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Quo vadis, EK? Preiserhöhung als Symptom und eine Lage, die für eine Premiummarke gefährlich diffus bleibt

Дата публикации: 10-04-2026 03:30:46

Manchmal reicht schon eine kleine Meldung, um eine alte Unruhe wieder sichtbar zu machen. Die jetzt angekündigte Preiserhöhung bei EK by LM TEK gehört genau in diese Kategorie. Nach der öffentlichen Ankündigung sollen die Preise am 9. April 2026 steigen, begründet mit höheren Kosten für Rohstoffe, Material und Energie. Gleichzeitig wird Kunden noch ein zeitlich […]

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Manchmal reicht schon eine kleine Meldung, um eine alte Unruhe wieder sichtbar zu machen. Die jetzt angekündigte Preiserhöhung bei EK by LM TEK gehört genau in diese Kategorie. Nach der öffentlichen Ankündigung sollen die Preise am 9. April 2026 steigen, begründet mit höheren Kosten für Rohstoffe, Material und Energie. Gleichzeitig wird Kunden noch ein zeitlich begrenzter Anreiz für komplette Custom Loops angeboten. Für ein gesundes, in sich ruhendes Unternehmen wäre das eine Randnotiz. Bei EK wirkt derselbe Schritt wie ein Prüfstein, weil die Marke seit geraumer Zeit nicht nur Produkte verkauft, sondern zugleich gegen die Erosion von Vertrauen anarbeitet.

Noch interessanter wird die Sache nämlich, wenn man den Rabattmechanismus nicht nur als Marketing, sondern als Finanzierungssignal liest. Öffentlich angekündigt sind ein Preisstichtag zum 9. April 2026 und ein zusätzlicher 10-Prozent-Anreiz für komplette Custom-Loops vor diesem Datum. Das ist formal keine offen benannte Vorkasse-Aktion, wirkt betriebswirtschaftlich aber wie ein Instrument, um Kaufentscheidungen vorzuziehen und Mittelzuflüsse noch vor dem Preissprung zu konzentrieren. Genau darin liegt die heikle Lesart, denn in einem gewöhnlichen Marktumfeld wäre das nur ein klassischer Sales-Trigger. In einer Struktur, deren Vorgeschichte bereits von offiziell eingeräumten Zahlungsproblemen geprägt war, stellt sich zwangsläufig auch die Frage, ob hier nicht zumindest indirekt frische Liquidität vorgezogen werden soll. Belegen lässt sich diese Deutung öffentlich bislang nicht, zulässig ist deshalb nur die vorsichtige Formulierung, dass die Aktion wie ein Liquiditätsimpuls wirken kann, nicht aber, dass sie nachweislich zu diesem Zweck aufgesetzt wurde.

Doch wer diese Entwicklung nur als Preisfrage liest, unterschätzt die brisante Vorgeschichte. Bereits im April 2024 sah sich EK zu einer offiziellen Stellungnahme gezwungen, in der verspätete Zahlungen an externe Auftragnehmer und Geschäftspartner eingeräumt wurden. Edvard König sprach damals selbst davon, dass Beziehungen und Kommunikation innerhalb der EK Strukturen wieder in Ordnung gebracht und die interne Transparenz verbessert werden müssten. Das war keine normale Betriebsstörung mehr, sondern der öffentlich sichtbare Beleg dafür, dass im Inneren bereits etwas grundlegend aus dem Takt geraten war. Der spätere Neustart unter LM TEK entstand also nicht aus einer Position der Stärke, sondern aus einer Phase offen eingestandener Krise. Ich hatte ja seinerzeit mehrmals berichtet.

Der formale Neustart wurde dann am 3. März 2025 verkündet. EK teilte mit, dass die Marke unter das Management von LM TEK d. o. o. wechselt und LM TEK den Betrieb des EK Webshops, der Kundenkonten, der Bestellhistorie, des Supports und der Gewährleistungsabwicklung übernimmt. Parallel beschreibt sich LM TEK selbst als 2024 gegründetes slowenisches Technologieunternehmen, als neues Zuhause der EK Marke und als von der Egzakta Group gestütztes Unternehmen. Genau das ist die offizielle Erzählung, also eine operative Neuordnung, die Stabilität, Servicequalität und Zukunftsfähigkeit verspricht. Nur endet die Geschichte eben nicht dort, wo der Pressetext aufhört. Im slowenischen Register AJPES ist LM TEK als eigenständige Gesellschaft mit Eintrag vom 23. Juli 2024 und Aleksandar Smiljanić als Vertreter geführt. Gleichzeitig existiert EKWB dort weiterhin als eigenständige Gesellschaft mit Eintrag vom 3. Juli 2008 und Edvard König als Vertreter. CompanyWall weist LM TEK zudem Egzakta als Eigentümer zu, während EKWB dort weiterhin mit Edvard König verbunden erscheint. Das bedeutet nicht automatisch, dass hinter den Kulissen etwas Illegitimes läuft. Es bedeutet aber sehr wohl, dass öffentlich keine einfache, saubere Linie von alt nach neu sichtbar ist, sondern eine Doppelstruktur aus alter Gesellschaft und neuer operativer Hülle. Genau diese Konstruktion macht den Fall für Beobachter so heikel, weil sie die Frage nach Verantwortung, Altlasten und realer Steuerung offenhält. 

Damit wird auch verständlich, warum die aktuelle Preiserhöhung mehr Aufmerksamkeit auslöst, als sie in einem anderen Umfeld bekäme. Eine Marke mit stabiler Kontinuität kann Preise anheben und muss allenfalls mit Ärger rechnen. Eine Marke, die gerade durch Krise, operative Verlagerung und strukturelle Neuordnung gegangen ist, bekommt dieselbe Maßnahme als Vertrauensfrage zurückgespielt. Der Preisschritt ist deshalb nicht der Beweis für eine neue Eskalation. Er ist aber ein Seismograf, weil er in einem Umfeld kommt, in dem jede geschäftliche Entscheidung automatisch auch als Hinweis auf den inneren Zustand gelesen wird.

We’ve held our prices as long as we could, but we need to adapt to increasing costs of raw materials and energy. This isn’t the kind of increase you saw in memory, we’re keeping up with increases other custom cooling brands have already made.
We’re planning to implement new prices on April 9th.
To give our customers the opportunity to lock in current pricing, we’re offering 10% off any complete custom loop order placed before April 9th.
Good luck with your builds! (Instagram)

Personalien mit großen Fragezeichen

Besonders aufschlussreich ist die Lage bei den Personen, die 2025 sichtbar zur Außenerzählung dieses Neustarts gehörten. Jovan Milicevic war öffentlich nicht bloß irgendein Nebenakteur. In einem datierten LinkedIn Beitrag schrieb er selbst, LM TEK sei stolz darauf, die ikonische EK Marke zu revitalisieren. In einem weiteren öffentlichen Beitrag warb er für den Auftritt von LM TEK x EK auf der Computex 2025, und in einem weiteren Zusammenhang trat er mit LM TEK und dem Egzakta Group AI Lab auf. Diese Spuren sind datiert, öffentlich und klar genug, um festzuhalten, dass Jovan 2025 erkennbar zur Außendarstellung des Neustarts gehörte. Wer heute so tut, als habe diese enge Verbindung nie bestanden, ignoriert die öffentlich nachvollziehbare Kommunikationsspur.

Genau deshalb wirkt die heutige Oberfläche so bemerkenswert geglättet. Das öffentlich auffindbare LinkedIn Snippet zu Jovan zeigt im Kern Standort und Verbindungszahl, während die frühere LM TEK Nähe aus den datierten Beiträgen des Jahres 2025 dort nicht mehr in derselben Deutlichkeit hervortritt. Daraus lässt sich rechtssicher kein Motiv ableiten, denn Profile werden bereinigt, gestrafft oder neu ausgerichtet. Man kann aber sehr wohl schreiben, dass die öffentliche Kommunikationsspur von 2025 eine engere und offensivere Bindung an LM TEK dokumentiert, als es die aktuelle Profiloberfläche auf den ersten Blick vermuten lässt. Diese Diskrepanz ist keine Tatsachenbehauptung über einen Bruch, aber sie ist ein relevanter Befund, weil sie die heutige Außendarstellung glatter erscheinen lässt als die jüngere, öffentlich belegte Vergangenheit.

An dieser Stelle beginnt die Gerüchteebene, und hier ist sprachliche Präzision zwingend. Insider behaupten zwar, Jovan habe intern längst den Absprung gemacht, sei seit Januar 2026 faktisch nicht mehr an Bord und habe seine frühere Nähe zu LM TEK nach außen bewusst zurückgenommen. Solche anonymen Hinweise passen durchaus zu der beobachtbaren Diskrepanz zwischen den offensiven 2025er Beiträgen und der heute geglätteter wirkenden Oberfläche. Öffentlich belastbar belegt ist ein solcher Ausstieg bislang aber nicht. Belegt ist nur die klare LM TEK Nähe im Jahr 2025 und die heute reduzierte Sichtbarkeit im allgemeinen Profilsnippet (siehe Abbildung oben). Dazwischen liegt eine Lücke, und diese Lücke darf man benennen. Man darf sie ohne zusätzliche Belege aber nicht mit Gewissheit füllen, darauf lege ich an dieser Stelle großen Wert.

Ähnlich sensibel ist der zweite Personalstrang um Edvard König. Auch hier kursieren in Branchenkreisen Gerüchte, wonach Edvard für restliche Anteile vermeintlich ausbezahlt worden sei, Verbindlichkeiten innerhalb der Struktur neu verteilt worden sein könnten und Investoren heute faktisch stärker steuerten, als es die offizielle Außendarstellung erkennen lässt. Solche Behauptungen sind journalistisch natürlich erst einmal hochinteressant, gerade weil die Firmenkonstruktion Raum für Spekulation lässt. Öffentlich belegt sind sie in dieser Schärfe aber derzeit nicht. Öffentlich belegt ist vielmehr, dass Edvard im Register weiterhin als Vertreter von EKWB geführt wird und dass sein LinkedIn Snippet ihn zugleich als CEO von EKWB und als Director of Industrial Design bei LM TEK ausweist. Das widerlegt nicht jedes Gerücht, stellt aber einen klaren Gegenbefund gegen die einfache These eines längst eindeutig dokumentierten Komplettausstiegs dar.  Genau hier verläuft die Trennlinie zwischen investigativer Zuspitzung und rechtlich riskanter Überdehnung, die ich hier gar nicht strapazieren möchte (Grundsatz der Unschuldsvermutung).

Gerade deshalb ist die Sache für EK so unerquicklich, denn selbst die harten Fakten sind schon fragwürdig genug. Die Krise des alten Konstrukts war öffentlich nämlich bestens sichtbar. Die Marke wurde operativ in eine neue Gesellschaft verlagert. Alte und neue Gesellschaft bleiben jedoch parallel greifbar. Jovan war 2025 öffentlich klar Teil der Neustarterzählung, wirkt heute aber nach außen geglätteter. Edvard bleibt öffentlich sichtbar, obwohl um seine Rolle längst andere Geschichten kursieren. Man braucht also gar keinen Gerüchteartikel, um festzustellen, dass die offizielle Erzählung vom geordneten Neustart eine auffällige Zahl offener Flanken behalten hat. Solche hartnäckig auftretenden Gerüchte erhalten ihre Energie nicht aus dem Nichts, sondern aus einer öffentlichen Faktenlage, die selbst schon genügend Reibung produziert.

Support im Stresstest

Noch unangenehmer als jede Preiserhöhung ist für eine Premiummarke der Moment, in dem Kunden nicht mehr über Produkte reden, sondern über Funkstille. Genau dieses Muster taucht bei EK beziehungsweise LM TEK in den öffentlichen Beschwerden immer wieder auf. Wer Reddit, Trustpilot und die offiziellen Supportseiten nebeneinanderlegt, sieht keinen vollständig toten Kundendienst, aber sehr wohl einen Support, der im Problemfall gefährlich unberechenbar wirkt. Offiziell heißt es, man bemühe sich, Tickets innerhalb von fünf Werktagen zu beantworten, und die Verkaufsbedingungen stellen bei berechtigten Fällen Reparatur, Ersatz oder Rückerstattung in Aussicht. Öffentlich geschildert wird dagegen immer wieder, dass genau diese Prozesse in der Praxis zu lange dauern, versanden oder erst nach erheblichem Druck sichtbar anlaufen. Besonders auffällig ist, dass sich der Frust nicht nur um alte Altlasten aus der Krisenzeit dreht, sondern auch um die Erfahrung nach dem Kauf. Auf Reddit finden sich Fälle von seit Monaten offenen oder auf „processing“ festhängenden Bestellungen, von Kunden, die nach Weitergabe ihrer Daten erneut keine Reaktion mehr erhalten hätten, und von Refund-Problemen, die am Ende nur noch über PayPal-Claim oder Chargeback gelöst worden seien. In einzelnen Threads wird sogar ausdrücklich beschrieben, dass LM TEK auf die Probleme des alten EK-Konstrukts mit Verweis auf Zuständigkeiten antworte, ohne für den Kunden eine spürbare Lösung zu liefern. Das ist für die Außenwirkung verheerend, weil im Ergebnis nicht die interne Struktur zählt, sondern nur der Eindruck, dass jemand im Schadensfall schlicht nicht greifbar ist. 

Dazu passt auch, dass ältere und neuere Reddit-Beiträge ein wiederkehrendes Motiv zeigen, nämlich automatische oder sehr allgemeine Rückmeldungen mit Verweis auf hohe Ticketzahlen und Verzögerungen, während der eigentliche Fall für den Kunden zunächst in der Luft hängt. Das allein wäre noch kein Beweis für strukturelles Versagen, denn jedes Supportsystem kann in Spitzenzeiten überlastet sein. Problematisch wird es aber dann, wenn aus einer Verzögerung öffentlich der Eindruck eines Verschwindens wird. Genau dieser Übergang von „es dauert“ zu „es reagiert niemand mehr“ findet sich in den Beschwerden auffällig oft, besonders dort, wo es um Geldrückflüsse, Altbestellungen oder komplexere Nachkaufprobleme geht. 

Ganz so einfach, dass man von einem pauschal nicht mehr existierenden Support sprechen könnte, ist die Lage allerdings nicht. Es gibt auch jüngere Gegenbeispiele. So schildern Nutzer, dass falsch dimensionierte Hardware an einem 5090-Block nach Ticket und Fotodokumentation binnen ungefähr einer Woche ersetzt worden sei. In einem anderen aktuellen Fall zu fehlenden Montageteilen wurde öffentlich in Aussicht gestellt, dass der Versand „ziemlich schnell“ erfolgen könne. Hinzu kommen positive Trustpilot-Berichte, etwa zu einer AIO-RMA mit zügiger Bearbeitung und schnellem Ersatz. Das spricht klar gegen die harte These eines vollständigen Totalausfalls. Es spricht aber ebenso klar für einen Support, dessen Qualität offenbar massiv davon abhängt, wie einfach, aktuell und intern priorisiert ein Fall ist. Genau darin liegt das eigentliche Problem. Nicht, dass gar nichts mehr bearbeitet würde, sondern dass die Bearbeitung nach außen zu stark schwankt, um Vertrauen zu erzeugen. Ein fehlender Standoff, ein klar dokumentierter Hardwarefehler oder eine einfache Adresskorrektur scheinen teilweise lösbar zu sein. Alte Bestellungen, Refunds, Übergangsfälle zwischen EKWB und LM TEK oder Fälle mit finanzieller Rückabwicklung wirken dagegen öffentlich deutlich anfälliger für Verzögerung, Zuständigkeitsverschiebung und Kommunikationsabriss. Für Kunden macht dieser Unterschied die Situation sogar schlimmer, weil er den Eindruck erzeugt, dass Support nur dann funktioniert, wenn der Fall simpel genug ist und keine unangenehme wirtschaftliche Konsequenz nach sich zieht.

Gerüchte, EK beziehungsweise LM TEK stelle sich nach dem Verkauf im Support- oder Schadensfall tot, sind in dieser absoluten Form natürlich zu grob, so fair muss man bleiben. Sie sind aber auch nicht einfach böswillig erfunden. Öffentlich sichtbar ist vielmehr ein Muster, bei dem Support im einfachen Fall durchaus funktionieren kann, im problematischen Fall aber so langsam, so lückenhaft oder so unklar wirkt, dass Kunden das subjektiv als Ghosting erleben. Für eine Premiummarke ist das fast schlimmer als ein offen eingeräumter Engpass, denn Unberechenbarkeit zerstört Vertrauen leiser, aber nachhaltiger als eine schlechte Nachricht. Da hilft notfalls auch der vorsichtige Blick in Trustpilot. Meine eigenen Recherchen im Händlerumfeld bestätigen diesen Trend leider vollumfänglich und man muss als Kunde wirklich hoffen, dass das Produkt so funktioniert, wie erhofft. 

Zusammenfassung und offene Fragen, die bleiben

Damit zurück zum Ausgangspunkt. Die Preiserhöhung zum 9. April 2026 ist real. Ihre offizielle Begründung ist real. Aber sie fällt in einen Moment, in dem jede neue Maßnahme unweigerlich größer gelesen wird, als sie isoliert betrachtet wäre. Für EK ist das gefährlich, weil die Marke im Premiumsegment lebt, und Premium lebt nicht nur von Präzisionsfräsung, Design und Produktqualität, sondern vor allem von Vertrauen in die Struktur hinter dem Produkt. Genau dieses Vertrauen ist angeschlagen. Insider behaupten zwar mehr, zum Teil deutlich mehr, etwa einen Bruch mit Jovan oder eine wirtschaftlich weitergehende Neuordnung rund um Edvard. Man muss solche Hinweise natürlich auch nicht blind übernehmen. Man sollte sie aber auch nicht deshalb ignorieren, weil sie unbequem sind. Der entscheidende Punkt ist ein anderer, sie sind derzeit nur dort tragfähig, wo sie erkennbar als Gerüchte bleiben und nicht als verdeckte Tatsachenbehauptung in den Text rutschen.

Am Ende ist die eigentliche Frage deshalb nicht, ob ein Waterblock oder ein Fitting morgen ein paar Euro mehr kostet. Die eigentliche Frage lautet, ob LM TEK aus einem formalen Neustart auch einen glaubwürdigen realen Neustart machen kann. Solange die alte Struktur öffentlich weiter sichtbar bleibt, solange die personelle Oberfläche glatter wirkt als manche archivierte Kommunikationsspur, und solange ein Teil der Szene seine Antworten eher aus anonymen Hinweisen als aus vollständig transparenter Unternehmenskommunikation bezieht, bleibt jede Preisänderung mehr als eine Preisänderung. Sie wird zum Misstrauensmesser. Und genau das ist für eine Marke wie EK womöglich das eigentliche Problem, nicht der höhere Preis, sondern der Umstand, dass selbst eine simple Preisliste inzwischen wie ein Symptom gelesen wird.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Text trennt bewusst zwischen öffentlich belegbaren Tatsachen, belastbaren Indizien und anonym kolportierten Insiderbehauptungen. Aussagen zu einem möglichen Ausstieg Jovans, zu einer eventuellen Ausbezahlung Edvard Königs oder zu veränderten Einflussverhältnissen innerhalb der Struktur werden hier ausdrücklich nicht als erwiesene Tatsachen behauptet. Für jede weitergehende identifizierende Verdachtsberichterstattung wären zusätzliche belastbare Beweistatsachen und regelmäßig auch eine vorherige Stellungnahmemöglichkeit der Betroffenen erforderlich. Die wurde zum Teil angefragt, aber bisher nicht beantwortet.

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