Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland sitzen Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets wo stehen.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland sitzen Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets wo stehen.
Sie stecken im Ausland fest: Als am Samstag (28. Februar) Israel und die USA den Iran angriffen und dieser mit Gegenschlägen antwortete, bedeutete dies für viele zivile Flugzeuge aus der Region, dass sie nicht zu ihren Heimatflughäfen zurückfliegen konnten. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen seitdem etliche Flugzeuge fest.
Von den großen Golf-Airlines stellte zuerst Qatar Airways den Betrieb ein. Ihre in Doha gestarteten Flüge kehrten zur Basis in Katar zurück. Ihre Flüge aus dem Ausland nach Doha drehten ebenfalls um und landeten wieder an ihren Startflughäfen. So startete der Airbus A350-900 mit dem Kennzeichen A7-AMG in Zürich, kehrte dorthin zurück und steht seitdem dort.
Drei Boeing 787-9 von Qatar Airways kehrten um nach Frankfurt (A7-BHJ), Düsseldorf (A7-BHR) und München (A7-BHV), ein Airbus A320-200 (A7-AHU) nach Wien, eine Boeing 777-300 ER (A7-BAZ) nach Berlin. In Hamburg hob zudem eine Boeing 787-9 (A7-BHU) gar nicht erst wieder in Richtung Doha ab. Insgesamt befinden sich damit aktuell sieben Flugzeuge von Qatar Airways an den Flughäfen der drei deutschsprachigen Länder.
Von Etihad Airways sitzen insgesamt sechs Flugzeuge an Flughäfen in Deutschland, der Schweiz und Österreich fest. Ein Airbus A321 LR (Kennzeichen A6-LRI) der Fluglinie war auf dem Weg von Düsseldorf nach Abu Dhabi, musste aber nach Düsseldorf zurückkehren.
Fünf weitere Jets hoben gar nicht erst ab zu ihren Flügen in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate: eine Boeing 777-300 ER in Wien (A6-ETQ) und vier Boeing 787-9 - in Frankfurt die A6-BLI, in München A6-BNE, in Genf die A6-BLC, in Zürich die A6-BLT.
Eine Boeing 777-300 ER (A6-EGV) von Emirates auf dem Weg von Hamburg nach Dubai wurde erst nach Wien umgeleitet. Von dort aus flog sie zurück nach Hamburg. Ebenfalls Boeing 777-300 ER von Emirates stehen aktuell in Düsseldorf (A6-ENM), Frankfurt (A6-EPI und A6-ENQ) und Genf (A6-EQI).
Airbus A380 der Fluglinien kamen nicht mehr zurück nach Dubai aus München (A6-EEZ), Wien (A6-EDV) und Zürich (A6-EON). Sie alle waren gar nicht erst abgehoben in Richtung Dubai. Insgesamt sitzen damit aufgrund des Krieges in Nahost acht Jets von Emirates in Deutschland, der Schweiz und Österreich fest.
Zudem befindet sich eine Boeing 737-800 (4X-EKJ) von El Al seit Samstag in Zürich. Eine Boeing 737 Max 8 (A6-FPB) von Flydubai steht in Salzburg.
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