer weiß denn sowas?“ und „Let’s dance“ eine gewisse Bekanntheit.

Mit gerade einmal 23 Jahren zieht Luke Hoß (Linke) als jüngster Abgeordneter in den neuen Bundestag ein. Geboren wurde er am 3. September 2001 in Stuttgart. Seit 2024 ist der Jura-Student Vorsitzender des Linken-Kreisverbandes Passau. Laut eigenen Angaben will Hoß sein Abgeordnetengehalt von rund 11.000 Euro auf 2500 Euro begrenzen. Der Rest solle unter anderem an soziale Initiativen und die eigene Partei gehen.

Der älteste Abgeordnete des künftigen Parlaments ist mit 84 Jahren der AfD-Politiker Alexander Gauland. Er gewann den Wahlkreis Chemnitz und war zuvor bereits im 19. und 20. Deutschen Bundestag als Abgeordneter vertreten.

Die meisten Abgeordneten im neuen Bundestag sind nach Angaben der Bundeswahlleiterin zu 70 Prozent von Beruf Jurist oder im Bereich Unternehmensorganisation oder Verwaltung tätig. Doch im neuen Parlament gibt es auch Abgeordnete aus anderen Berufszweigen.

So findet sich unter ihnen ein Gesicht, das vor allem während der Covid-Pandemie bereits in der Öffentlichkeit stand: Der Virologe Hendrik Streeck (CDU) zieht als Direktkandidat des Wahlkreises Bonn in den Bundestag ein. Dort ist er auch Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum. Während der Pandemie war er Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung.

Von der Notaufnahme in den Bundestag geht es für die Gesundheits- und Krankenpflegerin Stella Merendino (Linke). Gewählt wurde sie über die Berliner Landesliste. Merendino möchte sich politisch gegen die Überlastung des Gesundheitssystems einsetzen.

Von der Regierungsbank zurück ins Plenum: Olaf Scholz (SPD) wird nach seiner Amtszeit als Bundeskanzler in der kommenden Legislatur als einfacher Abgeordneter Mitglied des Bundestages. Auch, wenn die SPD aller Wahrscheinlichkeit nach Teil der künftigen Regierungskoalition werden könnte, kündigte Scholz bereits an, nicht in einem neuen Kabinett vertreten zu sein.

Erst Ministerpräsident, nun Abgeordneter im neuen Bundestag: Bodo Ramelow (Linke) gehörte zu den „Silberlocken“, über die seine Partei in den Bundestag einziehen wollte, falls sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern sollte. Am Ende schaffte die Linke das auch so. Und auch Ramelow gewann ein Direktmandat. Bis Dezember 2024 war er Ministerpräsident von Thüringen.

Dieser Artikel wurde aktualisiert. In der ersten Fassung wurde das Geburtsdatum von Luke Hoß falsch angegeben.

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