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Vorzeitiger Wechsel: Gemeinde will Erzieherkosten für Schmelzer Kita St. Josef früher übernehmen

Дата публикации: 07-05-2026 13:23:00




Eigentlich wollte die Gemeinde Schmelz die Bau- und Betriebsträgerschaft für die Kita St. Josef in Außen erst Mitte 2028 übernehmen. Nun sollen die Personalkosten für Erzieher deutlich früher von der Gemeinde gezahlt werden. Im Gemeinderat erklärte der Bürgermeister die Gründe hierfür – und warum dies Vorteile sowohl für Eltern, Kinder als auch das Personal habe.



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Vorzeitiger Wechsel Gemeinde will Erzieherkosten für Schmelzer Kita St. Josef früher übernehmen

Schmelz · Eigentlich wollte die Gemeinde Schmelz die Bau- und Betriebsträgerschaft für die Kita St. Josef in Außen erst Mitte 2028 übernehmen. Nun sollen die Personalkosten für Erzieher deutlich früher von der Gemeinde gezahlt werden. Im Gemeinderat erklärte der Bürgermeister die Gründe hierfür – und warum dies Vorteile sowohl für Eltern, Kinder als auch das Personal habe.

Lange wurde um die Zukunft der katholischen Kita St. Josef im Schmelzer Gemeindeteil Außen gestritten. 2028 soll die Einrichtung komplett in die Trägerschaft der Gemeinde und an einen neuen Standort wechseln. Nun war die Kita erneut Thema im Gemeinderat.

Lange wurde um die Zukunft der katholischen Kita St. Josef im Schmelzer Gemeindeteil Außen gestritten. 2028 soll die Einrichtung komplett in die Trägerschaft der Gemeinde und an einen neuen Standort wechseln. Nun war die Kita erneut Thema im Gemeinderat.

Foto: Dieter Lorig

Sie war zuletzt immer wieder Anlass für Diskussionen: die katholische Kita St. Joseph in Schmelz-Außen. Lange hatten Gemeinde und der bisherige Träger, die katholische Kita gGmbh, um die Bau- und Betriebsträgerschaft der Einrichtung gestritten. Am Ende konnte sich dahin gehend geeinigt werden, dass die Gemeinde in Zukunft die komplette Trägerschaft übernimmt. Genauer gesagt dann, wenn die Kita von ihrem jetzigen Standort in der Marienstraße in den geplanten Neubau in der Straße Herrenkrippchen umziehen soll. Seitens des katholischen Trägers wurde nun jedoch eine Änderung der bisherigen Übereinkunft ins Spiel gebracht – mit der Folge, dass das Thema erneut im Gemeinderat aufschlug.

Schmelz will Personalkosten für katholische Kita eher als geplant übernehmen

Ursprünglich hatten die dortigen Ratsmitglieder beschlossen, dass die Gemeinde die Bau- und Betriebsträgerschaft für die Kita St. Josef passend zu deren Umzug, genauer gesagt zum 31. Juli 2028, übernehmen soll. Wie Bürgermeister Wolfram Lang (SPD) in der jüngsten Sitzung jetzt jedoch mitteilte, sei in einem gemeinsamen Gespräch mit dem bisherigen Träger eine andere Idee entstanden. Demnach solle die Gemeinde die Betriebsträgerschaft über die Kita – und damit auch die anfallenden Personalkosten – bereits ein Jahr früher übernehmen.

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Foto: AP Photo/Michael Probst/Michael Probst

Ein solches Vorgehen hätte nach Ansicht des Schmelzer Rathauschefs gleich mehrere Vorteile. So könne der Übergang in die neuen Räumlichkeiten nicht nur insgesamt „glatter“ vonstatten laufen. „Dies hätte auch den Vorteil, dass die dortigen Kinder bereits ihre Erzieherinnen als Bezugsperson haben und in ihre jeweiligen Gruppen integriert sind“, hob Lang die pädagogischen Vorteile hervor. Eine frühere Übernahme der Betriebsträgerschaft durch die Gemeinde wäre laut dem Schmelzer Bürgermeister aber nicht nur für die Kinder selbst ein „immenser Vorteil“. Auch deren Eltern hätten hierdurch früher „Planungssicherheit“, in dem sie wüssten, welche Erzieher als Ansprechpartner künftig fungieren würden.

Bürgermeister sieht zahlreiche Vorteile für Kinder, Eltern und Betreuer

Gleiches gelte laut Lang für das Kita-Personal. In diesem Zusammenhang zeigte er sich zudem sicher, „dass ein großer Teil der jetzigen Erzieher dann zum gemeindlichen Betriebsträger wechseln wird“. Und selbst wenn sich am Ende nur ein Teil des aktuellen Kita-Personals hierzu entscheiden würde, habe die Gemeinde notfalls genügend eigene Erzieherinnen und Erzieher, um die notwendige Personalisierung ab dem Sommer 2027 sicherzustellen. Die zusätzlich anfallenden Personalkosten würden darüber hinaus ohnehin zu großen Teilen durch Fördermittel abgedeckt werden, sodass die Gemeinde am Ende lediglich einen Anteil von zehn Prozent aus der eigenen Tasche hierfür bezahlen müsste.

Die lange Vorteilsliste, die Bürgermeister Lang darstellte, schien auch im Gemeinderat auf Zustimmung zu stoßen. Denn ohne große Diskussionen beauftragten die Ratsmitglieder letztendlich den Schmelzer Rathauschef dazu, in einem weiteren Schritt nun die einzelnen Details für eine vorzeitige Betriebsträgerübernahme mit dem katholischen Kita-Träger zu besprechen.

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