Die Nilgänse, die im Völklinger Freibad gerade von ihren Eltern großgezogen werden, scheinen sich als „Könige des Beckens“ zu fühlen. Eine Leserin hat die frechen Gänseküken, die mittlerweile gar nicht mehr so klein sind, mit der Kamera festgehalten.
Völklingen · Die Nilgänse, die im Völklinger Freibad gerade von ihren Eltern großgezogen werden, scheinen sich als „Könige des Beckens“ zu fühlen. Eine Leserin hat die frechen Gänseküken, die mittlerweile gar nicht mehr so klein sind, mit der Kamera festgehalten.
Erwischt! Kürzlich berichteten wir über die Nilgans-Familie, die das Völklinger Freibad zu ihrer Heimstatt erkoren hat. Nur leider waren die Tiere genau dann irgendwo auf dem Gelände verschwunden, als unser Fotograf auf „Fotosafari“ unterwegs war. Jetzt hat uns unsere Leserin Stefanie Karg freundlicherweise Fotos der Tiere geschickt und schildert, dass es um Pfingsten herum noch zwölf kleine Küken waren. Inzwischen sind es nur noch neun Jungtiere, die mittlerweile fast ausgewachsen sind. „Sie sind jetzt auch soweit, dass sich einzelne Tiere mal von der Gruppe wegbewegen.“ Ansonsten ist die Gruppendynamik so eng, dass die ganze Gans-Gruppe sogar ihr Geschäft gleichzeitig und in Gemeinschaft verrichten würde.
Keine Rücksicht auf die Freibad-Besucher
Sei es aus Unbedarftheit oder weil sie sich als „Könige des Beckens“ sehen: Auf die menschlichen Freibad-Nutzer nehmen die Tiere keine Rücksicht. Neulich habe man beobachten können, wie Nilgänse mal eben das DLRG-Training behinderten, indem sie den Trainierenden in die Bahn geschwommen sind. Tatsächlich ist auf einem Foto zu erkennen, wie sich die gesamte eng zusammen schwimmende Gruppe den Schwimmern mitten in den Weg stellt.
Die Hinterlassenschaften der Tiere seien natürlich ganz und gar nicht erfreulich. Die Schwimmbadbesucherin betont dabei aber auch sehr deutlich, dass dieses Problem nicht dem Personal anzulasten sei, „die Mitarbeiter sind absolut toll“.
Da der Nilgans-Nachwuchs nun augenscheinlich auch nicht mehr lange braucht, bis er sich in die Lüfte schwingen kann, dürfte sich dann auch das „Gänse-Problem“ in Luft auflösen, wenn die Tiere vertrieben werden dürfen. (ham)
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