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Oberkochen zwischen Jugendträumen, Parkplatzdruck und neuen Regeln im Rathaus

Дата публикации: 17-07-2026 12:47:00

Skater, Parkplätze, Politik: In Oberkochen wird um Lösungen gerungen. Die Stadt steht vor kniffligen Entscheidungen. Das sind die Details.

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Stand: 17.07.2026, 14:47 Uhr

Von: Jürgen Eschenhorn

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Mit zusätzlichen Parkplätzen soll die Verkehrssituation in der Walther-Bauersfeld-Straße verbessert werden.

Mit zusätzlichen Parkplätzen soll die Verkehrssituation in der Walther-Bauersfeld-Straße verbessert werden. © Jürgen Eschenhorn

Skater, Parkplätze, Politik: In Oberkochen wird um Lösungen gerungen. Die Stadt steht vor kniffligen Entscheidungen. Das sind die Details.

Oberkochen. Die Jugend in der Stadt wünscht sich eine Skateranlage, das wurde auch beim kürzlich veranstalteten Jugendforum deutlich. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurden Pläne für eine Zwischenlösung auf der Heide vorgestellt. Außerdem wurde der Neubau von weiteren Parkplätzen in der Walther-Bauersfeld-Straße beschlossen.

Skateranlage: Zur Vorbereitung des Neubaus des Sportzentrums im Schwörz wurde die dort befindliche Skateranlage abgebaut, weil die Fläche benötigt wurde. Eigentlich war geplant, die Anlage im Bereich der Parkplätze am Zentrum wieder aufzubauen. Bei Untersuchungen wurde allerdings festgestellt, dass der geplante Standort zu nahe an der dortigen Wohnbebauung liege und daher mit einer unzulässigen Lärmbelästigung für die Anwohner zu rechnen ist.

„So hat die Stadt nach alternativen Standorten gesucht, bisher aber keinen geeigneten im Tal gefunden“, sagte Bürgermeister Marcel Winter. Drei mögliche Orte seien geprüft worden. Als Zwischenlösung wolle man die vorhandene Anlage im Stadtteil Heide beim Kleinspielfeld durch die eingelagerte und funktionstüchtige Anlage ergänzen.

Unter mithilfe von Einwohner Stefan Müller hat das Büro PlanWerkStadt verschiedene Lösungsvorschläge erarbeitet, die Landschaftsarchitekt Andreas Walter im Gemeinderat vorstellte. Die Kosten für die letztlich ausgewählte Variante belaufen sich auf 270.000 Euro. Die Anlage soll bis 2027 fertig werden.

Die Fraktionen begrüßten die Pläne, aber die Heide sei für Jugendliche aus dem Tal nur mit Kosten für den Bus erreichbar. Das Gremium stimmte dem Bau auf der Heide zu, mit dem Zusatz, dass die Verwaltung weiter nach einem möglichen endgültigen Standort im Tal suchen solle. Was Bürgermeister Winter zusagte.

Walther-Bauersfeld-Straße: In der Straße sind derzeit 45 Parkplätze für Bewohner angelegt, aber zu wenige. Weshalb Fahrzeuge entlang der dazwischenliegenden Grünflächen parken und somit die Fahrtrichtung Richtung Rathaus teilweise blockieren und das Durchkommen bei Gegenverkehr erschweren. Um die Situation zu entschärfen, werden dort zwölf zusätzliche Parkplätze teils in Längsrichtung, teils in Querrichtung angelegt. Die Kostenschätzung für die Neuanlage liegt bei 100.000 Euro. Weitere verkehrliche Maßnahmen wie partielles Halteverbot, um beide Fahrspuren freizuhalten, oder eine Einbahnregelung in Fahrtrichtung Heide, würden geprüft, sagte Bürgermeister Marcel Winter. Die Parkplätze sollen vermietet, alle Bäume erhalten werden, fügte er hinzu.

Hauptsatzung: Wie in anderen Städten wurde die Hauptsatzung der Stadt Oberkochen an aktuelle Gesetzgebungen angepasst. Unter anderem werden die Kompetenzen und Vergabezuständigkeiten bei finanziellen Werten von Bürgermeister, Technischem- und Verwaltungsausschuss abgeändert. Damit sollen vor allem Abläufe bei Baugesuchen im Sinne des Bau-Turbos entbürokratisiert werden.

Wichtig war dem Gremium die Unterrichtspflicht des Bürgermeisters über Entscheidungen dem Gemeinderat gegenüber. In der Geschäftsordnung des Gemeinderats wurde die Bildung eines Ältestenrats eingefügt.

Jahresabschlüsse GEO: Geschäftsführer Holger Röhrer stellte die Jahresabschlüsse der Gesellschaft für Energieversorgung (GEO) 2024 und 2025 vor. 2024 wurde ein Überschuss von 443.000 Euro erwirtschaftet, der 2025 auf 461.000 Euro stieg. Die Eigenkapitalquote stieg von 31 Prozent im Jahr 2024 auf 32 Prozent und damit auf 17,2 Millionen Euro im Jahr 2025.

Ein Verlustgeschäft sei im Moment noch der Aufbau von Nahwärmenetzen in Heubach. An Kunden verlor die GEO in beiden Jahren rund zehn Prozent, die Hälfte davon konnte inzwischen wieder zurückgewonnen werden.

Jahresabschluss N!kom 2024: Auch hier konnte Geschäftsführer Röhrer nach Anfangsverlusten im Gründungsjahr 2023 von einer positiven Entwicklung berichten, was die Fraktionen und Gruppierungen positiv zur Kenntnis nahmen.

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