SAMA möchte mit dem S50 ein ATX-Gehäuse anbieten, das die Hardware sowohl optisch zur Geltung bringt als auch effektiv kühlt. Dafür kommen eine Meshfront und vier vormontierte A-RGB-Lüfter zum Einsatz.
Von SAMA haben wir bisher Produkte aus dem Kühlsegment getestet: den Dual-Towerkühler A60B und die AiO-Kühlung L70 360BK. Doch die schon 2003 begründete Marke ist auch in anderen Segmenten aktiv. Mit dem S50 testen wir nun erstmals ein Gehäuse des Herstellers. Das ist keines der typischen Showgehäuse mit mehreren Glasflächen. SAMA betont zwar, dass durch das Glasseitenteil die Hardware im Inneren gut zur Geltung kommt. Gleichzeitig verbaut man aber eine luftige Meshfront und stellt so sicher, dass die drei Frontlüfter leicht Frischluft ansaugen können. Ein vierter 120-mm-Lüfter an der Rückwand befördert die warme Luft aus dem Gehäuse.
Alle vier Lüfter werden von A-RGB-LEDs beleuchtet. Ein integrierter PWM-Hub/A-RGB-Controller erleichtert die Steuerung von Lüftern und Beleuchtung. Als kompakter Midi-Tower benötigt das S50 nicht viel Platz, kann aber immerhin im Deckel einen einzelnen 360-mm-Radiatorenplatz bieten. {nozuna nzgallerystartat}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 1{/nozuna nzgallerystartat}
Im Handel gibt es das SAMA-Gehäuse sowohl in Schwarz als auch in Weiß und für etwa 100 Euro.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Dem S50 liegen Anleitung und Garantiehinweise, Montagematerial, schwarze Kabelbinder und Klettverschlüsse sowie ein Winkel, der als Grafikkartenstütze dient, bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
Eckdaten:
Bezeichnung:
SAMA S50
Material:
Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße:
235 x 426 x 475 mm (B x H x T)
Formfaktor:
ATX (auch Back Connect), Micro-ATX (auch Back Connect), Mini-ITX
Laufwerke:
4x 2,5/3x 3,5 Zoll (intern)
Lüfter:
3x 120 mm (Front, 3x 120 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Boden, optional), 1x 120 mm (rechte Seite, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):Deckel: 360 mm, Rückwand: 120 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller):
16,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller):
41 cm
Gewicht:
etwa 7,3 kg
Preis:
etwa 100 Euro
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SAMA bewirbt das S50 zwar mit seiner Panoramaglasfläche, um ein richtiges Showgehäuse mit Glasseitenteil und Glasfront handelt es sich aber nicht. Man belässt es bei einem Glasseitenteil, das den Blick in die Mainboardkammer freigibt. Die Front wurde hingegen überwiegend mit Mesh gestaltet. Der Midi-Tower misst 235 x 426 x 475 mm (B x H x T) und gehört damit zu den kompakteren ATX-Gehäusen.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 4{/nozuna nzimagefromgallery}
SAMA teilt die Front in zwei Bereiche: Der linke Teil wurde mit Mesh gestaltet. Hinter diesem Metallgitter sitzen ab Werk drei 120-mm-A-RGB-Lüfter. Der schmalere, rechte Frontteil zeigt eine horizontal verlaufende Struktur aus Kunststoffrillen. {nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 5{/nozuna nzimagefromgallery}
Darin wurden Power- und LED-Taste sowie eine kombinierte Aubiobuchse, USB-C und zweimal USB 3.0 eingebettet.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 6{/nozuna nzimagefromgallery}
Die gesamte Front kann vom Korpus abgezogen werden. Dahinter zeigen sich die drei 120-mm-Frontlüfter. Sie beleuchten ihre milchig-weißen Rotoren mit A-RGB-LEDs. SAMA hat auf einen richtigen Frontstaubfilter verzichtet. Deshalb sorgt nur das Metallgitter für einen zumindest groben Staubschutz. {nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 7{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Zweiteilung der Front zieht sich auch über den Deckel fort. Hier hat SAMA aber beide Seiten mit Mesh gestaltet. Auch beim Deckel verzichtet SAMA auf einen richtigen Staubfilter. Im Stahlseitenteil auf der rechten Gehäuseseite gibt es wabenförmige Luftöffnungen für das ATX-Netzteil und den optionalen seitlichen 120-mm-Lüfterplatz.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 8{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Deckel kann leicht abgezogen werden. Darunter zeigt sich auf der rechten Gehäuseseite die ATX-Netzteilblende. Das Netzteil wird im S50 direkt hinter dem Mainboardtray und hinter der Front mit nach oben orientiertem Kaltgerätekabelanschluss montiert. Intern gibt es eine Verlängerung für das Netzteil-Stromkabel. Auf der linken Gehäuseseite können drei 120-mm-Lüfterplätze genutzt werden. Der Deckel stellt auch den einzigen größeren Radiatorenplatz bereit, er kann maximal einen 360-mm-Wärmetauscher beherbergen. Dabei messen wir immerhin etwa 6 cm Abstand zwischen dem Deckel und der Oberkante des Mainboards. Zusätzlich lässt sich noch ein kleiner 120-mm-Radiator an der Rückwand unterbringen.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 9{/nozuna nzimagefromgallery}
SAMA stellt das S50 auf Kunststoffstandfüße mit kleinen Gummischonern. Die Bodenlüfterplätze werden von einem schlichten, magnetischen Staubgitter abgedeckt. Um das abzunehmen, muss man das Gehäuse mindestens ankippen.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 10{/nozuna nzimagefromgallery}
An der Rückwand zeigt sich oben der Anschluss für das Netzteilkabel. Einige Fixierungspunkte sorgen dafür, dass man das Kabel mit Kabelbindern oder Klettverschlüssen an der Rückwand fixiert nach unten wegführen kann. Etwas tiefer sitzt ein vierter 120-mm-Lüfter, der genauso wie die Frontlüfter von A-RGB-LEDs beleuchtet wird. Darunter können sieben horizontale Erweiterungskartenslots genutzt werden. Glas- und Stahlseitenteil werden beim S50 einfach angeclipst, sie können deshalb auch direkt vom Korpus abgezogen werden.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Die Mainboardkammer zeigt einige Besonderheiten. So ragt die Netzteilkammer in Frontnähe sichtbar in die Mainboardkammer. Darunter kann ein einzelner seitlicher 120-mm-Lüfterplatz genutzt werden. Der Mainboardtray selbst bietet die Öffnungen, die für die Montage eines Back-Connect-Mainboards im ATX- oder Micro-ATX-Format nötig sind. Damit können sehr aufgeräumte Systeme verbaut werden, bei denen kaum noch ein Kabel sichtbar ist.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Die drei 120-mm-Bodenlüfterplätze können bei Bedarf noch genutzt werden, um vor allem die Grafikkartenkühlung von unten zu unterstützen. Die Erweiterungskarten werden im S50 mit Kreuzschlitzschrauben montiert. Darüber sitzt eine Abdeckung, die wiederum von einer Rändelschraube gehalten wird.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Der optionale 120-mm-Lüfterplatz an der Seite dürfte mit Blick auf die restlichen Lüfterplätze nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Bei Auslieferung ist er aber doppelt staubgeschützt: Zum einen sitzt ein magnetisches Staubgitter direkt am Stahlseitenteil, zum anderen gibt es ein kleineres, ebenfalls magnetisches Staubgitter direkt am Lüfterplatz.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 14{/nozuna nzimagefromgallery}
Hinter dem Mainboardttray sitzt ein großer Laufwerksträger, der sämtliche Laufwerksplätze des Midi-Towers bereitstellt. An ihm können maximal vier 2,5- oder drei 3,5-Zoll-Laufwerke montiert werden. Die Laufwerke werden jeweils mit Kreuzschlitzschrauben am Laufwerksträger montiert, eine Laufwerksentkopplung findet nicht statt. {nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 15{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Laufwerksträger kann nach dem Lösen einer einzelnen Kreuzschlitzschraube ausgebaut werden. In oberen Ecke hinter der Front befindet sich die Netzteilkammer. Laut SAMA werden bis zu 18 cm lange Netzteile unterstützt.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Hinter dem Mainboardtray sitzt unten eine Platine, die als A-RGB-Controller und PWM-Hub dient. Es können daran bis zu sechs A-RGB-Lüfter angeschlossen werden, so dass bei Auslieferung noch je zwei PWM- und A-RGB-Anschlüsse frei sind. Während die Lüftermotoren zusammen über einen PWM-Anschluss des Mainboards geregelt werden, kann die Beleuchtung wahlweise über einen A-RGB-Anschluss oder über die LED-Taste des Gehäuses gesteuert werden. Zur Stromversorgung von Platine und Lüftern wird ein S-ATA-Stromkabel benötigt.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Der ungewöhnliche Netzteilplatz kann in bestimmten Fällen zu Problemen führen. Unser regulär genutztes Corsair-Shift-Netzteil ließ sich wegen seiner seitlich angebrachten Anschlüsse nicht nutzen. Wir haben stattdessen auf ein APNX-Netzteil zurückgegriffen. Bei ihm sitzt die Kaltgerätekabelbuchse aber so, dass wir den Stecker der Verlängerungskabel nur mit Mühe und starkem Biegen des Kabel einstecken konnten.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 18{/nozuna nzimagefromgallery}
Ansonsten konnten wir das Testsystem im S50 aber problemlos montieren und auch recht strukturiert verkabeln. Positiv überrascht wurden wir dabei von der CPU-Kühlerkompatibilität: Laut SAMA kann maximal ein 16,5 cm hoher Kühler verbaut werden. Unser Noctua NH-D15 G2 chromax.black ist 16,8 cm hoch, findet aber trotzdem noch knapp Platz.Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.
Das Testsystem:{nozuna nzimagefromgallery}e6fc9f04-5a9e-11f1-bcaa-000c2932240f 1{/nozuna nzimagefromgallery}
Folgende Komponenten wurden verbaut:
Eckdaten: ATX-Testsystem
Prozessor:
AMD Ryzen 5 7500X3D, 6x 4,5 GHz
Prozessor-Kühler:
Noctua NH-D15 G2 chromax.black
Mainboard:
MSI MAG X870E TOMAHAWK MAX WIFI
Arbeitsspeicher:
G.Skill Trident Z5 Neo RGB DDR5-6000 CL36, 32 GB
Laufwerk:
Kioxia Exceria Pro G2 4 TB
Grafikkarte:
Zotac Gaming GeForce RTX 5050 Twin Edge OC
Betriebssystem:
Windows 11 Home
Temperaturmessungen:
Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 20 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximale Prozessortemperatur mit AMDs Ryzen Master-Programm. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Superposition ausgelastet. Anders als beim bisher genutzten Furmark bleibt der Boost-Takt in diesem Stresstest konstant. Der CPU-Lüfter wird für die Temperaturmessungen fix mit moderaten 1.000 U/min betrieben, die Grafikkartenlüfter laufen auf 50 Prozent. So schließen wir aus, dass eine automatische Lüftersteuerung Einfluss auf die Messergebnisse nehmen kann.
Aufgrund der effektiven Stromsparmechanismen des Testsystems können wir auf Leerlaufmessungen verzichten.
Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:{benchmark}geh_SAMA S50_cpu_temp.csv{/benchmark}{benchmark}geh_SAMA S50_gpu_temp.csv{/benchmark}Beurteilung der Temperaturen:
Die vier 120-mm-Lüfter des S50 konnten wir zwischen etwa 700 und 1.600 U/min regeln. In Kombination mit der Meshfront sorgen sie für eine richtig gute Kühlleistung. Das SAMA-Gehäuse ist dabei mit Modellen wie Corsairs 4000D Wood RS konkurrenzfähig. Auf minimaler Drehzahl lässt die Kühlleistung nur moderat nach. Allerdings fällt die Minimaldrehzahl auch vergleichsweise hoch aus.
Lautstärkemessungen:
Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren. CPU- und GPU-Lüfter werden gestoppt, so dass praktisch ganz gezielt die Lautstärke der Gehäuselüfter gemessen wird.{benchmark}geh_SAMA S50_lautstaerke.csv{/benchmark}Das S50 wird auf Maximaldrehzahl laut. Auf Minimaldrehzahl ist es deutlich verträglicher. Die Minimaldrehzahl von 700 U/min sorgt aber dafür, dass ein leichtes Luftrauschen hörbar bleibt und das Gehäuse nicht ganz flüsterleise wird.
Weitere Messungen in der Übersicht:
Höhe Prozessorkühler:{benchmark}geh_SAMA S50_cpu.csv{/benchmark}Die offizielle maximale CPU-Kühlerhöhe liegt bei 16,5 cm. Unser 16,8 cm hoher Noctua-Kühler passt aber auch noch knapp, sodass wir die maximale CPU-Kühlerhöhe leicht höher bestimmen, als von SAMA angegeben. Damit können die meisten Towerkühler verbaut werden.
Grafikkartenlänge:{benchmark}geh_SAMA S50_graka.csv{/benchmark}Die maximale Grafikkartenlänge liegt bei 41 cm. Das ist selbst für die längsten High-End-Modelle ausreichend.
Platz für das Kabelmanagement:{benchmark}geh_SAMA S50_tray.csv{/benchmark}SAMA lässt zwischen Mainboardträger und Stahlseitenteil einen Abstand von etwa 4,7 cm. Das Kabelmanagement hat also ordentlich Platz.
Materialstärke:{benchmark}geh_SAMA S50_material.csv{/benchmark}Das Glasseitenteil ist rund 4 mm stark. Beim Stahlseitenteil messen wir eine Materialstärke von 0,85 mm.Das SAMA S50 ist zwar ein ATX-Gehäuse mit nebeneinanderliegenden Kammern, wurde aber trotzdem nicht als typisches Showgehäuse ausgelegt. Anstelle einer Glas- gibt es also eine luftige Meshfront, hinter der ab Werk drei 120-mm-Lüfter sitzen. In Kombination mit dem 120-mm-Lüfter an der Rückwand sorgen sie für eine gute Kühlleistung. Die relativ hohe Minimaldrehzahl von etwa 700 U/min sorgt allerdings dafür, dass diese Lüfter auch heruntergeregelt noch dezent hörbar bleiben.
Die Lüfter sind mit ihrer A-RGB-Beleuchtung auch für die Optik entscheidend. Dabei kann man leicht mit der LED-Taste die Effekte wechseln oder aber auch die Beleuchtung über ein geeignetes Mainboard synchronisieren. Weil die Lüfterplatine gleichzeitig auch ein PWM-Hub ist, können die Lüfter zudem zusammen über einen einzelnen PWM-Anschluss gesteuert werden. Das S50 ist ein vergleichsweise kompakter Midi-Tower. Es nimmt trotzdem problemlos lange Grafikkarten auf und kann zumindest die meisten Towerkühler beherbergen. Selbst unser Noctua NH-D15 G2 chromax.black kommt unter. Allerdings würde der Platz nicht ausreichen, um den äußeren Lüfter über hohen RAM-Modulen nach oben zu versetzen.
Es gibt durchaus Gehäuse in der gleichen Preisklasse, die mehrere große Radiatorenplätze bieten können. Für die meisten Nutzer dürfte der einzelne 360-mm-Radiatorenplatz im Deckel des S50 aber allemal ausreichen. Sämtliche Laufwerksplätze hat SAMA einfach mit einem schlichten Laufwerksträger hinter dem Mainboardtray realisiert. Die Laufwerke werden wie die Erweiterungskarten mit Kreuzschlitzschrauben montiert, eine werkzeuglose Montage gibt es genauso wenig wie eine Festplattenentkopplung. Dafür können die Seitenteile und der Deckel einfach vom Korpus abgezogen werden.{nozuna nzimagefromgallery}344500d9-7cfc-11f1-a267-000c2932240f 0{/nozuna nzimagefromgallery}
Dass das Netzteil vertikal hinter der Front montiert wird, ist eine Besonderheit beim Innenaufbau. Der Netzteillüfter saugt dadurch direkt Frischluft durch das Stahlseitenteil an, die erwärmte Luft kann nach oben entweichen. Die Netzteilabwärme ist somit keine Belastung für das Kühlsystem der Mainboardkammer. Durch die vertikale Orientierung fällt die Netzteilkammer zudem kaum auf. Das interne Kaltgerätekabel kann allerdings nicht an jedem Netzteil leicht angeschlossen werden, Netzteile mit seitlichen Anschlüssen für die Kabelstränge (Corsairs Shift-Modelle) sind nicht nutzbar.
Das Sama S50 kostet um die 100 Euro. Damit liegt es in einem Preisbereich, in dem es eine ganze Reihe von Alternativen gibt. Corsairs 3200D RS ARGB bietet z.B. ebenfalls die Kombination aus luftiger Front und Glasseitenteil und der Unterstützung von Back-Connect-Mainboards. Es wird zwar nur mit drei A-RGB-Frontlüftern ausgeliefert und hat ein reduziertes I/O-Panel mit nur einem USB-3.0-Port, dafür kann es aber zwei 360-/280-mm-Radiatorenplätze bieten. Sein Netzteilplatz ist unproblematischer und der Preis mit rund 77 Euro noch etwas günstiger.
Erstmalig konnten wir mit dem S50 ein Gehäuse von SAMA testen. Der Midi-Tower eignet sich letztlich gut für Nutzer, die ein effektiv gekühltes ATX-Gehäuse mit moderner Ausstattung und vormontierten A-RGB-Lüftern suchen. Man muss allerdings damit leben, dass die Lüfter nicht ganz leise betrieben werden können und dass sich nicht jedes Netzteil gut an dem speziellen Netzteilplatz hinter der Front nutzen lässt. SAMA S50 Pro vier vormontierte A-RGB-Lüfter sorgen in Kombination mit der Meshfront für eine gute Kühlleistung360-mm-Radiatorenplatz (im Deckel)Platz für lange GrafikkartenPWM-Hub/A-RGB-ControllerSeitenteile und Deckel können werkzeuglos abgenommen werdenUnterstützung von Back-Connect-Mainboardszeitgemäßes I/O-Panel Kontra relativ hohe Minimaldrehzahl der Gehäuselüfter, auch heruntergeregelt noch dezent hörbarNetzteilplatz mit einigen Einschränkungen (nicht für Netzteile mit seitlichen Anschlüssen, bei manchen Netzteilen Anschließen des Kaltgerätekabels schwierig)keine Staubfilter für Meshfront und Meshdeckelkeine werkzeuglose Montage der Erweiterungskarten und Laufwerke, keine HDD-Entkopplung[preisneu]6930788452125#####SAMA S50 schwarz[/preisneu]
Seite 1: SAMA S50 im Test: Kristallklare Durchsicht und erstklassige Kühlleistung?
SAMA möchte mit dem S50 ein ATX-Gehäuse anbieten, das die Hardware sowohl optisch zur Geltung bringt als auch effektiv kühlt. Dafür kommen eine Meshfront und vier vormontierte A-RGB-Lüfter zum Einsatz.
Von SAMA haben wir bisher Produkte aus dem Kühlsegment getestet: den Dual-Towerkühler A60B und die AiO-Kühlung L70 360BK. Doch die schon 2003 begründete Marke ist auch in anderen Segmenten aktiv. Mit dem S50 testen wir nun erstmals ein Gehäuse des Herstellers. Das ist keines der typischen Showgehäuse mit mehreren Glasflächen. SAMA betont zwar, dass durch das Glasseitenteil die Hardware im Inneren gut zur Geltung kommt. Gleichzeitig verbaut man aber eine luftige Meshfront und stellt so sicher, dass die drei Frontlüfter leicht Frischluft ansaugen können. Ein vierter 120-mm-Lüfter an der Rückwand befördert die warme Luft aus dem Gehäuse.
Alle vier Lüfter werden von A-RGB-LEDs beleuchtet. Ein integrierter PWM-Hub/A-RGB-Controller erleichtert die Steuerung von Lüftern und Beleuchtung. Als kompakter Midi-Tower benötigt das S50 nicht viel Platz, kann aber immerhin im Deckel einen einzelnen 360-mm-Radiatorenplatz bieten.
Im Handel gibt es das SAMA-Gehäuse sowohl in Schwarz als auch in Weiß und für etwa 100 Euro.
Dem S50 liegen Anleitung und Garantiehinweise, Montagematerial, schwarze Kabelbinder und Klettverschlüsse sowie ein Winkel, der als Grafikkartenstütze dient, bei.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
| Eckdaten: | |
| Bezeichnung: | SAMA S50 |
| Material: | Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff |
| Maße: | 235 x 426 x 475 mm (B x H x T) |
| Formfaktor: | ATX (auch Back Connect), Micro-ATX (auch Back Connect), Mini-ITX |
| Laufwerke: | 4x 2,5/3x 3,5 Zoll (intern) |
| Lüfter: | 3x 120 mm (Front, 3x 120 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120 mm (Deckel, optional), 3x 120 mm (Boden, optional), 1x 120 mm (rechte Seite, optional) |
| Radiatoren (maximal laut Hersteller): | Deckel: 360 mm, Rückwand: 120 mm |
| CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): | 16,5 cm |
| Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): | 41 cm |
| Gewicht: | etwa 7,3 kg |
| Preis: | etwa 100 Euro |
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