Joshua Kimmich dürfte auch unter Jürgen Klopp eine zentrale Rolle im DFB-Team einnehmen. Umso überraschender: Der Bayern-Star hat mit dem neuem Bundestrainer noch gar nicht geredet.
Joshua Kimmich dürfte auch unter Jürgen Klopp eine zentrale Rolle im DFB-Team einnehmen. Umso überraschender: Der Bayern-Star hat mit dem neuem Bundestrainer noch gar nicht geredet.
Der FC Bayern befindet sich derzeit im Rahmen einer Sommer-Tour durch Südkorea und Hongkong. Neben den sportlichen Einheiten stehen zahlreiche PR-Termine auf dem Programm, bei denen die Münchner ihre internationale Präsenz weiter ausbauen wollen.
Bei einem Medientermin in Südkorea sprach Kimmich auch über den neuen Bundestrainer – und verriet dabei, dass es bislang noch keinen persönlichen Austausch mit Klopp gegeben habe.
„Ich habe noch nicht mit Klopp gesprochen“, erklärte der DFB-Kapitän gegenüber dem südkoreanischen Ableger des Magazins „FourFourTwo“.
Gleichzeitig machte der 31-Jährige deutlich, worauf es für ihn unter dem neuen Nationaltrainer ankommen wird: „Sollte ich die Gelegenheit haben, mit ihm zusammenzuarbeiten, möchte ich Ergebnisse erzielen, auf die die deutschen Fußballfans stolz sein können.“
Die zurückhaltenden Aussagen überraschen durchaus. Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Weltmeisterschaft wird unter Klopp ein personeller und sportlicher Neustart erwartet. Kimmich gilt dabei trotz des angekündigten Umbruchs weiterhin als einer der Führungsspieler der DFB-Auswahl.
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Zuletzt hatten sich bereits mehrere Verantwortliche des FC Bayern positiv zur Verpflichtung Klopps geäußert. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen zeigte sich überzeugt, dass der neue Bundestrainer für Erfolge auf die Qualität der Bayern-Profis angewiesen sein werde. Auch Sportvorstand Max Eberl erklärte, Klopp werde dem deutschen Fußball neue Impulse geben, betonte jedoch gleichzeitig, dass der frühere Liverpool-Coach den Neustart nicht alleine bewältigen könne.
Kimmich selbst richtet den Fokus derweil zunächst vollständig auf den FC Bayern. In Asien stehen für den deutschen Rekordmeister Testspiele gegen Jeju SK und Europa-League-Sieger Aston Villa auf dem Programm, bevor nach der Rückkehr die Vorbereitung auf den Franz-Beckenbauer-Supercup gegen Borussia Dortmund beginnt.
Das erste gemeinsame Lehrgang mit Jürgen Klopp dürfte für Kimmich dann Ende September folgen, wenn die deutsche Nationalmannschaft in der Nations League wieder gefordert ist.
Von Vjekoslav Keskic
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