Manuel Neuer bleibt nach seiner Verlängerung die Nummer eins beim FC Bayern. Dennoch soll Jonas Urbig vermehrt zwischen den Pfosten stehen und sein Erbe mehr und mehr antreten.
Manuel Neuer bleibt nach seiner Verlängerung die Nummer eins beim FC Bayern. Dennoch soll Jonas Urbig vermehrt zwischen den Pfosten stehen und sein Erbe mehr und mehr antreten.
Mit der Vertragsverlängerung von Manuel Neuer im Mai schufen die Verantwortlichen nicht nur Planungssicherheit für die laufende Spielzeit, sondern legten laut „Sport-Bild“ gleichzeitig den Grundstein für den Generationenwechsel zwischen den Pfosten.
Dem Bericht zufolge soll Jonas Urbig in der Saison 2026/27 deutlich mehr Verantwortung übernehmen als bislang. Der 22-Jährige soll nicht nur dann zum Einsatz kommen, wenn Neuer verletzt ist oder geschont wird, sondern auch bewusst in wichtigen Spielen Spielpraxis sammeln.
Die Idee dahinter ist klar: Urbig soll sich frühzeitig an den Druck gewöhnen, den die künftige Nummer 1 des FC Bayern mit sich bringt. Ab der Saison 2027/28 soll der ehemalige Kölner dann endgültig die Nachfolge von Neuer antreten.
Die Entscheidung soll bereits vor Neuers Vertragsverlängerung gemeinsam von Jan-Christian Dreesen, Max Eberl, Christoph Freund und dem Torhüter selbst getroffen worden sein. Neuer habe keinerlei Einwände gegen diesen Plan und wolle die Entwicklung seines Nachfolgers aktiv unterstützen. Demnach ist der 40-Jährige sogar bereit, in dieser Saison bewusst auf einzelne Einsätze zu verzichten, um Urbig weitere Spielpraxis auf höchstem Niveau zu ermöglichen.
Für Neuer selbst soll die kommende Spielzeit die letzte seiner außergewöhnlichen Karriere werden. Nach Informationen der „Sport-Bild“ plant der Weltmeister von 2014, seine Laufbahn im Sommer 2027 zu beenden.
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Aus seinem Umfeld heißt es zudem, dass der Routinier die vergangene Saison als eine der schönsten seiner Karriere empfunden habe. Auch seine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft bereue er nicht. Besonders motiviert sei Neuer durch die Aussicht, seine Karriere mit einem weiteren Triumph in der Champions League zu krönen.
Auch über die Zeit nach dem Karriereende soll bereits gesprochen worden sein. Dem Bericht zufolge habe Vorstandschef Jan-Christian Dreesen dem langjährigen Bayern-Kapitän signalisiert, dass ihm die Türen des Vereins auch nach seiner aktiven Laufbahn offenstehen und eine künftige Aufgabe beim Rekordmeister möglich sei.
Von Vjekoslav Keskic
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