Darline Dezes aus Schmelz macht ein FSJ im saarländischen Wirtschaftsministerium. Sie schreibt Texte, dreht Videos und begleitet Termine. Was als Orientierungsjahr begann, hat ihr klare Berufsziele gegeben.
Saarbrücken · Darline Dezes aus Schmelz macht ein FSJ im saarländischen Wirtschaftsministerium. Sie schreibt Texte, dreht Videos und begleitet Termine. Was als Orientierungsjahr begann, hat ihr klare Berufsziele gegeben.
Darline Dezes würde ein FSJ im politischen Bereich weiterempfehlen.
Foto: BeckerBredel(bub) „Meine Zeit hier hat meinen Horizont und mein Wissen erweitert“, sagte Darline Dezes, die seit September vergangenen Jahres ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Pressestelle des Wirtschaftsministeriums des Saarlandes in Saarbrücken macht. Dezes kommt aus Limbach bei Schmelz und erzählt: „Ich bin durch Zufall auf Ausschreibungen für ein FSJ gestoßen.“ Dabei habe sie gemerkt, dass sie ein FSJ auch im politischen Bereich machen könnte – was sie schon immer sehr interessiert habe. „Ich wollte jedoch kein Studium anfangen, ohne mir ganz sicher zu sein“, berichtet sie.
Dass ein FSJ in der Politik möglich ist, wusste Darline Dezes vorher nicht
Also hat sie sich auf mehrere Stellen im politischen Sektor beworben – zuvor informierte sie sich noch beim Paritätischen Wohlfahrtsverband über das FSJ. „Dadurch wusste ich genau, welche Aufgaben mich jeweils erwarten. Ich hatte Glück, dass ich hier genommen wurde, das war mein Favorit“, sagt Dezes. Das Gesamtpaket der Aufgabenbreite sei für sie besonders ansprechend: „Ich schreibe Texte für die Pressearbeit und für Social Media, mache Fotos bei Terminbegleitungen, erstelle Social-Media-Beiträge und drehe auch Videos, in denen ich Termine und Aufgaben erkläre und für jüngere Menschen vermittle.“
Zudem hat Dezes viel mit Pressearbeit zu tun, wodurch sie bei diesem Thema viel informierter sei. Aber auch in anderen Gebieten konnte sie Erfahrung sammeln. Sie erzählt: „Insgesamt habe ich viel über die landesspezifische Politik gelernt, gerade weil man dies auch in der Schule nicht vertieft bespricht.“
In ihrer Freizeit sucht Dezes Ausgleich beim Sport
In ihrer Freizeit liest und malt die FSJlerin gerne und ist auch sportlich aktiv: „Ich tanze in einer Gruppe in Losheim, mit der ich mehrmals im Jahr auf Turniere des BDK (Bund Deutscher Karneval) fahre. Das ist ein guter Ausgleich zum Arbeitsalltag.“
Aber auch der Alltag im Wirtschaftsministerium scheint für Dezes sehr angenehm zu sein: „Alle sind super sympathisch. Sowohl hier im Ministerium als auch unter den FSJlern ist es sehr harmonisch. Ich konnte einige Freundschaften schließen und möchte auch mit den Menschen nach dem FSJ in Kontakt bleiben.“ Dazu muss man wissen, dass sich die FSJler eines Jahrgangs regelmäßig zu Seminaren treffen.
FSJ in der Politik? Klare Empfehlung von Dezes
Noch bis August ist Dezes als FSJlerin tätig. Was danach kommt? Auch da hat sie schon Pläne: „Ich bewerbe mich auf ein duales Verwaltungsstudium und hoffe, dass ich weiterhin in einer Landesbehörde arbeiten kann. Ich möchte verantwortungsbewusst und zuverlässig sein und so Teil eines Teams werden, ähnlich wie hier in der Pressestelle.“ Ihr FSJ würde Dezes auf jeden Fall weiterempfehlen: „Gerade, wenn man politisches Interesse hat, sich aber noch unsicher in der Berufswahl ist, bietet das FSJ viele neue Perspektiven, und besonders der Austausch mit anderen eröffnet neue Möglichkeiten für ein Studium oder eine Ausbildung, auf die man sonst nicht gekommen wäre.“