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Ab Mitte 2026: In 82 Städten keine neuen Gasheizungen mehr erlaubt

Дата публикации: 29-12-2025 15:32:00

Ab Juni 2026 gilt in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern die neue Heizregel: Neue Anlagen müssen dann zu 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Welche Städte davon betroffen sind.

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Ab Juni 2026 gilt in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern die neue Heizregel: Neue Anlagen müssen dann zu 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Welche Städte davon betroffen sind.

Die EU schreibt den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Heizungen vor. Bereits seit Januar 2025 werden rein fossil betriebene Heizkessel nicht mehr staatlich gefördert. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) erklärt: „Neue Heizungen müssen zu 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen.“ Damit soll der Kurs der Energiewende im Strom- und Wärmebereich fortgeführt werden.

Um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) tobt eine politische Debatte. Die Koalition hatte angekündigt, bis Februar Reformen vorzulegen. Wie diese aussehen werden, ist noch unklar.

Neues Heizgesetz in Großstädten ab Juni 2026

Was Stand jetzt gilt: In neu errichteten Wohnhäusern in Neubaugebieten dürfen schon seit 2024 keine rein fossil betriebenen Heizungsanlagen mehr eingebaut werden. Für andere Wohnimmobilien, zum Beispiel Baulücken oder Bestandsgebäude, gelten längere Übergangsfristen bis Mitte 2028. In größeren Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern ist das anders: Dort tritt die 65-Prozent-Regelung für neue Heizungen bereits ab dem 30. Juni 2026 in Kraft. Sobald die Wärmeplanung abgeschlossen ist, müssen neu eingebaute Heizungen dann zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Davon betroffen sind die folgenden Städte:

  1. Aachen
  2. Augsburg
  3. Bergisch Gladbach
  4. Berlin
  5. Bielefeld
  6. Bochum
  7. Bonn
  8. Bottrop
  9. Braunschweig
  10. Bremen
  11. Bremerhaven
  12. Chemnitz
  13. Cottbus
  14. Darmstadt
  15. Dortmund
  16. Dresden
  17. Düsseldorf
  18. Duisburg
  19. Erlangen
  20. Erfurt
  21. Essen
  22. Frankfurt am Main
  23. Freiburg im Breisgau
  24. Fürth
  25. Gelsenkirchen
  26. Göttingen
  27. Gütersloh
  28. Hagen
  29. Halle (Saale)
  30. Hamburg
  31. Hamm
  32. Hannover
  33. Heidelberg
  34. Heilbronn
  35. Herne
  36. Hildesheim
  37. Ingolstadt
  38. Jena
  39. Kaiserslautern
  40. Karlsruhe
  41. Kassel
  42. Kiel
  43. Koblenz
  44. Köln
  45. Krefeld
  46. Leipzig
  47. Leverkusen
  48. Ludwigshafen am Rhein
  49. Lübeck
  50. Magdeburg
  51. Mainz
  52. Mannheim
  53. Mönchengladbach
  54. Moers
  55. Mülheim an der Ruhr
  56. München
  57. Münster
  58. Neuss
  59. Nürnberg
  60. Oberhausen
  61. Offenbach am Main
  62. Oldenburg
  63. Osnabrück
  64. Paderborn
  65. Pforzheim
  66. Potsdam
  67. Recklinghausen
  68. Regensburg
  69. Remscheid
  70. Reutlingen
  71. Rostock
  72. Saarbrücken
  73. Salzgitter
  74. Siegen
  75. Solingen
  76. Stuttgart
  77. Trier
  78. Ulm
  79. Wiesbaden
  80. Wolfsburg
  81. Würzburg
  82. Wuppertal
Kommunale Wärmepläne

Selbstverständlich wollen Eigentümer in diesen rund 80 deutschen Großstädten genau wissen, welche Anforderungen auf sie zukommen. Entscheidend ist dabei die Frage, welche erneuerbaren Energiequellen vor Ort tatsächlich genutzt werden können. Hierfür müssen Städte und Gemeinden mit mehr als 100.000 Einwohnern bis Mitte 2026 ihren kommunalen Wärmeplan vorlegen. Kleinere Orte haben dafür bis 2028 Zeit.

Die Wärmepläne sollen darstellen, wie die lokale Wärmeversorgung klimaneutral gestaltet werden kann. Insbesondere geht es darum, alte Heizungen mit Öl, Gas oder Kohle durch effizientere Lösungen zu ersetzen. Dazu zählen etwa

  • Fernwärmenetze,
  • Wasserstoffleitungen,
  • Biogasleitungen
  • oder größere Wärmepumpen, die ganze Wohnblöcke oder Quartiere versorgen.

Eigentümer, Bauherren und Investoren erhalten auf dieser Grundlage eine Karte, die aufzeigt, welche Technologien und Optionen an ihrem Standort verfügbar sind. Die Wärmeplanung muss bis Mitte des Jahres 2026 fertig sein.

Wie die Deutsche Energie-Agentur berichtet, hatten von insgesamt 10.754 Kommunen in Deutschland bis Ende Oktober 2025 bereits 4824 Kommunen ihre Wärmeplanung begonnen. Abgeschlossene Pläne für die Bürger gebe es allerdings erst in 743 Kommunen.

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