So hatten sie sich ihre Reise aufs Festland nicht vorgestellt: Passagiere der Trasmed-Fähre „Ciutat de Sóller“ haben nach der Überfahrt von Palma nach Valencia am vergangenen Freitag (24.7.) über extreme Hitze an Bord geklagt. Nach ihren Angaben funktionierte die Klimaanlage während der rund achtstündigen Fahrt nicht. In der Cafeteria wurden 33 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 71 Prozent gemessen.
So hatten sie sich ihre Reise aufs Festland nicht vorgestellt: Passagiere der Trasmed-Fähre „Ciutat de Sóller“ haben nach der Überfahrt von Palma nach Valencia am vergangenen Freitag (24.7.) über extreme Hitze an Bord geklagt. Nach ihren Angaben funktionierte die Klimaanlage während der rund achtstündigen Fahrt nicht. In der Cafeteria wurden 33 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 71 Prozent gemessen.
Wie der Passagier Mariano berichtet, hätten er und seine Familie den Ausfall der Klimaanlage bereits beim Betreten der Fähre bemerkt. Mitarbeiter an der Rezeption hätten ein Problem eingeräumt. Möglicherweise lasse es sich während der Überfahrt beheben, habe es dort geheißen.
Die Temperaturen seien jedoch während der gesamten Fahrt hoch geblieben. Zahlreiche Reisende hätten deshalb nach Besatzungsmitgliedern gesucht und Erklärungen verlangt. Laut Mariano sei die Crew daraufhin „verschwunden“.

Archivbild einer Fähre von Trasmed / Redaktion DM
Ausweichen ins Freie„Man bot den Leuten kein Wasser an. Wir mussten es selbst kaufen“, sagte Mariano. Im Inneren der Fähre habe man sich kaum aufhalten können. Viele Passagiere seien deshalb während der Überfahrt auf den Außenbereich ausgewichen.
Weder vor dem Ablegen in Palma noch während der Fahrt habe die Reederei die Reisenden über die Lautsprecheranlage informiert. Lastwagenfahrer, die einige Tage zuvor mit derselben Fähre gefahren waren, berichteten den übrigen Passagieren zudem, dass die Klimaanlage bereits bei ihrer Hinfahrt nicht funktioniert habe.
Drei Tage nach dem Vorfall hatte Trasmed nach Angaben der Betroffenen noch nicht auf die offiziell eingereichten Beschwerdeformulare reagiert. Auch Entschädigungen für die Passagiere habe die Reederei bisher nicht angeboten.
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