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Lian Li Vector V150 INF im Test: Das vielleicht auffälligste Micro-ATX-Gehäuse

Дата публикации: 30-04-2026 11:00:00

Lian Lis neuer Mini-Tower Vector V150 INF ist maximal auffällig. Seine Glasfront wird von einem großen Unendlichkeitsspiegel dominiert, der von zwei beleuchteten 140-mm-Lüftern durchbrochen wird. Aber kann das Micro-ATX-Gehäuse auch abseits der Optik beeindrucken?
Das grundlegende Design des Vector V150 INF kennt man schon vom Midi-Tower Lancool 217 INF. Lian Li verbaut nicht einfach nur beleuchtete Frontlüfter, sondern rahmt die mit einer Glasfront mit Infinity-Mirror-Effekt ein. Ergänzend kommt ein ebenfalls beleuchteter Hecklüfter zum Einsatz. Auf den Lüfternaben greift Lian Li das Infinity-Mirror-Thema sogar noch einmal auf.
Die Beleuchtung der Lüfter und der Front kann herkömmlich über einen A-RGB-Anschluss oder kabellos über L-Wireless gesteuert werden (ein entsprechender Controller müsste separat erworben werden, kabellos ist nur die Verbindung zwischen der Hub-Platine des Gehäuses und diesem Controller). Als Micro-ATX-Gehäuse ist das Vector V150 INF kompakter als ein typischer Midi-Tower. Wir werden es im Test noch genauer mit dem Lancool 217 INF vergleichen. Trotzdem kann sogar ein 360-mm-Radiator unter dem Deckel verbaut werden.{nozuna nzgallerystartat}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 1{/nozuna nzgallerystartat}
Preislich liegt der Mini-Tower weit unter der 100-Euro-Marke: Lian Li ruft eine UVP von 84,90 Euro auf.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 2{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Mini-Tower wird mit Anleitung und einer praktischen Sortierbox ausgeliefert. Darin befinden sich das Montagematerial und schwarze Kabelbinder.
Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:
Eckdaten: 
Bezeichnung:
Lian Li Vector V150 INF (V150INFX)
Material:
Stahl, gehärtetes Glas (4 mm), Kunststoff
Maße:
221,5 x 443,9 x 470 mm (B x H x T)
Formfaktor:
Micro-ATX (auch Back-Connect), Mini-ITX
Laufwerke:
Boden: 2x 2,5 Zoll oder 1x 3,5 und 1x 1,2,5 Zoll; hinter dem Mainboardträger: 1x 2,5 Zoll, seitlicher Laufwerksträger: 2x 2,5 Zoll
Lüfter:
2x 140 mm (Front, 2x 140 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 2x 120 mm (Seite, optional), 2x 120 mm (Netzteilabdeckung, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):Deckel: 360 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller):
16,3 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller):
40 cm
Gewicht:
etwa 8,2 kg
Preis:
84,90 Euro (UVP)
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Als Mini-Tower ist das Vector V150 INF kompakter und platzsparender als ein typischer Midi-Tower. Während das Lancool 217 INF beispielsweise 238 x 503 x 482 mm (B x H x T) misst, kommt das Micro-ATX-Modell mit 221,5 x 443,9 x 470 mm (B x H x T) aus.
Trotzdem zeigen sich die beiden Lian-Li-Gehäuse mit einem sehr ähnlichen Design, das von der spiegelnden und beleuchteten Front mit den markanten Lüftergittern und den dahinter sitzenden RGB-Lüftern bestimmt wird. Bei beiden Gehäusen werden 140-mm-Frontlüfter verbaut, die laut Lian Li mit 0 bis 1.900 U/min laufen. Die Lüftergitter können abgenommen werden, indem man sie gegen den Uhrzeigersinn dreht.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 4{/nozuna nzimagefromgallery}
Während Lian Li beim Lancool 217 INF Anschlüsse und Tasten splittet, sitzt beim Vector V150 INF beides an der linken Gehäuseseite schräg unterhalb des Glasseitenteils. Es können zwei USB-3.0-Ports, einmal USB-C und eine kombinierte Audiobuchse genutzt werden. Hinter den Anschlüssen hat Lian Li ein Kunststoffelement mit einer Rillenstruktur gestaltet.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 5{/nozuna nzimagefromgallery}
Obwohl die Frontlüfter auf einen ordentlichen Airflow hoffen lassen, hat Lian Li das Stahlseitenteil großflächig perforiert. Das kommt vor allem den beiden seitlichen 120-mm-Lüfterplätzen zugute. Der Kunststoffdeckel des Gehäuses zeigt eine luftige Rillenstruktur. Er kann nach oben abgezogen werden.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 6{/nozuna nzimagefromgallery}
An der Deckelunterseite sitzt ein Staubgitter. Die Lüfterblende darunter nimmt bis zu drei 120- oder zwei 140-mm-Lüfter auf. Auch die Montage eines Radiators (maximal 360 mm) ist hier möglich. Zwischen Deckel und Mainboardoberkante bleibt nur ein Abstand von etwa 4,5 cm, sodass der Radiator bzw. dessen Lüfter vor das Mainboard ragen. Die nach links versetzten Montageschlitze der Lüfterblende kommen der Kompatibilität zugute. Ganz ausschließen lassen sich Kompatibilitätsprobleme bei hohen Mainboardbauteilen aber nicht. {nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 7{/nozuna nzimagefromgallery}
Das Vector V150 INF steht auf Kunststoffstandfüßen, an denen Gummischoner kleben. Unter dem Netzteil sitzt ein Staubfilter, der zur Reinigung nach hinten herausgezogen werden kann. Die zahlreichen Montagelöcher im Boden ermöglichen die Montage von Laufwerken am Gehäuseboden. Dabei sind entweder zwei 2,5-Zoll-Laufwerke oder ein 2,5- und ein 3,5-Zoll-Laufwerk möglich. Man kann sich für einen der Laufwerksplätze entscheiden, wenn das Netzteil unter 15 cm lang ist. Ist es länger, steht nur noch der Laufwerksplatz hinter der Front zur Verfügung. {nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 8{/nozuna nzimagefromgallery}
Die beiden 140-mm-Frontlüfter werden durch einen beleuchteten 120-mm-Hecklüfter ergänzt. Dessen Drehzahlbereich wird mit 0 bis 1.800 U/min angegeben. Darunter können fünf horizontale Erweiterungskartenslots genutzt werden. Die beiden Seitenteile werden einfach angeclipst. Das Glasseitenteil kann bei Bedarf zusätzlich mit einer Rändelschraube gesichert werden.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 9{/nozuna nzimagefromgallery}
Im direkten Vergleich wird deutlich, dass das Lancool 217 INF einen doch deutlich großzügigeren Innenraum bieten kann. Der Innenraum des Vector V150 INF ist dafür auf Micro-ATX-Systeme zugeschnitten. Bei einer maximal möglichen Grafikkartenlänge von 40 cm ist er keineswegs beengt.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 10{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Innenraum wird in die Mainboardkammer und in eine Bodenkammer unterteilt. Diese Bodenkammer fällt zur Front hin etwas nach unten ab. An einer modularen Blende darüber können zwei 2,5-Zoll-Laufwerksplätze genutzt werden. Baut man diese Blende aus, kommen dahinter zwei seitliche 120-mm-Lüfterplätze zum Vorschein.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 11{/nozuna nzimagefromgallery}
Auf der oben perforierten Netzteilabdeckung können zwei 120-mm-Lüfter nachgerüstet werden. Mit ihnen lässt sich die Grafikkartenkühlung von unten unterstützen. Grafikkarte und weitere Erweiterungskarten werden mit Rändelschrauben montiert.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 12{/nozuna nzimagefromgallery}
Die beiden 140-mm-Frontlüfter sitzen mit etwas Abstand zueinander. Diese Anordnung sorgt in Kombination mit der angeschrägten Netzteilabdeckung dafür, dass hinter der Front kein Radiator verbaut werden kann.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 13{/nozuna nzimagefromgallery}
Der Mainboardtray ist für Back-Connect-Mainboards geeignet. Dahinter sitzen sowohl eine kleine Lüfterplatine als auch ein 2,5-Zoll-Laufwerksträger. Zwei weitere 2,5-Zoll-Laufwerksplätze realisiert Lian Li direkt am Mainboardtray nah hinter der Front. Hier können zwei 2,5-Zoll-Laufwerke mit Gummiringen montiert werden.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 14{/nozuna nzimagefromgallery}
Das ATX-Netzteil wird von der Seite her ins Gehäuse geschoben, auf Gummipuffern abgelegt und mit der Rückwand verschraubt.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 15{/nozuna nzimagefromgallery}
Die drei Gehäuselüfter haben spezielle Anschlüsse und sind darüber mit der Lüfterplatine verbunden. Ein Anschließen von weiteren Lüftern ist nicht vorgesehen. Die Platine und die Lüfter werden über einen S-ATA-Stromanschluss versorgt. Die Steuerung der Lüfterdrehzahl ist über einen PWM-Anschluss, die der Beleuchtung über einen A-RGB-Anschluss möglich. Außerdem ist auch eine kabellose Steuerung über einen optionalen L-Wireless Controller möglich.{nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 16{/nozuna nzimagefromgallery}
Unser Mini-ITX-Testsystem findet im Micro-ATX-Gehäuse problemlos Platz. Auch die Verkabelung ist unproblematisch. Praktisch ist dabei die Öffnung unterhalb der Grafikkarte, durch die man leicht die Stromkabel zur Grafikkarte führen kann.Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.
Das Testsystem:[youtube]gv4ndYp5uQ0[/youtube]Folgende Komponenten wurden verbaut:
Eckdaten: Testsytem
Prozessor:
AMD Ryzen 5 1600, 6x 3,2 GHz
Prozessor-Kühler:
Thermalright True Spirit 120 Direct
Mainboard:
ASUS ROG Strix X370-I Gaming
Arbeitsspeicher:
Crucial Ballistix Sport LT Red 16GB Kit (2 x 8GB) DDR4-2666
Festplatte:
OCZ Arc 100 SSD 240 GB
Grafikkarte:
Gigabyte AORUS GeForce GTX 1080 8G
Betriebssystem:
Windows 10
Temperaturmessungen:
Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 20 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximale Prozessortemperatur mit AMDs Ryzen Master-Programm. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Superposition ausgelastet. Anders als beim bisher genutzten Furmark bleibt der Boost-Takt in diesem Stresstest konstant. Der CPU-Lüfter wird für die Temperaturmessungen fix mit moderaten 1.000 U/min betrieben, die Grafikkartenlüfter laufen auf 50 Prozent. So schließen wir aus, dass eine automatische Lüftersteuerung Einfluss auf die Messergebnisse nehmen kann.
Aufgrund der effektiven Stromsparmechanismen des Testsystems können wir auf Leerlaufmessungen verzichten.
Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_cpu_temp.csv{/benchmark}{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_gpu_temp.csv{/benchmark}Beurteilung der Temperaturen:
Die drei Gehäuselüfter laufen mit recht hoher Maximaldrehzahl (1.900 bzw. 1.800 U/min). Die GPU-Temperatur liegt im Mittelfeld, bei der CPU-Temperatur gehört das Vector V150 INF zu den leistungsstärkeren Modellen. Bei Minimaldrehzahl (etwa 470 U/min) steigt vor allem die CPU-Temperatur deutlich an.
Lautstärkemessungen:
Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren. CPU- und GPU-Lüfter werden gestoppt, so dass praktisch ganz gezielt die Lautstärke der Gehäuselüfter gemessen wird.{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_lautstaerke.csv{/benchmark}Der Mini-Tower wird auf Maximaldrehzahl recht laut und bleibt nur knapp unter der 50-dB(A)-Marke. Auf Minimaldrehzahl werden die Lüfter so leise, dass wir sie bei einem praxisnahen Hörabstand nicht mehr wahrnehmen konnten. Einzig aus nächster Nähe waren beim Sample minimale Lagergeräusche hörbar.
Weitere Messungen in der Übersicht:
Höhe Prozessorkühler:{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_cpu.csv{/benchmark}Wir messen eine maximale CPU-Kühlerhöhe von etwa 16,5 cm, Lian Li selbst gibt 16,2 cm an. Damit gibt es einige sehr hohe Towerkühler, die im Vector V150 INF nicht genug Platz haben. Die Masse der Luftkühler lässt sich aber nutzen.
Grafikkartenlänge:{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_graka.csv{/benchmark}Bei einer maximalen Grafikkartenlänge von 40 cm können auch die längsten High-End-Modelle verbaut werden.
Platz für das Kabelmanagement:{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_tray.csv{/benchmark}Zwischen Mainboardtray und Stahlseitenteil bleibt ein Abstand von etwa 3 cm. Der ist nach unseren Eindrücken angemessen.
Materialstärke:{benchmark}geh_Lian Li Vector V150 INF_material.csv{/benchmark}Das Glasseitenteil ist rund 4 mm dick. Beim Stahlseitenteil messen wir etwa 0,7 mm.Wie extrovertiert kann ein Mini-Tower gestaltet werden? Das Lian Li Vector V150 INF ist eines, wenn nicht sogar das auffälligste Micro-ATX-Gehäuse. Seine spiegelnde Infinity-Mirror-Front mit den markanten A-RGB-Lüftern zieht alle Blicke auf sich. Damit ist das Vector V150 INF für Nutzer interessant, denen andere Mini-Tower zu langweilig aussehen. Es kann aber auch als kompakte und günstigere Alternative zum ähnlich designten Lancool 217 INF gesehen werden. Das kostet aktuell etwa 15 Euro mehr und benötigt mehr Platz.
Als Micro-ATX-Modell spart es einigen Platz gegenüber diesem Midi-Tower ein, ist aber trotzdem ziemlich flexibel nutzbar. So unterstützt das Vector V150 INF bis zu 40 cm lange Grafikkarten und nimmt unter dem Deckel einen 360-mm-Radiator auf. Einzig sehr hohe Towerkühler könnten problematisch werden. Die komplette Gehäusebeleuchtung lässt sich wahlweise über einen A-RGB-Anschluss oder kabellos über einen optionalen L-Wireless-Controller steuern. Die drei Lüfter werden gemeinsam über ein PWM-Kabel gesteuert. Allerdings nutzt Lian Li an der Lüfterplatine proprietäre Anschlüsse, die zudem vollständig belegt sind. Deshalb kann man nicht einfach zusätzliche PWM-Lüfter über die Platine anbinden.
Die Lüfter können in einem breiten Bereich geregelt werden. Auf voller Drehzahl sorgen sie für eine gute Kühlleistung, werden aber doch recht laut. Auf Minimaldrehzahl ist ein leiser Betrieb möglich. Nur aus nächster Nähe konnten wir noch minimale Lagergeräusche wahrnehmen. Bei Bedarf stehen nicht nur optionale Lüfterplätze, sondern auch ein 360-mm-Radiatorenplatz unter dem Deckel zur Verfügung. {nozuna nzimagefromgallery}6cf763fa-4316-11f1-bcaa-000c2932240f 17{/nozuna nzimagefromgallery}
Lian Li hat nicht nur zeitgemäße Features wie USB-C im I/O-Panel oder die Unterstützung von Back-Connect-Mainboards umgesetzt. Dazu gibt es auch praktische Detaillösungen wie die Möglichkeit, seitlich vom Mainboard entweder eine Blende mit zwei 2,5-Zoll-Laufwerksplätzen oder zwei 120-mm-Lüfterplätze zu nutzen. Eine Grafikkartenstütze wird ebenfalls geboten.
Zuletzt haben wir als Mini-Tower das NZXT H3 Flow getestet. Dieses Micro-ATX-Modell unterscheidet sich mit seinem dezenten und funktionalen Mesh-Design, dem einzelnen und unbeleuchteten Lüfter und den kompakteren Maßen massiv vom Lian-Li-Modell. Es ist vor allem für preisbewusste Käufer interessant, die auf der Suche nach einem kompakten und eher dezenten Modell sind. Eine auffälligere Alternative wäre beispielsweise MSIs wuchtiges Micro-ATX-Showgehäuse MAG PANO M100R PZ mit seiner dreiteiligen Panoramaglasfläche und vier vormontierten A-RGB-Lüftern - zumal es auch preislich vergleichbar ist.
Lian Li Vector V150 INF ist letztlich ein modern ausgestatteter Mini-Tower, der sich von der Konkurrenz vor allem durch sein besonders auffälliges Design absetzt. Lian Li Vector V150 INF Pro konsequentes RGB-Design mit drei RGB-Lüftern und Infinity-Mirror-FrontLüfter mit breitem Regelbereichunterstützt Back-Connect-Mainboardsgenug Platz für die längsten Grafikkarten, Grafikkartenstützezeitgemäßes I/O-PanelMontage der Erweiterungskarten mit Rändelschrauben, HDD-Montage mit entkoppelnden Gummiringenseitlich vom Mainboard wahlweise zwei 2,5-Zoll-Laufwerksplätze oder zwei 120-mm-Lüfterplätze Kontra für einige sehr hohe Towerkühler nicht genug PlatzLüfter und Hub-Platine mit speziellen Anschlüssen, sind an der Platine zudem vollständig belegtL-Wireless-Controller ist nicht inklusive und müsste bei Bedarf noch separat erworben werdenAnschlüsse und I/O-Panel auf der linken Seite sind nur bei einer erhöhten Aufstellung des Gehäuses rechts vom Nutzer gut erreichbarkeine werkzeuglose Laufwerksmontage

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Seite 1: Lian Li Vector V150 INF im Test: Das vielleicht auffälligste Micro-ATX-Gehäuse

Lian Lis neuer Mini-Tower Vector V150 INF ist maximal auffällig. Seine Glasfront wird von einem großen Unendlichkeitsspiegel dominiert, der von zwei beleuchteten 140-mm-Lüftern durchbrochen wird. Aber kann das Micro-ATX-Gehäuse auch abseits der Optik beeindrucken?

Das grundlegende Design des Vector V150 INF kennt man schon vom Midi-Tower Lancool 217 INF. Lian Li verbaut nicht einfach nur beleuchtete Frontlüfter, sondern rahmt die mit einer Glasfront mit Infinity-Mirror-Effekt ein. Ergänzend kommt ein ebenfalls beleuchteter Hecklüfter zum Einsatz. Auf den Lüfternaben greift Lian Li das Infinity-Mirror-Thema sogar noch einmal auf.

Die Beleuchtung der Lüfter und der Front kann herkömmlich über einen A-RGB-Anschluss oder kabellos über L-Wireless gesteuert werden (ein entsprechender Controller müsste separat erworben werden, kabellos ist nur die Verbindung zwischen der Hub-Platine des Gehäuses und diesem Controller). Als Micro-ATX-Gehäuse ist das Vector V150 INF kompakter als ein typischer Midi-Tower. Wir werden es im Test noch genauer mit dem Lancool 217 INF vergleichen. Trotzdem kann sogar ein 360-mm-Radiator unter dem Deckel verbaut werden.

Preislich liegt der Mini-Tower weit unter der 100-Euro-Marke: Lian Li ruft eine UVP von 84,90 Euro auf.

Der Mini-Tower wird mit Anleitung und einer praktischen Sortierbox ausgeliefert. Darin befinden sich das Montagematerial und schwarze Kabelbinder.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: Lian Li Vector V150 INF (V150INFX)
Material: Stahl, gehärtetes Glas (4 mm), Kunststoff
Maße: 221,5 x 443,9 x 470 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro-ATX (auch Back-Connect), Mini-ITX
Laufwerke: Boden: 2x 2,5 Zoll oder 1x 3,5 und 1x 1,2,5 Zoll; hinter dem Mainboardträger: 1x 2,5 Zoll, seitlicher Laufwerksträger: 2x 2,5 Zoll
Lüfter: 2x 140 mm (Front, 2x 140 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional), 2x 120 mm (Seite, optional), 2x 120 mm (Netzteilabdeckung, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller):Deckel: 360 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 16,3 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 40 cm
Gewicht: etwa 8,2 kg
Preis: 84,90 Euro (UVP)

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