Die Ocypus Sigma L36 ARGB ist eine auffällig gestaltete AiO-Kühlung, bei der das Display auf dem Pumpendeckel Teil eines futuristischen Designs ist. Aber kann das 360-mm-Modell auch in der Praxis überzeugen?
Als erstes Produkt von Ocypus haben wir mit der Ocypus Sigma L36 PRO eine auffällig gestaltete AiO-Kühlung mit 3,5-Zoll-Display getestet. Auch bei anderen Modellen von Ocypus spielt das Design eine zentrale Rolle. Die Sigma L36 ARGB hat eigentlich ein wenig spektakuläres 2,4-Zoll-Display auf ihrem Pumpendeckel. Doch das wurde besonders auffällig in ein futuristisches Design integriert, bei dem runde Formen und Aluminium prägend sind.
Hinzu kommen A-RGB-LEDs sowohl am Pumpendeckel als auch an den 120-mm-Lüftern. Während das Display über eine spezielle Ocypus-Software gesteuert wird, können Lüfter und Beleuchtung unkompliziert über ein geeignetes Mainboard geregelt werden. Die Keramikpumpe, eine 0,1-mm-Mikrokanalstruktur im Kühler und leistungsstarke 120-mm-Lüfter sollen für eine hohe Performance sorgen.{nozuna nzgallerystartat}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 1{/nozuna nzgallerystartat}
Aktuell kann Ocypus für die Sigma L36 ARGB nur einen US-Dollarpreis nennen. Der liegt bei 119,99 Dollar, was auch auf einen eher moderaten Euro-Preis hoffen lässt.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Ocypus legt der Sigma L36 ARGB AMD- und Intel-Montagematerial, eine Anleitung, die Kabelpeitsche für die Lüfter, eine Dosierspritze mit Wärmeleitpaste, Klettverschlüsse und das Displaymodul bei.Spezifikationen
KühlernameOcypus Sigma L36 ARGB
Kaufpreis
119,99 Dollar
Homepage
www.ocypus.com
Kühlertyp
All-in-One Wasserkühlung mit 360-mm-Radiator
Maße Radiator (ohne Lüfter)
397 x 120 x 27 mm (L x B x H)
Material
Bodenplatte: Kupfer
Radiator: Aluminium
Schläuche
textilummantelt
Serienbelüftung
3x 120 mm A-RGB, 500 -2.000 U/min (±10%)
Pumpe
3.100 U/min (±10%), MTBF von 30.000 Stunden
Sockel
AMD: AM4, AM5
Intel: LGA 115X, 1200, 1700, 1851
Garantiedaueraktuell keine Angaben, bei anderen Serien drei oder fünf Jahre
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Während der Displayaufsatz separat mitgeliefert wird, sind die Lüfter auf der AiO-Kühlung bereits vormontiert. Der grundlegende Aufbau der Sigma L36 ARGB bietet keine Überraschungen. Ocypus nutzt einen schlanken Radiator, der über textilummantelte Schläuche mit einer Kühler-Pumpeneinheit verbunden wird.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 4{/nozuna nzimagefromgallery}
Die fällt rund und kompakt aus. Die Pumpe wird per 3-Pin-Anschluss versorgt. Ocypus gibt eine Betriebsspannung von 12 V und eine Drehzahl von 3.100 U/min an. Eine neue Keramikarchitektur soll für Langlebigkeit und zuverlässig hohe Leistung bei gleichzeitig geringer Lautstärke sorgen. Die Lebensdauer wird mit 30.000 Stunden angegeben.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 5{/nozuna nzimagefromgallery}
Am Displayaufsatz hängen Kabel mit A-RGB-Stecker, A-RGB-Buchse und USB-2.0-Pfostenstecker für die Anbindung zum Mainboard. Weil der Aufsatz magnetisch auf der Pumpe hält, kann er einfach aufgesetzt werden. Dabei lässt er sich auch gedreht montieren, die Ausrichtung kann also je nach Bedarf leicht angepasst werden.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 6{/nozuna nzimagefromgallery}
Mit dem Displayaufsatz wird die Kühler-Pumpeneinheit plötzlich sehr viel höher - und optisch wesentlich auffälliger. Das Display wird von einem Aluminiumring eingefasst. Zwischen Ring und der Displayoberkante ist eine Öffnung, durch die Kreissegment aus A-RGB-LEDs hindurchleuchtet und dabei auch von der Innenseite des Alu-Ringes reflektiert wird. Das Display ist mit 2,4 Zoll im aktuellen Vergleich eher klein. Sein IPS-Panel löst mit 320 x 240 Pixeln auf. Es kann sowohl einige Vorlagen des Herstellers als auch eigene Bilddateien (JPEG, BMP, PNG), Animationen (GIF) und Videos (MP4) anzeigen.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 7{/nozuna nzimagefromgallery}
Eine Kupferbodenplatte stellt den Kontakt zum Prozessor her. Die Kühlerstruktur darüber besteht aus 0,1-mm-Mikrokanälen. Zur Montage dienen gefederte Rändelhülsen, die bei Auslieferung bereits an der Kühler-Pumpeneinheit sitzen. {nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 8{/nozuna nzimagefromgallery}
Ocypus fertigt den Radiator aus Aluminium. Er misst 397 x 120 x 27 mm (L x B x H) und fällt damit schlank aus.
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Die drei 120-mm-Lüfter sind bereits vormontiert. Sie beleuchten ihre Rotoren mit A-RGB-LEDs. Ocypus gibt einen Drehzahlbereich von 500 -2.000 U/min (±10%) an - das deckt sich auch weitgehend mit unseren Erfahrungen. Bei 0 % PWM-Regelwert stoppen die Lüfter, bei 1% laufen sie mit etwa 550 U/min an.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Auf den ersten Blick könnte man denken, dass die Lüfter miteinander verbunden sind. Es hängt aber an jedem Lüfter einzeln ein sehr kurzes Anschlusskabel mit einem speziellen Kombi-Stecker für PWM/A-RGB. Daran wird die mitgelieferte Kabelpeitsche angeschlossen. Sie endet in einem PWM-Anschluss, in einem A-RGB-Stecker und in einer A-RGB-Buchse.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Für die Montage auf LGA 1700/1851 wird die mitgelieferte Metall-Backplate mit Montagebolzen gesichert. Darauf können dann mit Rändelmuttern die beiden Montagestege fixiert werden. Die Montagehülsen an der Kühler-Pumpeneinheit werden schließlich auf die Montagestege geschraubt.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Beim Testsystem gab es dabei keine Kompatibilitätsprobleme.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Displayaufsatz ragt zwar weit in die Höhe, benötigt aber nicht viel Platz in der Breite. Die RAM-Slots des Testmainboards blieben uneingeschränkt nutzbar.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 14{/nozuna nzimagefromgallery}
Den 360-mm-Radiator konnten wir problemlos unter dem Deckel des Testgehäuses montieren.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 15{/nozuna nzimagefromgallery}
Lüfter, Beleuchtung und Pumpe können über das Mainboard gesteuert werden. Für Anpassungen am Display wird hingegen die Ocypus Display-Software benötigt. Die zeigt sich in einem modernen Design und mit übersichtlicher Gestaltung. Man kann sich damit auch einige Systemdaten anzeigen.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Die entscheidende Funktion ist aber die Einrichtung des Displays. Ab Werk stehen aktuell drei Presets zur Auswahl. Zwei davon zeigen Weltraumthemen, eines Katzen. Über dem animierten Hintergrund können Systemdaten angezeigt werden. Natürlich können auch eigene Themen importiert werden.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Im Bereich Einstellungen wird vor allem das Erscheinungsbild der Software angepasst. Eine deutsche Sprachvariante ist aktuell nicht verfügbar: Es stehen nur Englisch, Russisch und Chinesisch zur Auswahl.Mit der Umstellung auf das neue Kühlertestsystem müssen die zu testenden Kühler und AiO-Kühlungen die Abwärme eines Intel Core i5-14600K bewältigen. Als Power Limit setzen wir die von Intel spezifizierte maximale Turbo-Leistungsaufnahme von 181 W. Die stellt auch für leistungsstärkere Kühllösungen eine beachtliche Herausforderung dar.
Das Testsystem findet in einem Corsair 7000D Airflow Platz. Dieses Gehäuse erlaubt uns die Montage von 360- und 420-mm-Radiatoren im Deckel und bietet viel Platz für hohe Tower-Kühler. Wir lassen es von zwei 140-mm-Corsair-Lüfter an der Front und einem weiteren 140-mm-Lüfter an der Rückwand kühlen. Die Gehäuselüfter arbeiten mit maximaler Drehzahl von rund 1.200 U/min. Mit dieser Lüfterbestückung und seiner Gitterfront bietet das Corsair-Gehäuse eine gute Kühlleistung.{nozuna nzimagefromgallery}fa409ac5-afed-11ee-88a5-000c29322405 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Hier das Testsystem in der Übersicht:
Testsystem
Prozessor
Intel Core i5-14600K (sechs Performance + acht Efficiency-Kerne)
Mainboard
ASUS TUF Gaming Z790-Pro WiFi
Arbeitsspeicher
32 GB Corsair Vengeance RGB DDR5 6.000 MHz
Grafikkarte
integrierte GPU
Systemlaufwerk
Corsair Force Series MP510 M.2-SSD, 480 GB
Netzteil
Corsair RM850x SHIFT
Gehäuse
Corsair 7000D Airflow
Wärmeleitpaste
Arctic MX-6
Gehäusebelüftung
2x Corsair 140-mm-Lüfter (Front)
1x Corsair 140-mm-Lüfter (Rückwand)
Betriebssystem
Windows 11
Für die Temperaturmessungen wird die Raumtemperatur auf 20 °C normiert und die aktuelle Abweichung dazu mit einem VOLTCRAFT IR 800-200 Infrarot-Thermometer gemessen. Mit Beginn des Stresstests starten wir auch die Zeitmessung, insgesamt 30 Minuten Prime95 muss jeder Kühler pro Testlauf über sich ergehen lassen. Konkret wird der intensive Small FTT-Test gestartet. Überwacht werden die Temperaturen über den gesamten Zeitraum mit HWiNFO. Konkret nutzen wir die CPU-Packagetemperatur und lesen in der Software den Maximalwert ab, der während des Durchgangs ermittelt wird. Als Wärmeleitpaste kommt Arctic MX-6 zum Einsatz. Wir verteilen sie gleichmäßig mit einem WLP-Spachtel auf dem Heatspreader.
Die Lautstärkemessung wird mithilfe eines VOLTCRAFT SL-400 Schallpegel-Messgerätes in 20 cm Abstand zur linken Gehäuseseite vorgenommen. Das Gehäuse wird dafür geöffnet, die Gehäuselüfter werden gestoppt. So kann die Lautstärke der CPU-Lüfter bzw. der AiO-Kühlungen ohne Störeinflüsse von anderen Komponenten bestimmt werden.
Die verwendete Software:
Aqua Computer aquasuite
Prime95, v30.8 build 17HWiNFO
Die Testszenarien im Überblick:
Serienbelüftung bei 1.000 rpm
Serienbelüftung bei maximaler Drehzahl
Referenzlüftung bei 1.000 rpmzusätzlich nur beim Schallpegel: Serienbelüftung bei minimaler Drehzahl
In Folge der Messungen werden alle errechneten Temperaturwerte grafisch in Celsius aufgetragen und analysiert.{benchmark}kueh_Ocypus Sigma L36 ARGB_noise_fullrpm.csv{/benchmark}{benchmark}kueh_Ocypus Sigma L36 ARGB_noise_1000rpm.csv{/benchmark}{benchmark}kueh_Ocypus Sigma L36 ARGB_noise_minrpm.csv{/benchmark}Die Lüfter der Sigma L36 ARGB werden bei ihrer Maximaldrehzahl von um die 2.000 U/min durchaus laut, liegen im Testfeld aber noch im mittleren Bereich. Das gilt auch für den Betrieb mit 1.000 U/min. Auf minimaler Lüfterdrehzahl ist die Pumpe beim Betrieb mit der Regelspannung von 12 V deutlich hörbar. Ocypus gibt leider nicht an, ob und wieweit die Spannung reduziert werden kann. Wir haben probehalber Messungen mit 7 V Pumpenspannung durchgeführt. Damit sinkt der Schallpegel merklich, die Pumpe bleibt aber trotzdem noch dezent hörbar.Die Kühlleistung mit Serienlüfter ermitteln wir jeweils bei 1.000 Umdrehungen pro Minute und bei maximaler Drehzahl. {benchmark}kueh_Ocypus Sigma L36 ARGB_serie_fullrpm.csv{/benchmark}{benchmark}kueh_Ocypus Sigma L36 ARGB_serie_1000rpm.csv{/benchmark}Bei 12-V-Pumpenspannung bietet die Sigma L36 ARGB eine gute Kühlleistung - und das sowohl bei maximaler Lüfterdrehzahl als auch bei moderaten 1.000 U/min. Mit 7-V-Pumpenspannung steigen die Temperaturen nur in sehr überschaubarem Umfang an.Nach der Ocypus Sigma L36 PRO konnten wir nun eine weitere AiO-Kühlung von Ocypus testen. Auch die Sigma L36 ARGB fällt auf den ersten Blick durch ihr besonderes Design auf. Das magnetisch haftende Displaymodul präsentiert nicht nur ein (eher kleines) Display, sondern setzt sich durch den Aluring mit darunterliegendem A-RGB-Bogen optisch von anderen Modellen ab. Passend dazu werden auch die drei 120-mm-Lüfter konsequent beleuchtet.
Die Auswahl an Presets ist in der Ocypus-Software noch sehr überschaubar (zum Testzeitpunkt nur drei Stück), es lassen sich aber auch eigene Bilder, Animationen und Videos anzeigen. Die Software wird nur für das Display benötigt. Die Steuerung von Lüftern, Pumpe und Beleuchtung ist hingegen über das Mainboard möglich. Dabei ist allerdings ungewöhnlich, dass an der Pumpe noch ein 3-Pin-Anschluss und kein 4-Pin-PWM-Anschluss hängt. Wir hätten uns zudem gewünscht, dass Ocypus klar kommuniziert, in welchem Spannungsbereich die Pumpe betrieben werden darf.{nozuna nzimagefromgallery}960f0c7d-12f1-11f1-8b63-000c2932240f 0{/nozuna nzimagefromgallery}
Bei der regulären Betriebsspannung von 12 V ist sie nämlich doch deutlich hörbar. Die Lüfter können hingegen so weit heruntergeregelt werden, dass sie angenehm leise laufen. Die Kühlleistung liegt sowohl bei Maximaldrehzahl als auch bei 1.000 U/min auf gutem Niveau. Auf der Testplattform überzeugen Kompatibilität und die geradlinige Montage. Die zahlreichen Kabel, gerade an der Kühler-Pumpeneinheit, erhöhen aber den Verkabelungsaufwand. Hier kennt man von der Konkurrenz schon elegantere Lösungen.
Dass Ocypus bisher nur den US-Preis kommuniziert, erschwert etwas die Einordnung der Sigma L36 ARGB. Der Dollarpreis lässt aber zumindest darauf hoffen, dass das Ocypus-Modell auch hierzulande preislich attraktiv sein wird. Naheliegende, günstige Alternativen wie Corsairs Nautilus 360 RS LCD (wir haben Versionen ohne Display und separat das Displaymodul getestet) wirken optisch meist schlichter. Das Corsair-Modell bietet zwar ein Display, hat aber unbeleuchtete Lüfter. Dafür gibt es die Nautilus 360 RS LCD aber aktuell lieferbar für unter 115 Euro. Bei ihr können Lüfter und Pumpe weit heruntergeregelt und leise betrieben werden. Dazu gibt es sechs Jahre Garantie.
Die Ocypus Sigma L36 ARGB zeigt sich mit einem frischen und richtig schicken Design, das gerade in der anvisierten Preisklasse bemerkenswert wäre. Während sie bei der Performance überzeugt, gibt die Pumpenlautstärke bei angegebener Betriebsspannung Anlass zu Kritik. Noch bleibt aber ohnehin abzuwarten, wann und zu welchem Euro-Preis die elegante Ocypus-AiO-Kühlung verfügbar wird.Ocypus Sigma L36 ARGB Pro markante Optik mit futuristischem Pumpendeckel, der von Display, A-RGB-Beleuchtung und Alu-Ring geprägt wirdA-RGB-Lüfter mit sinnvollem Regelbereichauf der Testplattform geradlinige Montage und gute Kompatibilitätvormontierte Lüfter Kontra Pumpenbetriebsspannung mit 12 V angegeben, damit aber deutlich hörbar (auch auf 7 V bleibt die Pumpe zumindest dezent hörbar)relativ viele Kabel, vor allem an der Kühler-Pumpeneinheit
Seite 1: Ocypus Sigma L36 ARGB im Test: Eine AiO-Kühlung mit futuristischem Look
Die Ocypus Sigma L36 ARGB ist eine auffällig gestaltete AiO-Kühlung, bei der das Display auf dem Pumpendeckel Teil eines futuristischen Designs ist. Aber kann das 360-mm-Modell auch in der Praxis überzeugen?
Als erstes Produkt von Ocypus haben wir mit der Ocypus Sigma L36 PRO eine auffällig gestaltete AiO-Kühlung mit 3,5-Zoll-Display getestet. Auch bei anderen Modellen von Ocypus spielt das Design eine zentrale Rolle. Die Sigma L36 ARGB hat eigentlich ein wenig spektakuläres 2,4-Zoll-Display auf ihrem Pumpendeckel. Doch das wurde besonders auffällig in ein futuristisches Design integriert, bei dem runde Formen und Aluminium prägend sind.
Hinzu kommen A-RGB-LEDs sowohl am Pumpendeckel als auch an den 120-mm-Lüftern. Während das Display über eine spezielle Ocypus-Software gesteuert wird, können Lüfter und Beleuchtung unkompliziert über ein geeignetes Mainboard geregelt werden. Die Keramikpumpe, eine 0,1-mm-Mikrokanalstruktur im Kühler und leistungsstarke 120-mm-Lüfter sollen für eine hohe Performance sorgen.
Aktuell kann Ocypus für die Sigma L36 ARGB nur einen US-Dollarpreis nennen. Der liegt bei 119,99 Dollar, was auch auf einen eher moderaten Euro-Preis hoffen lässt.
Ocypus legt der Sigma L36 ARGB AMD- und Intel-Montagematerial, eine Anleitung, die Kabelpeitsche für die Lüfter, eine Dosierspritze mit Wärmeleitpaste, Klettverschlüsse und das Displaymodul bei.
| Kühlername | Ocypus Sigma L36 ARGB |
|---|---|
| Kaufpreis | 119,99 Dollar |
| Homepage | www.ocypus.com |
| Kühlertyp | All-in-One Wasserkühlung mit 360-mm-Radiator |
| Maße Radiator (ohne Lüfter) | 397 x 120 x 27 mm (L x B x H) |
| Material | Bodenplatte: Kupfer Radiator: Aluminium |
| Schläuche | textilummantelt |
| Serienbelüftung | 3x 120 mm A-RGB, 500 -2.000 U/min (±10%) |
| Pumpe | 3.100 U/min (±10%), MTBF von 30.000 Stunden |
| Sockel | AMD: AM4, AM5 Intel: LGA 115X, 1200, 1700, 1851 |
| Garantiedauer | aktuell keine Angaben, bei anderen Serien drei oder fünf Jahre |