Ein Hund stirbt in Lünen nach einem Sturz aus dem dritten Stock. Wenige Tage später rettet der Ordnungsdienst sechs Katzenbabys aus einem überhitzten Auto.
Der Ordnungsdienst der Stadt Lünen hat Katzenbabys aus einem überhitzten Auto gerettet. © Stadt Lünen
Ein Hund stirbt in Lünen nach einem Sturz aus dem dritten Stock. Wenige Tage später rettet der Ordnungsdienst sechs Katzenbabys aus einem überhitzten Auto.
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Ein kleiner Hund ist nach einem Wurf aus dem dritten Stock in Lünen an seinen schweren Verletzungen gestorben. Zwei Tage später haben Einsatzkräfte des Kommunalen Ordnungsdienstes sechs Katzenbabys aus einem überhitzten Auto gerettet. Über die beiden Tierschutz-Einsätze aus der vergangenen Woche informiert die Stadt Lünen.
Nach Angaben der Stadt wurden Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst am Montag (22. Juni) in ein Wohngebiet gerufen. Ein stark alkoholisierter Mann soll den kleinen Hund von einem Balkon im dritten Stock geworfen haben. Die Einsatzkräfte brachten das Tier zunächst zur Erstversorgung in eine Tierarztpraxis und anschließend in eine Tierklinik nach Ahlen. Dort musste der Hund wegen seiner schweren inneren und äußeren Verletzungen eingeschläfert werden. Die Polizei ermittle gegen den mutmaßlichen Täter wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung. Er soll nicht der Halter des Hundes gewesen sein. Um weitere Gefahren abzuwenden, stellte der Kommunale Ordnungsdienst einen zweiten Hund sicher.
Katzenbabys gerettetAm Mittwoch (24. Juni) ging beim Kommunalen Ordnungsdienst ein weiterer Hinweis aus der Bevölkerung ein. Anwohner meldeten mehrere Katzenbabys in einem stillgelegten Auto an der Hammerstraße. Bei Außentemperaturen von mehr als 30 Grad entdeckten die Einsatzkräfte sechs verängstigte Kitten im vermüllten Fußraum des stark beschädigten Wagens. Da auch nach einer Suche in der Umgebung kein Muttertier gefunden werden konnte, nahm der Kommunale Ordnungsdienst die Jungtiere in seine Obhut. Nach Abstimmung mit dem Veterinäramt wurden sie an das Tierheim Unna übergeben. Dort werden die Katzenbabys zunächst in Quarantäne versorgt und aufgepäppelt.
Nach Angaben der Stadt verdeutlichen beide Einsätze, wie vielfältig die Aufgaben des Kommunalen Ordnungsdienstes bei der Gefahrenabwehr sind. Die Mitarbeitenden seien nicht nur bei Streifengängen oder ordnungsrechtlichen Kontrollen im Einsatz, sondern würden auch zum Schutz von Mensch und Tier ausrücken.
„Diese beiden Einsätze zeigen die enorme Bandbreite unserer Arbeit. Der Kommunale Ordnungsdienst ist eben oft an vorderster Front gefragt, wenn es um unmittelbare Gefahrenabwehr und den Schutz von Lebewesen geht“, sagt Teamleiter Patrick Kusber. Zugleich verweist er auf die Bedeutung von Hinweisen aus der Bevölkerung: „Wer den Verdacht hat, dass Tiere leiden oder in Gefahr sind, sollte nicht zögern, uns zu informieren.“
Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel erschien ursprünglich am 1. Juli 2026.
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