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Spikes oder Absorber fürs Lautsprechertuning? Der Stack Audio Auva 70 beantwortet diese Frage mit einem verblüffenden Sowohl-als-auch: Der Isolator kombiniert clever die Vorteile von Kopplung und Entkopplung – und verspricht, dabei die jeweiligen Nachteile zu vermeiden. Wie das funktioniert und was dieses Audio-Upgrade bringt, zeigt unser Test.

Der Auva 70 sorgt zwischen Lautsprecher und Boden für eine Minimierung von klangschädlichen Vibrationen und Resonanzen.
Vibrationen sind ein Klang-Killer: Diese Erkenntnis hat sich längst unter Audiophilen herumgesprochen. Die schädlichen Schwingungen setzen nicht nur der Audio-Elektronik zu, sondern auch den Lautsprechern. Der Behebung dieses Problems hat sich Stack Audio verschrieben: Der britische Spezialist kümmert sich seit über einer Dekade darum, mit hochwertigen Tuning-Produkten allen Komponenten eine optimale Performance zu ermöglichen. Das Portfolio umfasst dabei Netzwerkfilter und Regeneratoren gegen elektronische Störungen, vor allem aber Produkte zur Beseitigung unerwünschter Vibrationen. Das beginnt bei der Quelle der Klangkette, etwa dem Plattenspieler, und reicht eben bis zum Ende der Anlage, den Schallwandlern. Für sie hat Stack Audio im Rahmen seiner Auva-Serie drei Modelle entwickelt, die jedem Tuning-Willigen aus der Zwickmühle helfen – nämlich bei der Beantwortung der Frage, ob Spikes oder Absorber für Lautsprecher die besser Wahl sind. Das mittlere Modell, der Auva 70, zeigt uns, wie diese Isolatoren das Entweder-Oder-Dilemma überwinden, indem sie allein die Vorteile beider Varianten fusionieren.

Mit seinen Abrundungen, den Ziernuten und der sauberen mattschwarzen Eloxierung des Korpus präsentiert sich der Auva 70 überaus hochwertig. Die dekorativen Ausfräsungen vermittelt zudem einen Eindruck von der Material-Massivität und dem daraus resultierenden Gewicht des Auva 70.
Um die Vor- und Nachteil von Spikes und Absorbern zu verstehen, muss man erst einmal wissen, was Vibrationen beim Lautsprecher bewirken. Durch seine vor- und zurückschwingenden Chassis wird nicht nur Musik erzeugt, sondern auch Reaktionskräfte, die als Schwingungsenergie das Gehäuse in Dauervibration versetzen und zu Resonanzen angeregen. Die Vibrationen wirken ebenso die Chassis zurück. So verursachen die unerwünschten Schwingungen Klangverfärbungen, Klarheitsverluste, Verdeckungseffekte und Dynamikeinbußen. Es geht aber noch weiter: Der Lautsprecher steht durch seinen Kontakt zum Boden in ständiger Wechselwirkung mit dem Untergrund. Die Stellfläche ist damit zwangsläufig Teil des Wiedergabesystems. Der Boden agiert dabei als eine Art Speicher: Er gibt die aufgenommene Schwingungsenergie mit leichter Verzögerung wieder ab. Auch das verunklart die Performance – insbesondere in tieferen Frequenzbereichen. Art und Ausmaß des Bodeneinflusses sind zudem höchst verschieden: Untergründe wie Beton, Holzboden oder Teppich unterscheiden sich in Steifigkeit, Masse und Resonanzverhalten und weisen deshalb völlig verschiedene, aber einflussreiche Schwingungseigenschaften auf.

Für den Einsatz auf harten Fußböden ist der Auva 70 mit einem millimeterdicken Filzring unterfüttert. Er ermöglicht das schonende Aufstellen und Bewegen der Lautsprecher auf Stein-, Holz-, Laminat- oder Vinylböden.
Darum stellt man Lautsprecher gerne auf Spikes oder Absorber. Spikes sorgen für eine definierte Ankopplung: Die punktuelle Vibrationsübertragung gen Boden reduziert die Wechselwirkung. Zudem bleibt der stabile Stand des Lautsprecher gewahrt, was ebenfalls Vibrationseinflüssen vorbeugt. Leider gelangen über Spikes auch Bodenvibrationen zurück zum Lautsprecher. So hat die Untergrund-Beschaffenheit merklichen Einfluss auf die Performance. Stellt man Lautsprecher hingegen auf Absorber, werden die selbsterzeugten Schwingungen in Wärme umgewandelt und Wechselwirkungen mit dem Boden unterbunden. Durch die nachgiebige Isolierung verliert der Lautsprecher aber jenen stabilen Stand, der für eine akkurate Performance wichtig ist und der bei seiner Entwicklung die Referenz für Chassisabstimmung, Frequenzweichenauslegung und akustische Optimierung war. Zudem entfalten Absorber ebenfalls Masse- und Materialeigenschafts-Wirkungen. Ist der auf ihnen stehende Lautsprecher zu leicht oder zu schwer, gelingt die Energieaufnahme nur ineffektiv, es kann sogar zu Resonanzen kommen. Und auch Absorber sorgen als Energiespeicher durch zeitlich verzögerte Energie-Freigabe für verminderte Präzision, Detailtreue und Räumlichkeit.

Für den Einsatz auf weichen Teppichböden bestellt man den Auva 70 mit Spikes. Drei dieser kleinen Kegel werden dafür in die unterseitigen Gewindebuchsen jedes Auva 70 geschraubt.
Am besten wäre es also, wenn man in einem Tuning-Device die Vorteile von Spikes und Absorbern kombinieren und die Nachteile vermeiden könnte. Genau das verspricht Stack Audio mit den Isolatoren seiner Auva-Serie: Sie sollen verhindern, dass Vibrationen die Leistung der Lautsprecher beeinträchtigen, zudem die Gehäusevibrationen abführen, bevor sie den Boden erreichen – und dabei zugleich den Schallwandlern festen Stand gewähren und sie stabil an den Boden ankoppeln. Dafür hat Stack Audio ein Partikelstoßdämpfungssystem entwickelt. Es besteht im Innern aus mehreren Kammern, deren Materialien ein breites Frequenzspektrum absorbieren, effizient übertragen und ableiten soll. Dies bewirken speziell entwickelte Partikel durch ihre Interaktion: Sie wandeln Schwingungsenergie in kontrollierte Mikrokollisionen und Reibungsverluste um – und damit letztlich in Wärme. Klingt abstrakt, weil Stack Audio über Details verständlicherweise Stillschweigen bewahrt, soll aber ähnlich wie bei einem Ball funktionieren, der in weichen Sand fällt: Er prallt eben nicht wieder ab, weil der Sand die Energie absorbiert.

Der Isolator ist in einem dickwandigem und hochrobusten Gehäuse aus Aluminium untergebracht. Es ist so konzipiert, dass es dem Lautsprecher die nötige Stabilität und Standhaftigkeit bietet und zugleich Schwingungen bestmöglich an das innseitige Partikelstoßdämpfersystem weiterleitet.
Dieses mehrkammrige Partikelstoßdämpfungssystem funktioniert für Lautsprecher aber nur vollumfänglich im Verbund mit dem ihn umgebenden Gehäuse. Dieser präzisionsgefertigte Aluminiumkorpus ist so konzipiert, dass er einen effektiven Schwingungsfluss zu jeder der Partikeldämpfungskammern ermöglicht. Zudem bürgt er für die wichtige Standstabilität und Ankopplung des Lautsprechers, die eine alleinige Absorber-Lösung eben nicht bietet. Diese akustische und mechanische Funktion erfüllt das Aluminiumgehäuse in einem ansprechenden Design: Mit seiner sichtbaren Massivität, den Ziernuten und Verrundungen des Korpus sowie der schwarz eloxierten Oberfläche präsentiert sich der Auva 70 überaus apart und hochwertig. Der Unterschied zu seinen Modell-Brüdern liegt in der Durchmessergröße und in der Anzahl der Kammern – und dadurch in der erzielbaren vibrationsabsorbierenden Leistung. Der 50 Zentimeter durchmessende Auva 50 hat zwei interne Zellen, der Auva 70 drei, der Auva 100 fünf. Nur die beiden größeren Modelle, also auch unser Auva 70, besitzen laut Stack Audio eine zentrale, mit Partikeln gefüllte Kammer für zusätzliche Absorptionsfähigkeit.

Die Isolatoren gibt es in drei verschiedenen Größen. Neben der hier getesteten Version Auva 70 gibt es eine kleinere Auva 50 und eine größere Auva 100. Die drei Ausführungen unterscheiden sich nicht in der Belastbarkeit, sondern in der Kammer-Anzahl und der dadurch erzielbaren Absorptionsleistung.
Hinsichtlich der Belastbarkeit gibt es keine Abstufung: Alle drei Auva-Modelle vermögen Schallwandler mit einem Gewicht bis zu 275 Kilo tragen. Sie können übrigens auch unter Kompaktlautsprecher oder Boxenständer montiert werden, eignen sich also für alle Schallwandler-Arten. Zur Montage bietet Stack Audio, die ihre Produkte im Direktvertrieb verkaufen und ausschließlich auf ihrer Homepage präsentieren, eine Großzahl an Gewindebolzen mit verschiedensten Durchmessern, Längen sowie metrischen und nichtmetrischen Ausführungen, um mit Lautsprechern möglichst vieler Hersteller kompatibel zu sein. Andere Maße können auf Anfrage realisiert werden. Für die bodenseitige Ankopplung wird der Auva 70 bei der Bestellung dann auch entweder für den Betrieb auf harten Böden oder auf Teppichen ausgestattet: Im ersten Fall mit schützenden aufgeklebten Filzpads, im zweiten Fall mit kleinen einschraubbaren Spikes. Wer nun wegen des Direktvertriebs zögert: Stack Audio sind von der Wirksamkeit ihrer in England gefertigten Produkte so überzeugt, dass die Briten sogar eine 60-tägige Geld-zurück-Garantie mit kostenlosem Rückversand gewähren.

Für die Kompatibilität mit möglichst vielen Lautsprechern bietet Stack Audio Gewindebolzen mit verschiedenen Durchmessern, Längen und Gewindearten an. Hier ist dieses Adapterstück in 1,25 Zoll Länge und mit M8-Gewinde realisiert.
Für unseren Test lassen wir die Auva 70-Füße erst einmal außen vor – wir wollen ja wissen, was sie bewirken. Für das Vorher-Szenario mit dem Streamer Lumin D3, dem Vollverstärker Hegel H360 und den Lautsprechern Audio Physic Midex stellen wir die Schallwandler auf ganz schlichte, kleine Gummi-Klebepads, wie sie manche Hersteller zur Aufstellung auf harten Böden mitliefern. So streamen wir va Qobuz Malias „Touching Ghosts“ vom Album „Convergence“. Hier hat die großartige Jazz-Sängerin mit Yello-Mastermind Boris Blank zusammengearbeitet, und so ist auch diese Nummer gespickt mit Blanks Markenzeichen: Tiefe Synthesizer-Bässe, große Klangräume, epische Soundflächen, dazu reichlich Instrument-, Geräusch- und Sound-Samples – und alles verpackt in eine glasklare Top-Produktion. So klingt der Song auch schon mit den Billig-Gummifüßchen wirklich gut. Das darf man von einer Klangkette, die über 20.000 Euro kostet, nun auch wirklich erwarten. Aber wir ahnen ja schon: Da ist deutlich mehr herauszuholen.

Der Auva 70 im Einsatz auf hartem Fußboden: In diesem Fall steht der Islaotor auf einem schonenden Filzpad.
Nun schrauben wir die Auva 70-Füße unter die Midex. Zu den Traversen der Lautsprecher passen diese Füße optisch nahezu perfekt. Wir starten „Touching Ghosts“ erneut – und staunen nicht schlecht: Die einleitende Keyboard-Soundfläche ist mit einem Synthie-Bass-Motiv unterlegt, und gleich der erste, lang stehende Ton dieses Bass-Motivs bietet merklich mehr Attack und Druck beim Einsatz. Hat dieser Ton sich vorher dann scheinbar aufgeschwungen, so bleibt er nun definiert. Offenbar wurden beim ersten Hördurchgang mit den Billig-Füßchen Boxen und Boden mitangeregt. Wegen des definierteren Basstons klingt auch die über ihm erklingende Synthesizer-Melodie klarer: Die Töne, die vorher etwas diffus und verschwommen waren, haben nun einen deutlichen, akzentuierten Einsatz und sind sauber voneinander abgesetzt. So hat diese Melodie, die vorher ein wenig beliebig klang, einen ganz andern Effekt. Das gilt auch für die nachfolgenden Melodie-Motive: Die Töne fügen sich nun, da wir besser auf sie achten, zu einem größeren sinnvoll-zusammengehörigen Ganzen.

Im Karton sind vier Isolatoren, für zwei Lautsprecher benötigt man dementsprechend zwei Einheiten – ergibt zusammen das Achter-Set für ein Schallwandler-Paar.
Diese wie eine Ton-Perlenkette wirkende Melodie wird im Bass zwischenzeitlich mit einem Tiefst-Ton aus dem Frequenzkeller unterfüttert. Vorher hat das den ganzen Raum zum Mitschwingen gebracht, jetzt erleben wir einen Tiefbass, der nach wie vor mit Druck und Mächtigkeit körperlich spürbar ist, aber das Ambiente nicht zum Wummern anregt. Statt unangenehm aufzufallen, integriert er sich nun stimmig und sinnvoll in die Musik – denn eigentlich ist er nur ein Durchgangston des Bassmotivs. So sorgt die akustische Schlüssigkeit auch für eine logische Stringenz. Nun setzt Malia ein – und prompt richten wir uns im Sofa auf: Die Sängerin hat ein deutlich größere Präsenz! Wir fühlen uns gleich von ihren ersten gesungenen Worten angesprochen, denn nun haben wir das Gefühl, dass Malia sich wirklich an uns wendet. Ihre Stimme klingt klarer, direkter, unmittelbarer. Dafür sorgt die bessere Dynamik: Malia variiert gekonnt die Lautstärke ihres Gesang, und dies erleben wir nun viel eindrucksvoller.
Durch den Zugewinn an Dynamik wirkt der Gesang auch lebendiger. Dazu trägt ebenso bei, dass wir nun deutlich mehr Details hören können: Malia arbeitet als begnadete Sängerin mit allen Vokal-Kniffs, und so wirkt ihre eh schon hochattraktive, sonore, dunkel timbrierte Stimme mal lasziv und verführerisch, mal spröde und fast fahl, mal verletzlich und zart gehaucht, dann gurrend und hart reibend – und oft am Ende mit einem tollen Vibrato intensiviert. Dieser Facettenreichtum ist nun viel deutlicher erfahrbar. So nehmen wir auch erst jetzt die ganz leise Wort- und Phrasenenden wie beim einleitenden „I’m tired“ wahr: Sie geben der Gesangszeile einen wirklichen Abschluss – und uns geben sie eine Gänsehaut, weil diese Laute, wie auch die fast unhörbaren zarten Atmer von Malia, eine geradezu intime Nähe imaginieren, die wir nun erleben. Wow! Geradezu paradox ist, dass dieser intime Gesang von Synthesizer-Sounds unterlegt ist, die eine epische Weite des umgebenden Raums suggerieren.

Der Auva 70 im Einsatz auf Teppich: In diesem Fall wird der Islaotor mit Spikes unterfüttert und so an den Boden angekoppelt.
Die sphärischen Soundschwaden wabern nun eindrucksvoller durchs Ambiente, auch die bald einsetzende Percussion lässt uns die Räumlichkeit anders erleben: Weil Transparenz und Auflösung nun besser ist, hören wir gerade bei den Anschlägen von Claves und kleinen Cymbals mehr Reflexionen von dem Hall, mit dem diese Instrumente unterlegt sind. Die imaginierte Räumlichkeit ist immersiver und hebt die Grenzen unseres realen Zimmers auf. Das liegt auch an der nun größeren Offenheit und Luftigkeit der Wiedergabe, die zuvor gedrängter und beengter war. Mit dem Einsatz der Percussion, die dem Song nun eine prägnantere rhythmische Struktur gibt, fällt uns sofort die größere Stimmigkeit und Akkuratesse auf: Claves und Cymbals sind sauberer im Attack und wirken dadurch frischer und impulsiver. Der Shaker wiederum sorgt merklich besser für den geschmeidigen Fluss der Musik. Statt des zuvor eher diffusen Rauschens sind nun die Akzente auf jeder Viertel-Note hörbar – und jetzt wippen wir unwillkürlich mit.

So lang die Spikes auch aussehen: In den zumeist hochflorigen Teppich sinken sie fast vollständig ein.
All diese Pluspunkte zahlen sich natürlich auch bei einer musikerreichen Nummer aus: Donald Fagen hat für seine Philly-Sound-Hommage „I’m Not The Same Without You“ sage und schreibe 19 Mitstreiter ins Studio geholt. Ohne die Auva 70-Füße sticht die fast hektische Hi-Hat des Schlagzeug hervor. Der stampfende Bass liefert dazu im Verbund mit der Punch-reichen, satten Bassdrum ein volles, aber nicht vollends strukturiertes, leicht dröhnig-unklares Fundament. Mit den Auva 70-Füßen ist diese Rhythmus-Abteilung aufgeräumt und stimmig im Timing. Und so können sich Frontman Fagen und die hinter ihm agierende Groß-Formation, zu der eine gut besetzte Gitarren- und Tastenfraktion, eine komplette Bläsersektion sowie ein vierstimmiger Background-Chor gehören, frei entfalten. Auch hier erleben wir, dass allen Musikern schlicht mehr Raum geboten wird und die Wiedergabe offener, freier wirkt. Trotz des dichten Gefüges ist jedes Instrument und jeder Sänger heraushörbar – und so können wir selbst die Mittelstimmen des Bläsersatzes und des Vokal-Arrangements nachverfolgen.
Die Klang-Meriten sorgen auch im orchestralen Maßstab für ein Genuss-Plus. Nadine Sierra singt, begleitet vom Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, die Arie „Ah, fors’è lui“ aus Giuseppe Verdis „Traviata“ Schon die Einleitung der fragenden Bläser und antwortenden Streicher zeigt uns mit den Auva 70 zum einen ein besser gestaffeltes Orchester mit präziser verortbaren, plastischeren Instrumenten, zum anderen einen eindrucksvollere Abbildung des Konzertsaals: Mit geschlossenen Augen sitzen wir im altehrwürdigen Auditorium RAI di Torino auf den besten Plätzen. Von hier aus verzaubert uns nun Nadine Sierra mit der Schönheit ihrer Stimme und der Makellosigkeit ihrer Technik: Mit verführerischem Schmelz und warmem Timbre zieht sie alle Register der Gesangskunst und erreicht mit Leichtigkeit selbst die stratosphärische Höhen dieser anspruchsvollen Arie. Das war schon ohne die Auva 70 eine Ohrenweide. Doch mit den Isolatoren zieht uns die junge Sopranistin regelrecht in ihren Bann: Sie verströmt nun eine geradezu erfahrbare körperliche Gegenwärtigkeit.

Der Auva 70 im Einsatz: Hier agiert er unter der Audio Physic Midex. Aufgrund der Traversenform dieses Lautsprechers ist der optische Eindruck insgesamt sehr stimmig.
Spikes oder Absorber? Der Stack Audio Auva 70 beantwortet die Frage, welches Tuning-Device für Lautsprecher am Besten gegen Vibrationen wirkt, mit einem ebenso überzeugenden wie staunenswerten Sowohl-als-auch: Er bietet das Beste beider Welten. Der Isolator kombiniert die Vorzüge der An- und Entkopplung, nämlich Standfestigkeit und Absorptionsfähigkeit, und vermeidet die jeweiligen Nachteile, also bidirektionale Schwingungsübertragung und instabilen Stand. So legt die Wiedergabe in allen Disziplinen zu: Sie bietet eine höhere Auflösung und einen größeren Detailreichtum. Dies führt zu besserer Durchhörbarkeit. Dank größerer Akkuratesse gewinnt die Musik an Stimmigkeit und Timing. Dies steigert die Dynamikfähigkeit und sorgt für mehr Frische und Lebendigkeit. So haben Sänger und Instrumente eine größere Präsenz und Körperhaftigkeit. Zudem ist die 3D-Darstellung immersiver. Der Zugewinn an Räumlichkeit geht einher mit einer größeren Offenheit und Luftigkeit. So bietet der Audio Auva 70 ein deutliches Performance-Plus und ist, gemessen am klanglichen Zugewinn, im besten Sinne des Wortes preiswert. Klare Empfehlung!
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