Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Intels 11 Milliarden US-Dollar Nettoverlust existieren nur auf dem Papier

Дата публикации: 23-07-2026 21:50:00

Die Börse honoriert ein starkes Intel-Quartal. Der ausgewiesene milliardenschwere Verlust existiert ausschließlich in den Büchern.

Основное содержимое страницы с новостью.

  1. Intels 11 Milliarden US-Dollar Nettoverlust existieren nur auf dem Papier

Intel schließt ein Quartal ab, in dem die Geschäftszahlen ohne Rechnungslegungsstandards ausnahmsweise eine Betrachtung wert sind. In den Zahlen nach dem geläufigen US-Standard Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) sorgt ausgerechnet der immense Anstieg der Intel-Aktie für einen riesigen Buchnettoverlust von gut elf Milliarden US-Dollar.

Das liegt an den Treuhandaktien, die Intel aufgrund eines Förderabkommens mit der US-Regierung zurückhält. Der sieht vor, dass Intel sukzessive Aktien freigibt, sobald US-Fördermittel für die Erfüllung von Meilensteinen fließen. Weil die Aktien auf einem Treuhandkonto liegen, muss Intel Kursanstiege als Verluste verbuchen.

Im zweiten Quartal waren das -13,6 Milliarden US-Dollar. In dem Zeitraum stieg die Aktie von etwa 44 auf rund 130 US-Dollar. Ohne den Buchverlust nennt das Unternehmen in den sogenannten Non-GAAP-Zahlen folglich einen Nettogewinn von 2,2 Milliarden US-Dollar.

Real-Plus ohne externe Finanzspritzen

Diverse weitere Kennzahlen beweisen, dass Intel jetzt auch ohne externe Finanzspritzen wieder profitabel ist: Von gut 16,1 Milliarden US-Dollar Umsatz bleiben 1,8 Milliarden US-Dollar Betriebsgewinn vor Steuern übrig. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum wächst der Umsatz um 25 Prozent. Firmenchef Lip-Bu Tan merkt an, dass dies das größte Wachstum seit mehr als 15 Jahren ist.

Intel ist operativ jetzt auch wieder im Plus, weil die Massenentlassungen durch sind und keine Milliardenkosten mehr durch Abfindungen anfallen. Im ersten Quartal 2026 gab Intel dafür noch über vier Milliarden US-Dollar aus. Die Bruttomarge klettert auf 40,4 Prozent. Ein Jahr zuvor lag sie noch bei mickrigen 27,5 Prozent.

Intel jetzt auch im KI-Boom

Das Wachstum kommt maßgeblich vom Boom der KI-Agenten, die Server-CPUs zurück in den Fokus rücken. Sie übernehmen zahlreiche Aufgaben der KI-Agenten. Damit profitiert jetzt auch Intel vom KI-Hype, nachdem seine KI-Beschleuniger nie gut ankamen.

Der Umsatz der Sparte Data Center and AI (DCAI) wächst binnen eines Jahres daher um 59 Prozent auf knapp 6,3 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich durch den Verkauf von Xeon-Prozessoren. Mit fast 2,5 Milliarden US-Dollar Betriebsgewinn überholt die Sparte knapp das Endkundengeschäft mit Core-Prozessoren. Letzteres wächst um 13 Prozent auf fast 8,9 Milliarden US-Dollar Umsatz. Gut 2,3 Milliarden US-Dollar verbucht sie als Betriebsgewinn.

Intels Umsatz aufgeschlüsselt (3 Bilder)
Q2_2026_Earnings_Deck-07-45698c8505e94016.png
Client Computing and Physical AI Group (CCPG, vor allem Core-Prozessoren) (Bild:

Intel

)

Intel hat bereits Produktionskapazitäten von Notebook- und Desktop-Prozessoren auf Xeon-Modelle für Server umgestellt. Dadurch entsteht auch Preisdruck bei Endkundengeräten, was wiederum Intels Marge zugutekommt.

Die Fertigungstochter Intel Foundry verringert die eigenen Verluste allmählich. Der Umsatz steigt gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent auf knapp 5,8 Milliarden US-Dollar. Etwa 95 Prozent kommen von Intels Prozessorabteilungen; der Rest dürfte größtenteils von der Weiterverarbeitung von Chips (Advanced Packaging) für externe Kunden stammen.

Plus an der Börse

Im jetzt angelaufenen dritten Quartal erwartet Intel 15,8 Milliarden bis 16,8 Milliarden US-Dollar Umsatz und im Mittel 41 Prozent Bruttomarge. Der GAAP-Nettogewinn soll sich auf 1,6 Milliarden US-Dollar belaufen.

Die Aktie befindet sich im nachbörslichen Handel im Plus, schwankt aber erheblich zwischen +4 und +12 Prozent.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen (heise Preisvergleich) übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

(mma)

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Intels 11 Milliarden US-Dollar Nettoverlust existieren nur auf dem Papier02223-07-2026
2Freitag: Tesla-Aktiensturz nach Kostenanstieg, Intel-Aktie trotzt Buchverlust036.0924-07-2026
3Intel Earnings: Wall Street Looks for Proof the Recovery Is Real01023-07-2026
4Apple потеряла $100 млрд на бирже после публикации финансовой отчетности0030-10-2020
5Холдинг Berkshire Hathaway в США в первом квартале понес убытки почти на $50 млрд0002-05-2020
6Bloomberg: Nvidia ждут убытки в $5,5 млрд из-за ограничений экспорта чипов в КНР0015-04-2025
7Акции Intel взлетели более чем на 30% на фоне новости о сделке с Nvidia0018-09-2025
8Forbes: Илон Маск потерял $6,2 млрд по итогам фондовых торгов в США0004-03-2021
9Акции "Аэрофлота" на Мосбирже упали на 3% на фоне публикации годовой отчетности0005-03-2019

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 22. Источник: www.heise.de.